Need for Speed: Carbon - Test, Rennspiel, Nintendo Wii - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Arcade-Racer
Entwickler: EA Canada
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.11.2006
02.11.2006
09.11.2006
15.04.2010
22.03.2007
15.10.2008
09.11.2006
Spielinfo Bilder Videos
Need for Speed Carbon ist ein typischer Multiplattform-Titel, der bisher auf ziemlich jedem System erschienen ist. Klar, dass da auch eine Wii-Version nicht fehlen darf und so haben wir uns Remote und Nunchuk geschnappt, um uns erneut ins nächtliche Palmont City zu begeben. Sorgt die neue Steuerung für den Kick oder wünscht man sich einen klassischen Controller zurück?

"Das ist doch ein GameCube!"

Böse Zungen behaupten, der Wii sei nichts anderes als ein GameCube mit einem innovativen Controller. Wer Need for Speed: Carbon auf der neuen Nintendo-Konsole sieht, wird dieser Behauptung kaum widersprechen können, denn das Spiel sieht in der Tat genau so aus wie auf dem Würfel. Das bedeutet, dass ihr euch auch hier auf den ein oder anderen Ruckler gefasst machen und mit weniger Grafikeffekten als auf Xbox (360) und dem PC leben müsst. Auch die modellierten Charaktere, wie man sie vom PC und der 360 kennt, werdet ihr hier genauso wenig finden wie die Massenrennen. Daneben tummeln sich auf den Wii-Pisten im Gegensatz zu den Next-Gen-Systemen nur maximal drei Gegner und auch einen Onlinemodus gibt es nicht - genau wie auf dem Cube halt. Auch der Spielumfang ist identisch und bietet neben einer viel zu kurz geratenen Kampagne auch schnelle Rennen sowie Herausforderungen, in denen ihr in unterschiedlichen Wettbewerben

Bei den Canyon-Rennen kommt es in engen Kurven oft auf eine präzise Steuerung an - hier kann die Wii-Fassung nicht überzeugen.
wie Driftrennen oder Verfolgungsjagden mit der Polizei um Bronze-, Silber- und Goldmedaillen kämpft. Wenn ihr mehr über die Features und Spielmodi erfahren wollt, empfehle ich euch die Lektüre unseres Carbon-Testberichts für PC und Konsolen, denn jetzt komme ich zu dieser einen Sache, von der sich die Wii-Fassung von allen anderen Versionen unterscheidet: die Steuerung!

Wii soll ich das steuern?

Es war klar, dass Electronic Arts - wie jeder andere Hersteller auch - die neuartigen Möglichkeiten des Wii-Controllers auf irgendeine Art nutzen würde. Bisher konnten die Rennspiele mit GT Pro Series und 4x4 Monster World Circuit an Nintendos neuer Konsole trotz recht guter, aber gewöhnungsbedürftiger  Steuerung noch nicht überzeugen. Was hat man sich für NFS Carbon einfallen lassen? So einiges, denn anstatt euch nur eine feste Standardsteuerung vorzugeben, hat EA offensichtlich mit mehreren Varianten experimentiert und stellt euch diese zur Auswahl. Die erste Möglichkeit entspricht der Excite Truck-Handhabung: Ihr haltet die Remote quer, beschleunigt und bremst mit dem 1- und 2-Knopf und lenkt, indem ihr die Seiten nach oben bzw. unten kippt. Es soll Leute geben, die mit dieser Steuerung wunderbar zurecht kommen. Ich kann es nicht! Neben den für mich nahezu unkontrollierbaren Lenkbewegungen gesellt sich jedoch ein weiteres Problem hinzu -

Erst wenn ihr die Cops richtig auf die Palme treibt, gehen sie bei der Verfolgung aggressiv ans Werk.
vor allem, wenn man manuell schalten möchte. In diesen Fall muss man sich mit Tastenkombinationen rumschlagen, bei denen ihr z.B. den B-Knopf (Trigger) gedrückt halten und gleichzeitig das Digitalkreuz bedienen müsst, was mitten im Renngeschehen meist mit Knoten in den Fingern endet.

