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Donkey Kong Country: Tropical Freeze (Geschicklichkeit) von Nintendo
Affenbande gegen tierische Wikinger
Donkey Kong Country: Tropical Freeze
Jump&Run
Entwickler: Retro Studios
Publisher: Nintendo
Release:
21.02.2014
Spielinfo Bilder Videos
Nach dem erfolgreichen Comeback auf der Wii und dem etwas verweichlichten Abstecher auf den 3DS beehrt die Affenbande mit Donkey Kong: Tropical Freeze jetzt erstmals die Wii U. Und sie hat sich für die HD-Premiere ordentlich herausgeputzt: Das Fell sitzt, die Bananen warten und im Kampf gegen tierische Wikinger-Schergen fahren Nintendo und die Retro Studios wieder alles auf, was ein exzellentes Jump'n'Run auszeichnet!

Auf der Insel nichts Neues?

Eigentlich könnte ich es kurz machen: Man nehme unseren Platin-Träger Donkey Kong Country Returns, verpasse ihm ein paar neue und fantasievoll designte Welten mit frischen Gegnern wie aggressiven Pinguinen oder Seelöwen und stelle der Primaten-Truppe auch noch den erstaunlich agilen Opa Cranky Kong als spielbare Figur zur Seite – fertig ist der nächste Hüpf-Hit aus dem Hause Nintendo.

Ja, mehr muss man hier tatsächlich nicht sagen, denn Tropical Freeze ist der Beweis dafür, dass dieser Plan erstaunlich gut funktioniert – zumindest noch. Während ich mich an den 2D-Auftritten der Mario-Brüder mittlerweile satt gehüpft habe, empfinde ich die Ausflüge mit Donkey, Dixie, Diddy und Neuzugang Cranky Kong immer noch erfrischend. Klar: Ich renne wahlweise alleine oder mit einem Koop-Partner durch wunderschöne 2D-Kulissen, sammle wieder fleißig Bananen ein, tauche durch den tiefblauen Ozean und lege mich u.a. mit elektrisierenden Quallen, Kugelfischen, Eulen, fliegenden Hühnern,
Cranky Kong feiert einen tollen Einstand als spielbarer Charakter.
Cranky Kong feiert einen tollen Einstand als spielbarer Charakter.
Feuer-Igeln sowie anderen Widersachern an. Und das, obwohl sie mit ihren umwerfenden Animationen und dem niedlichen Artdesign eigentlich viel zu putzig aussehen, um ihnen mit einem gezielten Sprung auf den Kopf oder anderen Angriffen den Garaus zu machen.

Abwechslung pur  

Dazu gesellt sich die motivierende Suche nach Puzzle-Teilen, versteckten Räumen, Bonus-Leveln und weiteren Extras. Und was wäre Donkey Kong Country ohne die obligatorischen Lorenfahrten, die auch hier wieder die Reflexe auf eine harte Probe stellen? Überhaupt ist der Anspruch wieder angenehm hoch und erfordert echte Pad-Akrobatik, bleibt gleichzeitig aber fair, wenn man sich rein kniet und eine Taktik austüftelt. Das gilt besonders für die grandiosen und kniffligen Bosskämpfe, die dem durchweg gelungenen Leveldesign das i-Tüpfelchen aufdrücken – mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Aber auch der normale Spielablauf hat es in sich und dank der abwechslungsreichen Level wird es nie langweilig: Da wird sich an Lianen entlang gehangelt, der heiße Feuerboden mit Wasserfrüchten bekämpft, an Hüpfkissen ausgetobt oder im Sturm um sein Leben gerannt, um nicht im Abgrund zu enden, wenn der Boden unter den Füßen wegbricht. Und dann noch diese traumhaften Tauchabschnitte, in denen man filigran Fischen und Zeitbomben ausweicht, auf die nächste Sauerstoffblase hofft oder sich einen aufregenden vertikalen Wettlauf gegen einen XL-Tintenfisch liefert. Etwas einfacher wird es selbstverständlich im Duett, denn Diddys Jetpack und Dixies „Haar-Helikopter“ befördern Donkey nicht nur auf höher gelegene Plattformen, sondern erhöhen die Zeit bei Sprüngen und verdoppeln auch die Trefferpunkte von zwei auf vier. Nicht zu vergessen Cranky Kong: Der alte Haudegen katapultiert mit seinem Krückstock das Duo nicht nur in die Höhe, sondern überspringt mit dem richtigen Timing auch spitze Stacheln und andere Fallen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Auch Rambi, das stampfende Nashorn, ist natürlich wieder mit von der Partie.


