Fressen und gefressen werden
Auf der jungen Tänzerin liegt nämlich ein grausamer Fluch, der sie allmählich in ein schreckliches Monster zu verwandeln droht. Nur das Fleisch in den Türmen hausender Bestien soll den Fluch aufhalten können. Wer die größten aller Ungeheuer erlegt und verschlingt, darf sich sogar Hoffnung auf vollständige Genesung machen.
Tickende Zeitbombe
Die Zeit ist allerdings knapp und Helenas Körper bereits im Wandel. Braucht Aeron zu lange für die nächste Fleischbeschaffung, verliert seine Freundin das letzte Bisschen Menschlichkeit und die Jagd ist vorbei. Der Zeitdruck sorgt zwar teils für zusätzliche Spannung, kann aber auch nerven, wenn man kurz vorm nächsten Etappenziel plötzlich kehrt machen oder sich nach schneller Beute umsehen muss.
Wenn Helena nicht rechtzeitig mit Frischfleisch versorgt wird, verwandelt sie sich in ein Ungeheuer.
Nichtsdestotrotz gewöhnt man sich an den zeitlich begrenzten Jagd- und Sammelrhythmus à la Monster Hunter, der nebenbei natürlich auch dafür sorgt, dass man seine Holde nicht zu lange vernachlässigt. Helena ist nämlich nicht gern allein und freut sich über jede Unterhaltung, wenngleich sich Aeron ungemein wortkarg gibt. Doch auch kleine Geschenke bringen ihre Augen zum Strahlen. Im Gegenzug kümmert sie sich um die Übersetzung alter Schriftstücke, die Aeron unterwegs findet, und je nachdem wie glücklich man sie trotz ihres schweren Schicksals macht, hält das Abenteuer auch eine Reihe unterschiedlicher Enden parat.
