Kingdoms of Amalur: Reckoning: "Großproduktionen auf PC undenkbar" - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.02.2012
09.02.2012
09.02.2012
Test: Kingdoms of Amalur: Reckoning
79

“Als Rollenspiel-Epos spielt Amalur nur die zweite Geige, doch als Hack&Slay gibt es derzeit nichts Besseres - auch wenn die Inventar-Führung vermurkst wurde.”

Test: Kingdoms of Amalur: Reckoning
79

“Visuell leicht besser als auf den Konsolen, wurde das vermurkste Inventar leider nicht für Rechner optimiert. Dennoch ist der Ausflug nach Amalur auch am PC ein unterhaltsames Hack&Slay.”

Test: Kingdoms of Amalur: Reckoning
79

“Rollenspieler auf der Suche nach einem neuen Epos werden abwinken, Hack&Slay-Fans finden derzeit nichts Besseres - auch wenn das Inventar ordentlich verbockt wurde.”

Leserwertung: 66% [8]

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Kingdoms of Amalur: Reckoning - "Großproduktionen auf PC undenkbar"

Kingdoms of Amalur: Reckoning (Rollenspiel) von Electronic Arts
Bildquelle: Electronic Arts
Ian Frazier, Lead Designer von Kingdoms of Amalur: Reckoning, äußerte sich in einem Interview gegenüber IncGamers über Software-Piraterie (Beispiele: Top-Liste der Raubkopien 2011; Witcher II: "Über 4,5 Mio. Raubkopien") auf dem PC und geht sogar soweit, dass sich seiner Meinung nach größere bzw. teurere Spiele-Entwicklungen  - die ausschließlich auf den PC abzielen - kaum rentieren würden.

"Eine große Produktion bzw. ein so großes Spiel wie Kingdoms of Amalur: Reckoning ist sehr teuer, um es unverblümt zu sagen. Und auf der Plattform PC, mit der bekannten wuchernden Software-Piraterie, lässt sich nur sehr schwer Kapital schlagen", sagte Ian Frazier. Das erste Spiel, an dem Ian Frazier an der Entwicklung beteiligt war, war das Hack'n'Slay Titan Quest, "aber letztendlich machte die Anzahl der illegal verbreiteten Kopien am Ende den Unterschied aus, ob wir im Geschäft bleiben konnten oder die Pforten schließen mussten. (...) Es ist wirklich sehr schwer, ein profitables Spiel ausschließlich für den PC zu entwickeln - abgesehen davon, wenn man ein Online-Spiel (MMO) entwickelt."

Quelle: IncGamers

Kommentare

greenelve schrieb am
brent hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
Oder glaubst du wie SethSteiner, da sitzen dutzende Programmierer vorm PC und denken sich: "Was kann ich jetzt einbauen, um den Leuten so richtig den Spaß zu verderben?" :ugly:

Muss doch gar nicht.
Reicht, wenn da früher ein Haufen Entwickler saß, der sich gefragt hat, was sie gerne in einem Spiel sähen und spielten, und heute ein Chef, der sich fragt womit sich mehr Kohle machen lässt, und der sich eben nicht fragt, wo der Spaß bleibt. Weil er ihm Wurst ist.

Wie jetzt, stimmst du mir laut Kajetan zu, sie hätten es mit Absicht so programmiert? :Blauesauge:
Es ging dabei um den Punkt, Blizzard wäre nicht mit Herzblut dabei gewesen. Sie hätten sich bei Diablo 3 nicht angestrengt. Du lieferst nun eine Erklärung warum sie sich doch angestrengt haben könnten, ohne ein spaßiges Spiel zu liefern.
edit:
btw hab ich ähnliches bereits geschrieben
Spoiler: anzeigen
Die Kernmechanik mit Items liegt nicht...
brent schrieb am
greenelve hat geschrieben:
Oder glaubst du wie SethSteiner, da sitzen dutzende Programmierer vorm PC und denken sich: "Was kann ich jetzt einbauen, um den Leuten so richtig den Spaß zu verderben?" :ugly:

Muss doch gar nicht.
Reicht, wenn da früher ein Haufen Entwickler saß, der sich gefragt hat, was sie gerne in einem Spiel sähen und spielten, und heute ein Chef, der sich fragt womit sich mehr Kohle machen lässt, und der sich eben nicht fragt, wo der Spaß bleibt. Weil er ihm Wurst ist.
shakeyourbunny schrieb am
Also die Nintendo Defense Force Logos in meinen Adblocker zu packen, artet ja echt in Arbeit aus, könnt ihr das nicht einfach mal lassen? :)
crewmate schrieb am
Du hast die Schnauzbärte, Vampirzähne und krumme Nasen vergessen.
greenelve schrieb am
@SethSteiner:
Es ist ein Unterschied ob man nicht will oder nicht kann. Kleine Entwickler können keine große Grafik, aber das bedeutet noch lange nicht, das sie keine gute Grafik wollen. Die legen sich ins Zeug, mit ihren Möglichkeiten das Maximale herauszuholen.
Auflösung gehört zu Grafik. HD Grafik wird hochgelobt, weil es besser aussieht, dabei handelt es sich dabei nur um Auflösung. :roll: Diablo 2 war bei Release grafisch veraltet. Blizzard mag nunmal möglichst viele Kunden ansprechen und deswegen wurden die Spiele immer bei Release für die Optik kritisiert.
Es war in den 90ern übrigens auch nicht anders als heute:
Jurie Horneman: "Ja, hast Du auch gemerkt, wie oft beeindruckende 3D-gerenderte Intros gezeigt werden, manchmal ein Jahr bevor irgendetwas vom eigentlichen Spiel zu sehen ist? Obwohl es doch das Spiel sein wird, das man die meiste Zeit über sieht, wenn man vor dem Bildschirm sitzt. Außerdem sind viele Infoblätter neuer Spiele voller Angaben über die Anzahl der Megabytes an Animationen und über all die brillanten, patentgeschützten CrapTalk-Routinen darin. Kein Wort darüber, ob und warum es Spaß macht, damit zu spielen und wie lange es dauert, bis das Spiel nur ein weiterer Staubfänger im Regal ist, weil es zu schwierig oder zu langweilig ist. Vielleicht liegt es daran, daß man die Zeit, die man braucht um ein Spiel fesselnd und aufregend zu machen, schwer messen und in eine Liste mit Features schreiben kann."
Erik Simon: "Zu der Zeit, da Albion erscheinen wird, macht es vielleicht Sinn, einen Aufkleber auf der Schachtel zu plazieren auf dem steht: "Kein Multimedia-Produkt! Kein interaktiver Film! Enthält ein richtig großes Spiel!". O.K., das ist ziemlich sarkastisch, aber ich glaube, daß viele Leute bald wieder tiefe, reichhaltige Spielerlebnisse suchen, anstatt sich Full-Motion-Videos von der CD anzuschauen, die sie in besserer Qualität für 5 Mark in der...
schrieb am

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