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05.04.2016
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HTC Vive: Wird kabellos mit Hardware-Erweiterung von TPCAST für rund 200 Euro; Vorbestellungen in China gestartet

HTC Vive (Hardware) von HTC und Valve Software
HTC Vive (Hardware) von HTC und Valve Software - Bildquelle: HTC und Valve Software
Bislang leiden die drei großen VR-Headsets noch unter störenden Strippen, doch bei der HTC Vive soll ein Hardware-Add-on damit Schluss machen: HTC hat auf dem chinesischen "Alibaba’s “11/11” Global Shopping Festival" ein Peripheriegerät für sein Headset vorgestellt, welches das lange Kabel überflüssig machen soll. Wie UploadVR.com berichtet, wird das Streaming-Kästchen vom Partnerhersteller TPCAST hergestellt, der an HTCs Förderprogramm "Vive X Accelerator" teilnahm. Die ans Headset angeschlossene Hardware wird am oberen Kopfband und in einer kleinen Tasche an der Rückseite des Kopfes befestigt und soll mit dem Standard-Akku anderthalb Stunden lang durchhalten, bevor es wieder an die Ladestation muss. Außerdem sei ein größerer Akku in Planung, der in die Hosentasche gesteckt werden könnte. Der komplette Name der Hardware lautet in der Pressemitteilung "TPCAST’s 'VIVE tether-less upgrade kit' (preview edition)", ihr Preis beträgt 1.499 RMB, was etwa 203 Euro entspricht.

Screenshot - HTC Vive (HTCVive)



Der Regional-President von HTCs chinesischer Niederlassung, Alvin W. Graylin, fürte UploadVR eine Preview-Version des Geräts vor und spielte damit eine Runde Raw Data. Im Gespräch mit dem Magazinbeteuerte er, dass es keinerlei "spürbare" Latenz-Nachteile gegenüber der klassischen Kabelverbindung gebe. Als Kunden spreche man vorerst vor allem Hardware-Enthusiasten an, das Add-on könne aber auch interessant für Unternehmen werden, welche die Gefahren eines Sturzes bei der Benutzung minimieren wollen. Der Start der Vorbestellungen war auf der chinesischen Website für den heutigen Freitag um 16 Uhr angesetzt. Die Auslieferung soll vermutlich im ersten Quartal 2017 starten. Laut Graylin könne jeder dort bestellen, müsse je nach Standort allerdings die variierenden Versandkosten tragen. Wer eine gültige Vive-Seriennummer vorweisen könne, werde bei der Bestellung mit Priorität behandelt. Auch der ehemalige NBA-Superstar Kobe Bryant durfte eine erste Proberunde starten.



Ob die Technik standardmäßig in zukünftige Vive-Versionen eingebut werden wird, konnte Graylin noch nicht beantworten. Er könne sich aber gut vorstellen, dass "Technolgien wie diese eine Option für zukünftige Produkte werden".



Quelle: Uploadvr.com, Pressemitteilung

Kommentare

Balmung schrieb am
So, und jetzt verrate uns mal wie viele Geräte Weltweit mit solchen Akkus in Umlauf sind. Wie viel Prozent sind das also? Das verschweigst du hier nämlich völlig. Eher wird man vom Blitz getroffen und gewinnt im Lotto, gleichzeitig!
Und natürlich nimmt es zu, wenn es immer mehr Geräte gibt, die solche Akkus nutzen. Ist ja wohl logisch.
Nightfire123456 schrieb am
Balmung hat geschrieben:
Aber hier ging es ja primär um einen Akku am Kopf, da kann ich die Bedenken schon etwas verstehen. Allerdings dürften wohl viele Akkus inzwischen auch aus China kommen und da passiert meist null.
Glaubst du das wirklich? Nicht anders wie bei dem Auto beispiel gehen auch bei den Akkus die meisten kleinen Fälle einfach unter. Meist bleibt es dabei das ein Gerät ein bisschen schmorrt und deshalb halt danach defekt ist. Oder wenn es ein richtiger Brand von einem Akku ausgelöst wurde, wird dies meist erst viel später bekannt und zwar dann wenn die Versicherung und co sich einschalten und zu einem Ergebnis kommen.
Tatsächlich mehren sich Brände durch Akkus ziemlich und sollte man nicht auf die Leichte Schulter nehmen. Lithium Akkus galten schon immer als Brandgefährlich, allerdings drückte man da ein Auge zu als die mobilen Geräte so Stromhungrig wurden.
Das Hauptproblem ist aber meistens das die Geräte unsachgemäß benutzt werden. Und dazu gehören auch viele Dinge wie das man sein Smartphone runterwirft oder die Abwärme nicht weg kann weil das Gerät abgedeckt wurde (Kopfkissen z.B.).
Und das immer weniger Platz für den Akku im Gerät übrig bleibt macht die Sache nicht besser..
Bei dem Akku für die Vive sieht das ganze aber ziemlich groß aus. Ich denke nicht das es sonderlich warm werden wird. Wäre am Hinterkopf doch schon ziemlich unangenehm. Ausserdem denke ich das es an der Stelle recht sicher ist. Ich meine einen Akku der zu heiß wird oder brennt würde ich am Hinterkopf doch viel schneller bemerken als wenn das Gerät in der Hosen oder Jackentasche ist.
DonDonat schrieb am
Trumperator hat geschrieben: Außer die eigenen Ansprüche ;)
Gut, wenn die extrem hoch sind dann stimmt deine Aussage natürlich. Allerdings sollte man sich bei sowas immer erst mal fragen in wie weit dies überhaupt technisch möglich ist: schön wäre natürlich heute schon ein VR-Headset mit 3440x1440 oder mehr Pixel ohne Laaggg, mit ultra präzisem Tracking und am besten nur halb so schwer wie Vive/Oculus.
Rein technisch ist so was aktuell aber leider noch nicht umsetzbar, von daher muss man sich wohl NOCH mit Vive/Oculus in der ersten Generation begnügen^^
Trumperator schrieb am
DonDonat hat geschrieben: Da hat wohl wer VR noch nicht selbst getestet ;)
Ausgereift ist die Technik nämlich schon, für ein "First-Gen" Produkt. Natürlich sind Verbesserungen hier und da noch möglich aber prinzipiell spricht nichts (außer der Preis und die etwas zu geringe Auflösung) dagegen heute schon eine Vive oder eine Oculus zu nutzen.
Außer die eigenen Ansprüche ;)
tormente hat geschrieben: Wie soll mam das an der Meldung merken? Nach nicht mal einem Jahr nach Erscheinen der ersten ernstzumehmenden VR HMDs jetzt schon eine kabellose Lösung bereit zu haben, man drauf umd dran ist die Auflösung hochzuschrauben und etc? Wie du auf 2030 kommst, bis zur voll ausgereiften VR Erfahrung, ist nicht nachzuvollziehen.
Aber bis dahin die Möglichkeit von Holodecks in betracht ziehen. Kopf -> Tisch
Erst denken, dann schreiben, nochmal ganz scharf nachdenken, und denn evtl. Absenden klickern. In deinem Fall schlage ich vor, sich erstmal mit der Materie intensiv auseinander zu setzen. Nicht nur was VR anbelangt. Holodecks sind nämlich ferne Zukunftsmusik. Sehr fern. 50-100 Jahre fern. Die Ironie ist ja, VR ist und wird dem Holodeck bis dahin am nächsten sein.
:lol:
schrieb am

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