The Legend of Zelda: The Wind Waker (Action) von Nintendo
The Legend of Zelda: The Wind Waker
The Legend of Zelda: The Wind Waker
Action-Adventure
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
02.05.2003
04.10.2013
Spielinfo Bilder Videos
Ihr wisst nicht, was ihr auf Wii U spielen sollt? Das ist ja auch kein Wunder – es kommt einfach zu wenig! Aber wenn man sich etwas genauer auf dem Ozean umschaut, entdeckt man vielleicht ein vertrautes Segel in der Ferne. Wir haben etwas länger gebraucht, aber die HD-Version von The Legend of Zelda: Wind Waker wird auch späte Abenteurer verzaubern.

Ein Märchen aus Licht

Video
The Legend of Zelda: Wind Waker konnte im Jahr 2003 auf GameCube überzeugen: Satte 91% erhielt das märchenhafte Abenteuer.
Strahlend blauer Himmel, grellgrüne Wiesen und überall dieses wunderbare diffuse Licht, das harte Kanten mit weichem Glanz überzieht. Kaum bewegt man den kleinen Helden mit seinen scharfen Schatten aus der gleißenden Sonne in ein Gemäuer, wechselt die Atmosphäre von warm, freundlich und heiter hin zu kalt, bedrohlich und düster. Es sind auch diese Kontraste, die dem zunächst fast schon naiv anmutenden Abenteuer immer wieder die ernsten Kontrapunkte eines Märchens verleihen. Immerhin lauert neben Piraten, Riesenvögeln und Ungeheuern auch irgendwo der Archetyp des Bösen: Ganondorf.

Aber bis dahin hat man knapp zwanzig Stunden vor sich, in denen man sich vom kleinen zum großen Helden mausert und ebenso schöne wie unnheimliche Flecken entdeckt. Ich habe die Inselwelt mit ihren Buchten und Burgen bereits vor zehn Jahren auf dem Rücken des sprechenden Drachenbootes erkundet (hier zum Test), aber diese hoch aufgelöste Variante verzaubert dank der besonderen Kraft des Lichts aufs Neue. Innerhalb der Cel-Shading-Landschaft entstand auf dem GameCube angesichts des Zeichenstils eine gewisse Distanz. Der Comicstil ist derselbe, aber hier wirkt vieles aufgrund der weichen Übergänge lebendiger,
Vor allem die weichen Übergänge und das Licht sorgen für eine zauberhafte Kulisse.
Vor allem die weichen Übergänge und das Licht sorgen für eine zauberhafte Kulisse. Auf Wii U fühlt sich das Abenteuer noch lebendiger an.
echter und greifbarer als im Original – diese Wirkung konnte die ebenfalls ausgezeichnete HD-Version von Okami für PS3 z.B. nicht erzeugen.

Schneller, komfortabler, intuitiver

Nicht nur die Kulisse wurde verfeinert, auch die Spielmechanik: Das weitläufige Meer war der Star, als Link auf dem GameCube die Segel setzte. Noch nie war die zu erkundende Welt so groß wie hier, noch nie hat das freie Segeln so viel Spaß gemacht, zumal man mit dem Taktstock des Windes auch das Wetter beeinflussen konnte. Aber die Größe hatte ihren Preis, denn man war trotz dieser magischen Hilfe mitunter sehr lange unterwegs, musste  mit Gegenwind und Hindernissen rechnen. Jetzt kann man nicht nur doppelt so schnell und unabhängig vom Wind segeln, sondern auch Wirbelstürme für die Überbrückung weiterer Distanzen einfacher nutzen.

Hinzu kommt mehr Komfort in der Bedienung und Erkundung: Man kann sich die Weltkarte auf dem GamePad anschauen oder Gegenstände über den Touchscreen einfach per Fingertipper tauschen und einsetzen. Es gibt deutlich schnellere, teilweise sogar ganz neue Animationen – z.B. beim Einsatz des Greifhakens oder dem Schleichen mit dem Rücken zur Wand. Wind Waker spielte sich ja schon flotter und actionreicher als etwa Ocarina of Time, zumal das Kampfsystem auf den flüssigen Schlagabtausch mit Kontern setzte, aber all das sorgt nochmal für ein intuitiveres Spielgefühl. Und wem das zu leicht gefallen ist, der findet im neuen Helden-Modus eine Herausforderung, denn hier
Der Touchscreen macht es möglich: Das Bewegen, Benutzen und Anlegen von Gegenständen ist komfortabler.
Der Touchscreen macht es möglich: Das Bewegen, Benutzen und Anlegen von Gegenständen ist komfortabler.
regeneriert man nicht so schnell Herzen und die Feinde sorgen für doppelten Schaden.

Was funktioniert nicht so gut?

Aber nicht alles an dieser HD-Version sorgt für Begeisterung: Das aktive Zielen mit dem GamePad ist nicht wirklich präzise, so dass man auf die alte Art anvisiert – man kann übrigens auch komplett auf den Pro Controller zurückgreifen. Außerdem werden Veteranen inhaltliche Zusätze wie etwa neue Kerker oder Gegner vermissen. Neu ist dafür die Interaktion über das Miiverse, wenn auch nicht langfristig unterhaltsam: Es ist zwar ein, zweimal lustig, sich Botschaften oder Bilder über Flaschenpost zu schicken, aber für das Spielerlebnis weitgehend überflüssig.

Kommentare

  • Die Triforce Jagd wurde mitsamt den Karten-Fischen doch entschlackt.
  • Im Zuge dessen das uns bald ja Mario Kart 8 bevorsteht, habe ich mir jetzt auch mal eine Wii U gekauft, obwohl ich noch warten wollte bis nochmals billiger wird, aber im Bundle mit Wimnd Waker geht der Preis von 250 Euro schon in Ordnung Zu Wind Waker selbst, ja auch ich habe es gut vor Zehn Jahren  [...] Im Zuge dessen das uns bald ja Mario Kart 8 bevorsteht, habe ich mir jetzt auch mal eine Wii U gekauft, obwohl ich noch warten wollte bis nochmals billiger wird, aber im Bundle mit Wimnd Waker geht der Preis von 250 Euro schon in Ordnung Zu Wind Waker selbst, ja auch ich habe es gut vor Zehn Jahren auf der Gamecube verschlungen und das trotz der Mäkel ala Triforce jagt oder eben das beschwerliche reisen über das Meer. Das hat mich alles nicht gestört, erstens weil ich viele Triforce teile schon so nebenbei gesammelt habe und zweitens weil es einfach ein typisches Zelda ist mit super Gameplay und noch besseren Designs. Das Zelda Prinzip ist für ich einfach zeitlos und von daher freue ich mich auch nochmals in das Abenteuer mit diesem HD Remake eintauchen zu können.
  • Können die nicht irgendwo die Reste von Bizarre Creations aufkratzen?! Mir egal, ob sie es dann Project Gotham Racing oder Metropolis Street Racer oder sonst wie nennen, aber ich will endlich wieder ein "richtiges" Rennspiel, das Spaß macht!

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