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Activision Blizzard: Griff zum Rotstift

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Im Frühjahr erst hatte Activision Blizzard die 7 Studios geschluckt und damit etwas Ärger verursacht: Das Team hatte zuvor für Genius an Scratch: The Ultimate DJ gewerkelt, einem direkten Konkurrenten für DJ Hero . Genius warf dem Publisher daraufhin Sabotage vor und verklagte ihn. Dort war man sich keiner Schuld bewusst; 7 Studios musste allerdings den bisherigen Quellcode an Genius übergeben, nachdem man dem Unternehmen zuvor den Zutritt zum Büro verweigert hatte. Kurze Zeit später verklagte das Studio dann seinerseits den einstigen Partner.

Wie Kotaku berichtet, hat Activision mittlerweile zum Rotstift gegriffen und ungefähr 30 Mitarbeiter entlassen - knapp die Hälfte der Belegschaft. Seit dem Abschluss der Übernahme habe 7 Studios sich neu ausgerichtet, um sich auf das Musikgenre zu fokussieren - die Kürzungen würden Activisions Pläne für den Musikspielbereich widerspiegeln, heißt es da aus dem Unternehmen.

Laut neueren Gerüchten hat Activision zudem die Shaba Studios geschlossen und so knapp 30 Entwickler vor die Tür gesetzt. Das in San Francisco ansässige Studio hatte u.a. Spider-Man: Web of Shadows produziert. Eine Quelle mutmaßt, dass die Kürzungen mit unbefriedigenden Verkaufsszahlen von Guitar Hero 5 zusammenhängen könnten.


Kommentare

KingDingeLing87 schrieb am
Schade für die Leute die jetzt keine Arbeit mehr haben, aber so ist es nunmal heutzutage. :x
Gno0oLL schrieb am
Mein Vorredner hat es schon korrekt ausgedrückt. Publisher reagieren auf Marktnachfrage. Das dann nicht immer innovative Spiele bei raus kommen, ist auch klar. Denn zwischen Publishern und Studios gibt es oft einen großen Unterschied:
Publisher müssen auf das Geld achten und unterstützen somit meist nur Rentable Spiele. Studios wollen sich meist natürlich selbst verwirklichen! Und nur so kommen Innovationen bei raus. Das es nicht immer ungefährlich ist, können wir ganz einfach daran erkennen, wenn Studios dicht machen.
Und ihr solltet auch daran denken, dass nicht überall die gleiche Nachfrage herrscht. Wir deutschen lieben Spiele wie Anno oder Die Siedler weil in uns einfach ein kleiner Baumeister steckt. Probier mal ein Anno in Amerika an den Mann zu bringen...
Angebot und Nachfrage. Das ist auch keine Folge des Kapitalistischen Systems. Sondern der freien Marktwirtschaft. Regen sich alle darüber auf das Gentechnik verboten ist und es deshalb nur 5 Sorten Äpfel gibt? Oder das die Allianz wieder tausende Mitarbeiter entlässt? :)
Arphis schrieb am
Und jetzt?!? Ich frage mich was daran jetzt schlimm ist. Also mein Beleid für die Belegschaft von 7Studios und Shaba Studios, aber als IT-ler muss man sich ja geringere Ängste um eine neue Beschäftigung machen. Und was Genius angeht: Man hätte ein Studio auch an sich binden können, wenn man bereit wäre Sicherheiten zu garantieren.
Zur Activ./Blizz. und EA Thematik kann ich nur sagen. Was erwartet ihr denn? Sollen sie ihre Teams auf 20 gesicherte Arbeitsplätze reduzieren, die 8 Jahre für ein innovatives, in allen Belangen zeitgemäßes, Spiel benötigen. Wir Spieler selber fragen doch nach aktueller Grafik, Physikeffekten und ständiger Verbesserung. Wer das nicht will kann doch auf 20 Jahre Spielegeschichte zurückgreifen. Ich habe selber vor kurzem "No one lives Forever" ausgegraben und musste feststellen, dass es trotz veralteter Grafik ein unglaublich gutes Spiel ist, über dessen Fortsetzung ich mich freuen würde.
Wir selber sind doch der Grund für die rasante technische Entwicklung, wenn wir, vor lauter Euphorie über Steigerung der technischen Qualität, alle paar Jahre hunderte ? für neue Hardware ausgeben, und daran orientieren sich doch die Entwickler.
Die Zeiten, in dehnen in allen Belangen topaktuelle Titel von zwei Freunden in Garagen gemacht wurden, sind vorbei.
Spieler sind auch ein Grund warum wir heute weitverbreitete digitale Technik nutzen, da ohne uns Wahnsinnige doch keiner die Finanzen hätte aufbringen wollen Mobiltelefone mit farbigen Displays zu produzieren ohne den Preis eines Kleinwagens zu verlangen.
Die Publisher passen ihr Angebot, ihre Produktionskosten und ihre Erwartungen an uns an. Das ist Kapitalismus
Sir Richfield schrieb am
Och, ich habe kein Problem damit, eines der guten Spiele zu verpassen... Das gesparte Geld investiere ich dann in Bier und Fressalien auf unseren regelmäßigen LANs.
Man kann sich daran gewöhnen, ältere Spiele zu spielen.
D3 ist allerdings ein Thema für sich, denn da bin ich Fanboi und SPler. Da *benötige* ich LAN nicht dringend. Was aber nicht heißt, dass ich das den Leuten, die mal Spawn CDs hatten, weils prima Werbung war (und wenn man sich den Verkauf von Starcraft und Diablo I ansieht, war die wohl erfolgreich), so blöde Sprüche verzeihe. LAN sei ein relikt aus der Vergangenheit... Nee, is klar. Und womit hängt mein Rechner am Router, ohne den ich nicht in sein tolles Bnet käme???
(Blizz macht gute Spiele, so ist das nicht. Aber sie wollen mein Geld. Wenn mir das Angebot nicht gefällt, dann gibt's das nicht. So einfach ist freie Marktwirtschaft.)
dcc schrieb am
BNET 2.0 - insert coin please!
Glaub doch nicht ernsthaft das es kostenlos bleibt? Die haben nicht umsonst die Leute dazu gezwungen ihre games mit dem BNET zu linken.
Zum einen eliminiert das nachträglich den Gebrauchtmarkt, selbt den älterer games und zum anderen kann man keines dieser Spiele mehr kostenfrei zocken.
schrieb am

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