Firefly - Das Spiel - Brettspiel-Test, Brettspiel, Spielkultur - 4Players.de

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Firefly - Das Spiel (Brettspiel) von Heidelberger Spieleverlag
Science-Fiction mit Westernflair
Science-Fiction mit Westernflair? Das war das ungewöhnliche Konzept der TV-Serie Firefly von Joss Whedon. 2002 feierte sie ihre amerikanische Premiere auf Fox, bevor sie 2009 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Zwar war der Crew um Captain Reynolds nur eine Staffel sowie ein Film vergönnt, aber jetzt locken im gleichnamigen Brettspiel weitere Abenteuer.

Pioniergeist im `Verse

Was kann man aus 3000 Credits, zwei Ersatzteilen und sechs Treibstofftanks machen? Fast alles, denn der wilde Weltraum besteht aus zig bewohnten Sonnensystemen! Wer die angenehm stabile Karte ausbreitet, erkennt von „Georgia“ bis zur „Roten Sonne“ über 30 Planeten. Und wer die TV-Serie verfolgt hat, wird sich natürlich gleich heimisch fühlen.

Firefly ist komplett auf Deutsch beim Heidelberger Spieleverlag erschienen. Es kostet knapp 50 Euro und ist für einen bis vier Spieler konzipiert.
Firefly - Das Spiel ist komplett auf Deutsch beim Heidelberger Spieleverlag erschienen. Es kostet knapp 50 Euro und ist für einen bis vier Spieler konzipiert.
Weil auch in der Zukunft das Geld regiert, finden ehrgeizige Piloten schnell interessierte Partner, die mal mehr, mal weniger legale Aufträge anbieten: Man kann u.a. Passagiere oder Flüchtlinge, Fracht oder Schmuggelware in die acht offiziellen sowie die vier versteckten Plätze packen. Manchmal soll man auch einfach nur etwas auf einem Planeten stehlen, in eine Bank einbrechen oder provozieren.

Die Raumschiffe sind zwar der berühmten „Serenity“ nachempfunden, aber nicht besonders detailliert. Dafür punktet das Spiel mit dem tollen Artdesign abseits der Modelle: Nicht nur, weil man auf Fotos der originalen Schauspieler zurückgreift, sondern weil die Illustrationen der Karten, Marker und selbst der bunten Geldscheine klasse sind. Die Qualität erinnert an jene von BioShock – Das Brettspiel.

Profit machen und Jobs erledigen

Viele Karten, viele Marker, großer Spielplan: Vor allem zu viert braucht der Weltraum auch Platz.
Viele Karten, viele Marker, großer Spielplan: Hier eine Aufstellung für zwei Spieler; zu viert braucht der Weltraum noch mehr Platz. Die Mischung aus Science-Fiction und Western wird gut übertragen: Es gibt Raumschiffe und Revolvermänner, Codeknacker und Viehdiebe.
Viel Profit ist hilfreich, aber nicht das alleinige Ziel. Man entscheidet sich vor dem Spiel für eine von sechs Story-Karten, die das Szenario erzählerisch umrahmen, vielleicht eine Crew oder Zusatzregeln vorgeben und meist bis zu drei Etappen für den Sieg beschreiben - so kommt es auch in der zweiten oder dritten Partie zu Abwechslung. Da kann es z.B. darum gehen, das Vertrauen zu einigen zwielichtigen Dealern aufzubauen, bevor man einen bestimmten Planeten ansteuert und dort mehrere Provokationen meistert. Für ein Spiel braucht man etwa zwei Stunden zu zweit und bis zu drei Stunden bei mehr Piloten. Schön übrigens, dass es auch eine Solovariante gibt.

Trotzdem ist eine gefüllte Kriegskasse sehr wichtig: Denn wer sein Raumschiff mit besserer Technologie, fähiger Crew und Waffen bestücken will, um die späteren Herausforderungen zu bestehen, muss auf den fünf Planeten mit ihren kunterbunten Shops ordentlich einkaufen. Allerdings liegen da immer nur maximal drei Karten, auf die alle zugreifen können. Es entsteht also recht früh ein Wettlauf um die beste Ausrüstung. Erledigt man erst den Job oder kauft man schnell noch was ein, damit der Superantrieb, der Codeknacker oder das Scharfschützengewehr nicht stibitzt wird?

Kommentare

Balmung schrieb am
Tja, wo wir gerade bei Stargate sind... ich kannte Jewel Staite erst richtig durch Stargate Atlantis und habe sie da auch geliebt. ^^
Das Firefly so ein frühzeitiges Ende hatte ist wirklich ärgerlich, eine der besten SF Serien. Aber um so schöner, wenn dann selbst heute noch solche Spiele erscheinen und sogar bei uns. ;)
Das Biebo schrieb am
Kajetan hat geschrieben: Die Serie war zu gut für diese Welt! :)
Naja immerhin hat sie mit Serenity einen halbwegs würdigen Abschluss bekommen. Anders als das völlig zu unrecht untergegangene Stargate: Universe. :cry:
maho76 schrieb am
KAYLEEEEEEE!!!!!
schrieb am

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