Die Remote als Gaspedal

Deutlich besser kam ich mit den Kombinationen aus Nunchuk und Remote zurecht: Dabei ahmt ihr mit der Fernbedienung praktisch ein Gaspedal nach, das ihr nicht mit dem Fuß bedient, sondern in der Hand haltet. Stellt euch vor, ihr haltet die Remote senkrecht in der Hand - etwa wie den Stab beim Staffellaufen. Bewegt ihr ihn nach vorne, gebt ihr Gas. Zieht ihr in zu euch, wird gebremst. Als Variante dürft ihr die Bremsfunktion auch auf den Z-Knopf des Nunchuks legen und die Remote damit alleine für die Beschleunigung einsetzen - eine Variante, die mir persönlich mehr zugesagt hat, da die Bremsfunktion eine höhere Priorität besitzt als das Gaspedal. Gebt ihr also Vollgas und bremst gleichzeitig, hat die Bremsfunktion Vorrang. Die Lenkung mit der Remote-/Nunchuk-Kombinationen bietet ebenfalls zwei Möglichkeiten: Entweder neigt ihr die Muschel nach rechts und links oder ihr nutzt den Analogstick. Die beste Erfahrung habe ich gemacht, indem ich die Wii Remote als Gaspedal genutzt, den Z-Knopf zum Bremsen und den Analogstick zu Lenken verwendet habe, da für mich nur in dieser Kombination eine ähnliche Präzision bei der Steuerung wahrgenommen habe wie auf dem Cube. Allerdings war es nach einiger Zeit etwas nervig, mit der rechten Hand die Fernbedienung ständig mit Vollgas auf den Bildschirm richten zu müssen. Daneben ist auch der Rumble-Effekt kaum der Rede wert und erinnert mehr an einen schwachen Rasierapparat - aber das ist immerhin noch mehr als das, was uns auf der PlayStation 3 erwartet. Auch wenn keine der gebotenen Möglichkeiten wirklich an die bewährte Joypad-Steuerung heranreichen kann, ist es dennoch löblich, dass EA euch mehrere, deutlich unterschiedliche Optionen bietet als bisherige Genre-Vertreter auf dem Wii. Hier sollten sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden!       
 

  

Kommentare

RigorMortiis schrieb am
Bushido852 hat geschrieben: nach der stunde x-box zoggerei wirds langweilig wegen einer innovationslosen steuerung...
nicht bloß deswegen...
"gummiband-KI" wurde duch dieses machwerk neu definiert. da fährt man mit über 400km/h und nitro-einsatz auf der zielgerade und wird vom 2. überholt, der weder aus dem windschatten kam noch nitro benutzt hat... dann langweilts nicht nur, dann fliegts in die ecke.
ps: zocken schreibt man nicht mit gg :wink:
Bushido852 schrieb am
is zwar lange her aber geb ich auch nochmal mein senf dazu...
alsoooOoo was mich ja eh immer ankotzt ist das andauernd auf der grafik von Wii games rumgemeckert wird -.- ... wir habens langsam alle verstanden das Wii hardware mäßig nur etwas mehr als der GameCube drauf hat.
Die steuerung von carbon auf Wii is einfach der hammer... vorallem da wirds nich so schnell langweilig weil man selbst mal hand anlegen muss und nich nur ma eben joystick nach links und rechts bewegen. würde ich die ps3 oder xbox360 fassung spielen würde ich kurz sagen wow geile grafik... und dann ne stunde später guggt man sowieso nich mehr obs nun grafisch topp is (und Wii games kann man doch noch grafisch ertragen^^)
nach der stunde x-box zoggerei wirds langweilig wegen einer innovationslosen steuerung...
-JIGSAW- schrieb am
Ich wollt nur sagen das diese Spiel sehr gut gemacht wurde ich fand bloß schade das man es so schnell durchspielt und die letzten rennen unnötig schwer waren. Und es gibt viel schlimmere spiele wie z.B. Zelda die gar kein Spaß machen total schrottige grafik habe und viel zu langweilig sind. Also ich find Carbon geil für Kinder gut geeignet Bloß am Schluß zu Schwer aber man wird in jedem rennen besser heiß man schaft sogar dass also CYA all
johndoe-freename-108580 schrieb am
Hallo ihr lieben,
also ich weiß ja nicht welche Probleme ihr habt aber:
- Die Steuerung ist erste Sahne
Klar, es kostet zu Anfang etwas umgewöhnung aber danach geht die Luzi ab.
Etwas umständlich ist es beim Schalten schon aber Übung macht den Meister.
Grafisch gesehen, wie schon öfter erwähnt ist NFS Carbon nur eine Portierung vom GC, wie soll da die Grafik besser werden.
Sehr euch Zelda nur mal an.
So wird ein Stiefel draus
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Facebook

Google+