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Musikspiel
Entwickler: Harmonix
Publisher: Electronic Arts
Release:
20.11.2008
26.03.2009
26.03.2009
08.10.2009
Test: Rock Band 2
91
 
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Leserwertung: 94% [5]

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Rock Band 2: Eigene Songs erstellen & verkaufen

Eine durchaus beachtliche Ankündigung zum Ausklang der Woche: MTV Games und Harmonix kündigen die Unterstützung nutzergenerierter Inhalte für die Xbox 360-Version von Rock Band 2  an. Die Pläne des Herstellers gehen dabei deutlich über die Möglichkeiten des Musikstudios hinaus, das Neversoft in Guitar Hero: World Tour integriert hatte, und welches von Harmonix immer als halbgarer Ansatz belächelt worden war.

Das so genannte Rock Band Network baut auf Microsofts XNA-Umgebung auf - wer eigene Songs abmischen und anbieten will braucht neben der Konsole und Rock Band 2 auch eine Mitgliedschaft im Creator's Club. Um eigene Songs korrekt für das Spiel vorzubereiten, werden die Musikwerkzeuge Reaper und Magma benötigt. Ersteres soll auch mit speziellen Rock Band-Network-Funktionen aufwarten, um die Arbeit zu erleichtern.

Harmonix wird die 360-Fassung des Spiels per Patch um einen Audition-Modus erweitern, in dem man dann seine eigenen Werke durchtesten kann. Wer mit seinem Lied zufrieden ist, kann es dann zum Rock Band-Portal hochladen, wo es von anderen Nutzern aus der Community überprüft und ggf. mit Feedback versehen wird. Sobald der Testprozess abgeschlossen wurde, erhält man das OK, das Stück über Xbox Live zu verkaufen - ein Prozedere, das mit dem Xbox Live Indie Games-Kanal vergleichbar ist.

Preise stehen noch nicht fest, allerdings wird es laut Harmonix wohl verschiedene Kategorien geben. Ein Teil der Einnahmen geht erwartungsgemäß an die Rock Band-Macher, erwirtschaftete Einnahmen werden am Ende des jeweiligen Quartals überwiesen.

Erste Infos stehen in einem Wiki zur Verfügung, die Rock Band Network-Webseite hingegen hält sich noch bedeckt - derzeit wird das System von einem eingeschränkten Testerkreis abgeklopft. Ab August dürfte mit dem ersten Output zu rechnen sein. Dann ist nicht nur mit Musik aus dem Hobbyisten-Bereich zu rechnen - auch das eine oder andere Label hat bereits seine Unterstützung zugesagt.

Wer das Spiel auf Wii oder PS3 nutzt, bleibt erstmal außen vor. Man werde allerdings ausgewählte Stücke auch auf anderen Plattformen veröffentlichen, so Harmonix.


Kommentare

Mr.Kai schrieb am
also von mir gibts für diese Idee ein rießen großes plus... wobei ich dem künstler überlassen würde ob er geld verlangen will dafür oder nicht... schon klar dass HMX einen kleinen teil vom kuchen haben will.. mal schauen
karaokefreak schrieb am
Naja, ganz so schwarz malen würde ich nicht. Es wird bei Musikspielen IMMER Musik von großen Bands geben, denn die sind bekannt und ziehen. DHMX öffnet nur die Pforten für Indy-Musiker, von denen es nunmal so viele gibt, dass HMX sich gar nicht um alle kümmern könnte.
Die idee ist einfach nur saugeil
danny115 schrieb am
El Schwingo hat geschrieben:Obwohl ich Plastikklampfen-Spiele bisher gemieden habe (lieber investierte ich meine knappe Zeit in echtes Holz) wäre das definitiv ein Kaufgrund. Verdammt, jetzt muss ich wieder sparen.... ich hasse sparen.
Ach, was mache ich mir vor... ich liebe sparen.
:lol: So geht's mir auch! Sparen ist so scheisse! Sparen ist geil!!!!!!!
47Ronin schrieb am
Obwohl ich Plastikklampfen-Spiele bisher gemieden habe (lieber investierte ich meine knappe Zeit in echtes Holz) wäre das definitiv ein Kaufgrund. Verdammt, jetzt muss ich wieder sparen.... ich hasse sparen.
Ach, was mache ich mir vor... ich liebe sparen.
Spunior schrieb am
Wenn sich das Geschäftsmodell so aber als effizient erweist könnte es ja sein, dass Rockband 4 nur noch nach diesem Prinzip funktioniert.
Was meinst du? Dass es ohne Inhalte daherkommt?
Das ist durchaus möglich - wenn auch nicht unbedingt wahrscheinlich, weil man immer noch ein paar nette Exklusivsachen per Disk verkaufen kann und außerdem auch noch jene Klientel erreicht, die nicht so auf das Herunterladen von Inhalten steht, oder dies aus infrastrukturellen Gründen nicht kann.
Sollte das Geschäftsmodell in der Hinsicht kippen, dass sie im Prinzip nur noch einen Client verkaufen, mit dem man auf einen Store zugreift, dann ändert sich dafür aber auch das diesem zu Grunde liegende Geschäftsmodell. Der ist dann entweder billig oder kostenlos. (Steam oder iTunes kosten an sich auch nix.) Du zahlst ja auch keine 50 Euro eintritt, um mal in MediaMarkt reingucken zu können.
schrieb am

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