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Activision: Wirft EA/West/Zampella Sabotage vor

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Im März des vergangenen Jahres hatte sich Activision überraschend von Vince Zampella und Jason West getrennt. Binnen weniger Tage hatten sich die einstigen Bosse von Infinity Ward und der Publisher gegenseitig verklagt. Beide Parteien werfen sich jeweils vor, vertragsbrüchig geworden zu sein.

Das, was als juristisches Geplänkel begann, droht langsam zu einer kleinen Schlammschlacht auszuarten. Vor ein paar Wochen erweiterte Activision die Klage und nahm auch Electronic Arts ins Visier. Der Publisher, der mittlerweile mit Wests und Zampellas neuem Studio, Respawn Entertainment, zusammenarbeitet, habe sich bereits 2009 heimlich mit den beiden getroffen und Pläne geschmiedet, wie man die Studioführung und diverse wichtige Angestellte Infinity Wards Activision abspenstig machen könnte.

Mit weiteren Emails legen die Mannen um Bobby Kotick jetzt nach und behaupten, Zampella, West und EA hätten gar Call of Duty: Modern Warfare 2 bewusst sabotiert. Das Unternehmen verweist auf Konversationen mehrerer leitender Angestellter EAs, die an dem Tag geführt wurden, an dem die Entlassung Wests und Zampellas bekannt geworden war. Lincoln Hershberger, Senior Director of Global Marketing bei EA, schrieb da dem Vernehmen nach:

"Vor ein paar Monaten habe ich Vince [Zampella] gefragt, ob sie ihr Map-Pack nicht zurückhalten können, bis wir unserer Spiel [Battlefield: Bad Company 2 ] veröffentlicht haben (er schuldet mir was). Angesichts der Tatsache, dass sie schon mehr als eine Milliarde eingenommen haben, hatte er kein Problem damit. Kotick hat das natürlich als streitlustig wahrgenommen."

Bei EA dementierte man den Inhalt jener Emails auf Anfrage erst gar nicht, sondern merkt an, Activision wolle hier wohl aus einer Mücke einen Elefanten machen. So meint Jeff Brown:

"Das war doch ziemlich offensichtlich Sarkasmus. Es wird aus der Email klar, dass es sein Scherz sein sollte, und sie sich nie wirklich unterhalten haben. Wir haben versucht, das Activisions Anwälten zu erklären - die haben aber anscheinend keinen Sinn für Humor."

Activision verweist außerdem weiterhin auf ein Treffen zwischen John Riccitiello, Zampella und West im Jahr vor der Trennung. EA hatte das Duo dafür eigens per Privatjet einfliegen lassen. Mehrere interne Dokumente würden recht deutlich zeigen, dass es sich dabei nicht einfach um ein rein private Grillfeier gehandelt habe, sondern konkret um geschäftliche Dinge gegangen sei. Riccitiello habe u.a. eine Liste mit Bedingungen abgenickt; auch hätte Seamus Blackley, der Agent des Duos, verlauten lassen, Zampella und West würden "voll auf einer Linie liegen".

Die jetzt veröffentlichten Dokumente waren auf Wunsch EAs zurückgehalten worden. Nachdem der Publisher allerdings die Frist für die notwendige Begründung des Antrags verstreichen ließt, gab das Gericht die Daten frei.

Activision fordert von EA und seinen beiden einstigen Vorzeigeangestellten Schadenersatz in Höhe von 400 Mio. Dollar.

Kommentare

tschief schrieb am
Hustenstorch hat geschrieben:Ich hab CoD: MW2 gespielt.
Ich kann nur bestätigen: Sabotage erfolgreich!

West und Zampella haben MW2 sabotiert (das ist eine Tatsache!!!!!)
Sie haben das MW1-typische Multiplayergameplay verwässert, die Möglicheiten verringert, mehr Blender eingebaut, alle Texturen aus dem Vorgänger übernommen, Perks ohne Ende eingebaut (die nur Frust auslösen), einen "One-shot-kill-Nooblauncher" eingebaut und ein riesiges Camperfest veranstalt.. Und dafür noch Millionen Boni kassiert.
Womit sie aber nicht gerechnet hatten:
Mit der Blödheit der heutigen Gamergesellschaft. Das Spiel hat schliesslich gerade wegen dieser "Sabotageaktion" ( :roll: ) so gut verkauft. Einfach nur traurig :).. Und Activision beklagt sich noch. Die sollten West und Zampella lieber nochmals für eine Sabotage an MW3 anheuern, BO hat ja im Gegensatz zu MW2 gefloppt :lol:
Hustenstorch schrieb am
Ich hab CoD: MW2 gespielt.
Ich kann nur bestätigen: Sabotage erfolgreich!
crewmate schrieb am
Kuzan hat geschrieben:
Crewmate hat geschrieben:
Killerbee hat geschrieben:Blizzard muss ich unbedingt von Activision trennen. Die haben doch keine Ahnung wie man Spiele macht. Die sind nur auf Geld aus. Geld Geld Geld $$$$$$$ Scheiss Call of Duty. Blizzards Image wird durch die nur runtergezogen. Geldgeile Firma.
/ragequit
Activision hat Blizzard aufgekauft und die werden den Teufel tun, diese Cash Cow und Heroin-in-Grundschulen-Ticker loszuwerden. Gerade wegen des Images steht Blizzard mit im Namen von ActivisionBlizzard. Und wegen des ganzen Geldes bekommen Blizzard so viel Prestige und Freiheiten bei ihrer Arbeit. Die Zeit, die es braucht um Diabolo2 und StarCraft2 braucht ist nicht branchentypisch.
Also eigentlich wurde Activision von dem Konzern übernommen dem auch Blizzard angehört.
Vivendi Universal kaufte Blizzard. Erst danach (knapp 10 Jahre Später) kaufte Vivendi Activision für 1.7 Mrd.
Also hat technisch gesehen nicht Activision Blizzard übernommen sondern Blizzard Activison. :wink:
Oder so rum. Zeigft aber auch, das Firmennamen einen Scheiß wert sind, wenn die Menschen dahinter Arschlöcher sind. Mir geht es um euer Bewusstsein für Personen hinter den Spielen. Nicht die Firma. Genau das selbe, wenn irgendeine Bratze nöhlt, Nintendo sollte sich Rare zurück holen.
Aim2 schrieb am
Wie schlecht Blizzards Spiele geworden sind lässt sich doch genau an WoW ansehen:
Classic und Burning Crusade TOP
Verschmelzung mit Activision
Wrath of the Lich King und Cataclysm FLOP
Boesor schrieb am
Kuzan hat geschrieben:
Also eigentlich wurde Activision von dem Konzern übernommen dem auch Blizzard angehört.
Vivendi Universal kaufte Blizzard. Erst danach (knapp 10 Jahre Später) kaufte Vivendi Activision für 1.7 Mrd.
Also hat technisch gesehen nicht Activision Blizzard übernommen sondern Blizzard Activison. :wink:

Blizzard (bzw. die Gamessparte von Vivendi) hat mit Activision fusioniert.
Vivendi besitzt dabei über 50% der Aktien.
Und da Blizzard sowieso nicht eigenständig war haben die Activision noch viel weniger übernommen!
schrieb am

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