Kommentare

  • Kann die Hype Wertung nicht unterschreiben. Wir habens zu zweit durchgespielt. Highlight sind eigentlich nur die Boss-Kämpfe. Stellenweise ist es auch sehr schwer. Würd es bei ca 70% ansiedeln. Da fand ich "Der Puppenspieler" oder "Trine 2" deutlich spannender und  [...] Kann die Hype Wertung nicht unterschreiben. Wir habens zu zweit durchgespielt. Highlight sind eigentlich nur die Boss-Kämpfe. Stellenweise ist es auch sehr schwer. Würd es bei ca 70% ansiedeln. Da fand ich "Der Puppenspieler" oder "Trine 2" deutlich spannender und abwechslungsreicher was Gameplay und Grafik-Design angehen.
  • Absolut. Ich liebe das Spiel. Ich denke nur, Nintendo entspricht nicht dem aktuellen Zeitgeist, der aus einer übertriebenen Identät von Männlichkeit speist (vor allem in den unteren Einkommensklassen). Dass Gewalt ein Anzeichen von Männlichkeit sein soll, leuchtet mir nicht ein. Aber so ist es nun  [...] Absolut. Ich liebe das Spiel. Ich denke nur, Nintendo entspricht nicht dem aktuellen Zeitgeist, der aus einer übertriebenen Identät von Männlichkeit speist (vor allem in den unteren Einkommensklassen). Dass Gewalt ein Anzeichen von Männlichkeit sein soll, leuchtet mir nicht ein. Aber so ist es nun mal und Sony/Microsoft bietet daher auch eine große Palette. Diesen kindischen Ruf wird das Unternehmen auch dann nicht los, obwohl sie auch andere Produkte anbieten. Qualität reicht schlecht zum Angeben, sondern eher der erste Eindruck, das wäre dann natürlich die Grafik. Brualität wie oben erwähnt ist ein weiterer Faktor: Als ich damals Freunden das indizierte Kill Thrill zeigte, waren alle begeistert obwohl es eine stumpfe, dumme Gewaltorgie war. Aber Jugendliche reizt seit jäher der Reiz des Verbotenen. Das liegt ja auch in ihrer Natur der Abgrenzung begründet. Beides gab es damals zu SNES-Zeiten: Schöne Grafik und "coole" Spiele Und die Wii selbst sprach halt auch Menschen aller Altersklassen an bis ins hohe Alter. Das erklärt auch warum der N64 und der Gamecube erfolglos blieben. Das ist schade, aber ein großes marketingtechnisches Problem. Die "Jung und frech"-Kampagne von Sony, die zudem ein gewisses "Wir-Gefühl" suggeriert (Sehnsucht nach Gruppe, Anerkennung und Identität) trifft da natürlich einen gewissen Zeitgeist. Es ist eine Art Statussymbol geworden. Mehr noch als die X-Box, die ebenfalls gute Grafik bietet. Das ist schade, weil somit weniger Nintendo-Spiele erscheinen bzw. weniger 3rd Party Produzenten angelockt werden. Aber ja: Die Spiele von Nintendo sind von überragender Qualität. Der einzige Joker, den ich persönlich sehe, ist Mario Kart. Es gibt keine gute Konkurrenz. Ansonsten zum Spiel: Endlich ein weiterer "Donkey Kong Country"-Teil, der sowohl den Charme der alten Spiele einfängt, als auch ein dynamischeres Gameplay bietet. Es ist tatsächlich neben Teil 2 zu meinem absoluten Lieblingsspiel geworden. Ja das denke ich auch, dass im Marketing und der richtigen Positionierung das eigentliche Problem liegt. Aber ich denke dass es sich irgendwann drehen wird wenn erkannt wird, dass Sony und MS ebenfalls nur mit Wasser kochen und nicht alles stimmt, was dort angepriesen wurde. Also wer sich vernünftig informiert und nicht jeden blödsinn glaubt, der wird im nächsten Schritt erkennen, dass die Wii U ebenfalls eine richtig geniale Konsole ist und dass ganze objektiver betrachten und nicht durch die rosarote Brille. Es hapert nicht unbedingt an den Spielen, sondern am Marketing, wenigstens ist Nintendo ehrlich und lügt uns nicht an. Dafür bekomme ich Spiele, von denen andere nur träumen können. Mario Kart ist der ungeschlagene Genrekönig des Funracers. Sonic Racing Transformed ist zwar ok, kommt aber nicht an die Klasse von Mario Kart heran, selbst Naughty Dog hat es probiert, herauskam ein sehr guter Funracer namens Crash Team Racing, aber auch dieser konnte Mario Kart zu keiner Zeit das Wasser reichen. Dann versuchte es Eurocom mit dem Nachfolger Crash Nitro Kart und Tag Team Racing, ebenfalls erfolglos. Obwohl das alles gute bis sehr gute Spiele waren, an Mario Kart kam keines dieser Spiele heran.
  • Es ist okay, aber keine ernsthafte Konkurrenz. Zuviel Schnickschnack, zu wenig reinrassige Rennen. Das Gameplay selbst ist auch nicht ganz ausgewogen. Zusätzlich kommt noch das Problem, dass es grafisch und streckentechnisch auch nicht wirklich mithalten kann. Mario Kart ist wie Pokémon eine  [...] Es ist okay, aber keine ernsthafte Konkurrenz. Zuviel Schnickschnack, zu wenig reinrassige Rennen. Das Gameplay selbst ist auch nicht ganz ausgewogen. Zusätzlich kommt noch das Problem, dass es grafisch und streckentechnisch auch nicht wirklich mithalten kann. Mario Kart ist wie Pokémon eine sichere Bank, so dass bisher jeder Konkurrent als billige Kopie wirken musste. Sonic kommt recht nah dran, aber für die Pole Position reicht es nicht wirklich.

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