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Nintendo: Aonuma über Qualität und den Abstand zwischen Zelda-Sequels

Nintendo (Unternehmen) von Nintendo
Nintendo (Unternehmen) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
In einem Interview mit Shacknews blickt Eiji Aonuma zurück und erinnert sich an die N64-Ära. Ursprünglich sollte Zelda: Majora's Mask nur ein Jahr nach Zelda: Ocarina of Time erscheinen. Dies sei die Idee von Shigeru Miyamoto gewesen, der Aonuma dann vor jene Herausforderung stellte. 

Nintendos oberster Designer habe jene Aufgabe für möglich gehalten. Das Kalkül: Im 3D-Zeitalter lassen sich Modelle wiederverwenden und können halt in neuen Leveln eingesetzt werden. Bei 2D-Spielen müssten ja schließlich alle Grafiken komplett neu gezeichnet werden. Die Rechnung ging zwar nicht völlig wie geplant auf, das Team benötigte aber dennoch nur weniger als zwei Jahre bis zur Fertigstellung. Danach wurde der Abstand allerdings wieder größer: Zelda: The Wind Waker erschien zwei Jahre später, Zelda: Twilight Princess vier Jahre darauf, Zelda: Skyward Sword wiederum knapp fünf Jahre später.

Aonuma kommentierte das folgendermaßen: "Ich glaube, davor haben wir versucht, die Zelda-Spiele schneller zu produzieren. Aber mittlerweile wird von Zelda-Spielen so viel erwartet, dass du ein bestimmtes Qualitätsniveau erreichen musst. Deswegen nehmen wir uns jetzt etwas mehr Zeit."

Die Produktionszeit müsse nicht zwingend länger ausfallen, aber eine gewisse Qualität setze auch eine gewisse Zeit voraus. Sein Arbeitgeber würde sich aber natürlich wünschen, dass er neue Zelda-Titel so schnell wie möglich abliefert.

Link macht natürlich zusätzlich auch noch Handheld-Gefilde unsicher in der Zwischenzeit. Grundsätzlich fühle man sich aber nicht verpflichtet, jedes Jahr ein Zelda auszuliefern. Derzeit gebe es eben zwei Teams - eines für den Heimbereich, eines für Handheld-Zeldas - und man sei eigentlich gut dabei, neue Spiele in regelmäßigen Abständen zu produzieren.

Am 22. November wird sich Link in Zelda: A Link Between Worlds zu einem neuen 3DS-Abenteuer aufmachen. Anfang Oktober hatte Nintendo ein Remake von Zelda: The Wind Waker auf der Wii U veröffentlicht. Aonuma hatte stets betont, die Neuauflage sei mehr oder weniger ein mit überschaubarem Aufwand gestemmter Testlauf gewesen, über den sich die Entwickler mit der neuen Hardware vertraut machen konnten.

Kommentare

Wigggenz schrieb am
Hmm, nichts wirklich informatives. Kennt man so.
Aber kann endlich jemand aufhören, dass englische "you" in seiner Verwendungsweise mit der Bedeutung des deutschen "man" mit "du" zu übersetzen? :evil:
Beam02 schrieb am
Masters1984 hat geschrieben: und der GBA-Zwang der Gamecube Version für einige Rätsel ist endlich passe.
Du hast den Tingleceiver im Hauptspiel nie gebraucht ;) Das war alles rein optional.
johndoe803702 schrieb am
Da gilt es dann abzuwägen, was einem mehr liegt. Also welche Spiele jeweils verfügbar sind oder sein werden. Wind Waker ist wirklich ein hervorragendes Remake geworden (keine Portierung). Neben der Grafik wurden noch sehr viele Kleinigkeiten ausgebessert und der GBA-Zwang der Gamecube Version für einige Rätsel ist endlich passe. Und gerade bei limitierten Auflagen muss man schnell sein, denn gerade bei ebay sind viele Abzocker unterwegs, die für eine gebrauchte Version mindestens das doppelte nehmen.
Seryoga747 schrieb am
Und wann erscheint das erste richtige Zelda-Spiel für die Wii U?
Wahrscheinlich erst 2015, also 4 Jahre nach Sykward Sword. Nächste Jahr halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Ich habe noch keine Wii U, überlege mir aber eine zu kaufen, schon allein wegen The Wind Waker HD, meiner Meinung nach eins der besten Spiele aller Zeiten, das Spiel ist einfach genial. Das Problem ist jedoch, dass ich noch die PlayStation 4 vorbestellt hab.
Naja, vielleicht hole ich mir die Wii U dann nächstes Jahr. Obwohl ich gern die Zelda Limited Edition hätte, und die ist nächstes Jahr wahrscheinlich nicht mehr zu haben, oder was meint ihr?
Ok, bei Ebay schon, aber dann auch nur gebraucht.
G.Wels schrieb am
..Und dabei war doch MM eines der besten Zeldas und (neben 'Link's Awakening' für den GB) gar mein liebstes Zelda. ;)
Natürlich waren AttP und OoT auch sehr gut, aber spielten sich eben auch eher 'klassisch', während man bei MM und LA eher das Gefühl hatte, konzeptionell und storytechnisch etwas anderes und neuartiges zu spielen, was einen deshalb mehr fesselte. (WW ist auch sehr gut hängt aber vom spielgefühl irgendwie dazwischen.. irgendwie neuartig aber irgendwie auch klassisch)
Von mir aus kann Nintendo also ruhig sehr gerne wieder aus einem "Grafiksatz" innerhalb kürzerer Zeit zwei Zeldas kreieren, so dass die Chance auf so eine verwegene Überraschung wie MM wieder eher gegeben ist! :) Ich hätte gerne wieder ein Zelda mit ungewöhnlicherem Konzept und neugierig machendem Hintergrund, statt wieder dem selben Märchen in grün! ;)
schrieb am

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