Steam: Verbraucherverband aus Frankreich verklagt Valve Software, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digitalen Gütern - 4Players.de

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Steam - Französischer Verbraucherverband verklagt Valve, u.a. wegen fehlender Möglichkeit zum Weiterverkauf von digitalen Gütern

Steam (Sonstiges) von Valve Software
Steam (Sonstiges) von Valve Software - Bildquelle: Valve Software
Der französische Verbraucherverband "UFC-Que Choisir" hat Valve Software verklagt, weil die Verbraucherschützer einige Passagen in der Steam-Nutzervereinbarung als illegal oder "absichtlich falsch" bzw. unerlaubt betrachten (VG247, Reddit). Angeprangert wird u.a., dass das "Steam Subscriber Agreement" den Benutzern explizit verbietet, ihre erworbenen Spiele zu verkaufen, obgleich der Transfer der Eigentümerschaft von digitalen Gütern/Lizenzen prinzipiell legal sei.

Zugleich stößt es ihnen negativ auf, dass Valve jegliche Verantwortung ablehnt, wenn sie gehackt und ggf. persönliche Informationen gestohlen werden. Außerdem sei es unmöglich, sein Geld bei "Steam Wallet" wiederzubekommen, wenn der Steam-Account gelöscht bzw. gebannt wurde. Kritisch wird ebenfalls gesehen, dass Valve Software ausschließlich die Verbrauchergesetze anwendet, die in Luxemburg gelten und nicht die Gesetze des jeweiligen Landes aus dem die Käufer stammen. Abschließend wird angemahnt, dass Valve die Eigentumsrechte an allen nutzererstellten Inhalten besitzt, die bei Steam hochgeladen werden. Valve Software wurde bereits vor mehr als zwei Jahren von der vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) abgemahnt (wir berichteten).

Letztes aktuelles Video: Steam Link


Quelle: UFC-Que Choisir, VG247, Reddit

Kommentare

Leonardo Da Vinci schrieb am
@topic: das wird höchste zeit das die mal einen tritt in den fetten kapitalhintern bekommen, leider sind die deutschen da nicht so konsequent wie unsere französichen freunde aber die waren uns in dieser beziehung eh immer schon vorraus, das bekommt der deutsche ja nicht hin, kein wunder zockt ja auch nur! :mrgreen:
hushkeks schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben: What? Eine Retailversion funktioniert ohne Steam, ansonsten ist es keine Retailversion.
Die Unart, dass man eine CD kauft, die sich nur über Steam aktivieren lässt ist relativ neu, das gibts bei Konsolen aber afaik schon viel länger.
Schlichtweg falsch. Retails sind einfach nur Produkte, die du im Laden kaufst. Dazu gehören natürlich dennoch keine Downloadkeys. Alle Spiele, die du im Regal stehen hast.
Weiterhin war es bereits seit Half-Life 2 so, dass immer... AUSNAHMSLOS IMMER zumindest ein kleiner Teil zur Verifizierung durch Steam herunter geladen werden muss. Es gibt auch Games bei denen nur ein kleiner Teil von der DVD installiert wird und dann knapp 80% geladen werden. Ich rede dabei nicht von Patches sondern den puren Programmdaten.
Du kannst ja auch mal in deine Produkthistorie bei Steam schauen. Da stehen deine Produkte die du im Laden gekauft hast (zumindest Ladenkeys, häufig auch bei Anbietern wie mmoga oder g2play zu finden) als RETAIL.
Und doch es findet eine Art Quersubventionierung, wenn auch nicht im klassischen Sinne, statt. Der User, der Spiel X gekauft hat und wieder verkauft, wird danach das neu gewonnene Geld für weitere Produkte ausgeben. Viele finanzieren sich so ihr Hobby. Sind die Spiele gut, kaufen sich exakt diese Leute irgendwann das Produkt ein weiteres mal für ihre feste Bibliothek. Sie geben also erneut Geld aus. Der Publisher hat doppelt verdient.
Baazin schrieb am
Ich denke auch das es stimmt das der Gebrauchtmarkt insgesamt für mehr einnahmen sorgt, ob man das jetzt qeuer- oder Refinanzierung nennt ist im Grunde Egal.
Das gillt aber mmn nicht für rein Digitale in hallte. Engegen der Behauptung gebrauchte Spiele (also die auf Disc), seien so wie neu habe ich auch schon andere Erfahrungen gemacht. Sei es bei den Alten Modulen der 80 und 90, die verdreckt waren und die man erst Sauber pusten muss oder Disk die kleine Kratzer haben und deswegen auch mal absmchieren oder länger laden. Auch haben Anleitungen und Verpackung durchaus gebrauchspuren oder irgendwelche sonderkeys würden schon benützt die Beilagen. Es besteht zumindest eine gewisse Gefahr bei solchen Käufen eben kein Produkt wie aus dem Laden zu bekommen.
Bei rein Digitalen "gebrauchmarkt" würde ich aber 1zu1 das gleiche Produkt bekommen. Es würde für Spieler (auser Moralische) keine Gründe mehr geben solche Spiele "Neu" zu kaufen auser man will es sofort Spielen und kann keine 2 Tage warten.
Irgendwelche Lösungen, das die Puplisher/Entwickler dann hallt dran mitverdienen sollen wird es nicht geben. Mit welcher Rechtsgrundlage soll das geschehen? Selbst Valve könnte so einfach keine Gebühr verlangen für die Bereitstellung der Plattform, auch dafür fehlen die Voraussetzungen. Damit so was geht müsste man für den Gebrauchtmarkt Digitaler Inhalte ganz neue Gesetzte erlassen die fundamental von den der Materiellen Spiele abweichen.
Doch letzendlich bleibt die Grundfrage bestehen. Wo wäre der Anreiz ein Spiel noch direkt "Neu" zu kaufen. Es gibt nur 2.
1. Ich will es sofort Spielen
2. Ich will das der Entwickler was dran verdient.
Ob das der Industrie ausreicht?
Nein! Spezial auf den PC werden sie dann noch viel mehr auf MMOs, Microtransaktionen, DLC und Free2Play modellen ausweichen.
Man kann den Konsolenmarkt, nicht so einfach mit Plattformen wie Steam vergleichen. Man müsste vielmehr die Konsolen internen stores damit...
Kirk22 schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben: What? Eine Retailversion funktioniert ohne Steam, ansonsten ist es keine Retailversion.
Die Unart, dass man eine CD kauft, die sich nur über Steam aktivieren lässt ist relativ neu, das gibts bei Konsolen aber afaik schon viel länger.
Hast du zufällig die letzten 10 Jahren in einer Höhle gelebt oder woher kommt dieser Blödsinn? :roll:
Sevulon schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben:What? Eine Retailversion funktioniert ohne Steam, ansonsten ist es keine Retailversion.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Eine Retailversion ist einfach ein Produkt, das im Laden verkauft wird. Ob sie mit oder Steam funktioniert ist dadurch nicht definiert. Auch Spiele, die nur über Steam funktionieren - wie bspw. Portal 2 - werden als Retailversion, d.h. im Laden auf DVD in einer Pappschachtel, verkauft.
schrieb am

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