Assassin's Creed: Unity: Mikrotransaktionen: Die Unsinnigkeit des 100-Dollar-Pakets - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Release:
13.11.2014
13.11.2014
13.11.2014
Vorschau: Assassin's Creed: Unity
 
 
Test: Assassin's Creed: Unity
79
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Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinnigkeit des 100-Dollar-Pakets

Assassin's Creed: Unity (Action) von Ubisoft
Assassin's Creed: Unity (Action) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Bei Assassin's Creed: Unity gibt es bekanntlich Mikrotransaktionen, um den Spielfortschritt zu beschleunigen. Diese Methode hat Ethan Levy (Autor und Monetization Design Consultant) in einem Bericht bei Kotaku ausprobiert und festgestellt, dass es gar nicht genug sinnvolle Ingame-Gegenstände geben würde, um sämtliche mit Echtgeld gekauften Helix-Credits auszugeben - jedenfalls wenn man das fast 100 Dollar teure Komplettpaket kaufen würde.

Ethan Levy beschreibt, dass er nach ungefähr zehn Stunden an der "Memory Sequence 6-3" feststeckte - ungefähr in der Mitte der Spiels. Seiner Ansicht nach war sein Charakter zu schwach ausgerüstet - sowohl Waffen als auch Rüstung. Die Lösungsmöglichkeiten: Nebenmissionen machen und Schätze finden, um mehr Geld für bessere Ausrüstung zu bekommen oder im eStore die nötigen Helix-Credits kaufen. Er entschied sich für letzteres und kaufte das Paket für 99,99 Dollar. Fünfeinhalb Stunden später flimmerte der Abspann über den Bildschirm und sein Charakter verfügte über eine legendäre Fünf-Diamanten-Ausrüstung. Aber es gab ein Problem: Auf seinem Konto befanden sich noch Helix-Credits im Wert von 56 Dollar und es gab - seiner Aussage nach - keine sinnvolle Möglichkeit mehr, das virtuelle Geld auszugeben. Er hätte zwar noch weitere Ausrüstung freischalten können, aber diese Gegenstände hätten seinen Charakter nicht verbessert und die möglichen 74 Premium-Boosts waren unnötig, da seine Ausrüstung schon maximiert war. Die übrig gebliebenen Punkte können z.B. nicht dazu genutzt werden, um einen Season-Pass zu kaufen.

Sein Urteil fällt dementsprechend aus: "Das Ungeheuerlichste war das 100-Dollar-Paket. Meine erste Regel als Monetization Design Consultant ist, das man die Spieler zu respektieren hat, denn eine langfristige Beziehung zu den Spielern ist die Grundlage jeglicher Spielmonetarisierung. Als ein Spieler, der das 100 Dollar Paket gekauft hatte, fühlte ich zutiefst respektlos behandelt, schließlich blieben nach dem Abschluss des Spiels noch Helix-Credits im Wert von 56 Dollar übrig und es gab schlicht nichts mehr zu kaufen."

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Quelle: Kotaku
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Kommentare

ZackeZells schrieb am
Allerdings weiss Ubisoft hoffentlich auch, dass wenn sie ein AC mit der Monetarisierung von CoC anbieten würden, die Marke leiden würde.
Die Marke leidet doch, nur ist es Ubisoft egal....sie quälen das AC-Franchise mit Vergnügen, nur um festzusellen wie weit man als Publisher gehen kann. Ist halt ein Versuchsballon und wenn unterm Strich schwarze Zahlen dabei rauskommen, hat Ubisoft aus ihrer Sicht alles richtig gemacht und man wird schauen wo man dieses Modell noch unterbringen, bzw. wie man das Modell noch weiter ausbauen kann.
Das rückt den begeisterten Ubisoftspieler in das Licht eines Versuchskaninchens :Häschen:
Bild
chrisby schrieb am
Wenn der Gegenwert stimmt, ist es ja auch kein Problem, das macht fast jede Marke so. Das Problem liegt darin, dass bestimmte Dinge, wie Microtransactions zwangsläufig das Gamedesign beeinflussen müssen, um effektiv zu sein. Was Ubisoft bisher gemacht hat, war, aus Monetarisierungssicht "zu wenig", ein Candy Crush Saga oder ein CoC betreiben da weit aggresiveres und damit erfolgreicheres Selling. Allerdings weiss Ubisoft hoffentlich auch, dass wenn sie ein AC mit der Monetarisierung von CoC anbieten würden, die Marke leiden würde.
(Candy Crush und Clash of Clans zusammen sind genauso groß wie Ubisoft mit all ihren Spielen.)
Aber wenn die 200$ auch Eintrittskarten zum AC-Kinofilm und AC-Klamotten beinhalten, ist da in Ordnung. Die Produktionskosten für die AAA-Titel sind einfach zu hoch geworden, dass sich die Titel mit 60? nicht mehr tragen. Wenn jemand 2 Jahre für Unity an Notre Dame arbeitet, hat das schonmal 150-200.000$ gekostet.
gollum_krumen schrieb am
relain hat geschrieben: Ich empfehle dazu Tony Key (Ubisoft)
https://www.youtube.com/watch?v=fY5L95BOQTg
Zitat: Wir wollen die 60 Dollar Kunden zu 200 Dollar Kunden machen.
Danke für den Link. Sehr geil, endlich mal eine klare Ansage zu haben, die man dann verlinken kann. Dieses Video ist die beste Grundlage, um sich eine Meinung zu bilden. Wer das gesehen hat und dennoch eine dieser "Marken" kauft, der hat dann halt auch wirklich kein Problem mit dieser Praxis.
WayneofGames schrieb am
Diese Debatten zum Thema:" Wer ist jetzt eigentlich an Mikrotransaktionen Schuld?" erinnert mich immer an die South Park Folge mit dem Teleshopping.
Wer hat es zuerst gerochen?..
ey3 schrieb am
Ja ja das problem hatten wir auch im osten...
schrieb am

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