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Steam: Digital Homicide verklagt Steam-Nutzer aufgrund von Kritik und Anfeindungen; Valve entfernt alle Spiele des Studios von Steam; Entwickler droht mit Klage

Steam (Sonstiges) von Valve Software
Steam (Sonstiges) von Valve Software - Bildquelle: Valve Software
Die Inhaber des Studios Digital Homicide haben bis zu hundert (anonyme) Steam-Nutzer auf rund 18 Millionen Dollar Schadensersatz (personal injury) verklagt, aufgrund negativer Kritik bezüglich der Qualität ihrer Produkte bei Steam bzw. Steam Greenlight und anderen Anfeindungen. In der Klageschrift sind zahlreiche Screenshots als Beweisstücke aufgeführt. Auch gegen Jim Sterling läuft ein juristisches Verfahren, da er ein Spiel (The Slaughtering Grounds) von Digital Homicide in einem YouTube-Video zu hart angegangen haben soll und danach verallgemeinernd von schlechter Qualität ihrer Spiele sprach. Die Entwickler verlangen mittlerweile 15 Mio. Dollar von ihm.

Als Reaktion auf die Klage gegen die Nutzer hat Valve Software nun alle Spiele des Studios von Steam entfernt. Digital Homicide ist ebenfalls nicht mehr als Entwickler in der Datenbank aufgeführt. Doug Lombardi von Valve hat sich gegenüber Techraptor geäußert und bestätigt, dass Valve Software alle Geschäftsbeziehungen mit Digital Homicide eingestellt hat, da das Studio gegenüber den Steam-Nutzern feindselig gesinnt sei. Spieler, die Titel von Digital Homicide bereits besitzen, haben weiterhin noch Zugang zu ihren gekauften Titeln.

Und auf diese Verbannung von Steam haben sich nun die beiden Brüdern James und Robert Romine von Digital Homicide zu Wort gemeldet. Demnach habe Valve Software selbst auf mehrere Support-Anfragen bezüglich beleidigender und/oder belästigender Steam-Nutzer nicht reagiert. Lombardis Aussage sei außerdem viel zu allgemein und nicht korrekt, heißt es weiter. Auch eine Klage gegen Valve Software wird vorbereitet.

Quelle: Techraptor

Kommentare

Shackal schrieb am
MesseNoire hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:Für mich wird Steam immer unwichtiger und uninteressanter und wirkt sich auch auf meine Einkäufe in Steam aus.

Darf man fragen warum? Denn insgesamt ist es ja genau andersherum. Die Nutzerzahlen wachsen und wachsen und dieses Jahr wurde bereits wieder ein neuer Rekord aufgestellt.

In diesen Jahr nur gähnende Langeweile für mich aber gut liegt wohl daran das viele EAs anderen Weg suchen und nur wenig Geld bei Steam ausgegeben gegenüber letztes Jahr.
Ich bin allerdings auch kein Konsum Spieler und habe mich auch deswegen schon unterhalten und von anderen Spieler gab es ähnliche Antworten dazu kommt nach meiner Meinung immer mehr Schrott bei Steam.
Kajetan schrieb am
FightingFurball hat geschrieben:Naja eine gerichtliche Vorladung ist nicht gerade allzu weit vom eigentlichen Strafverfahren entfernt.

Das hat damit nichts zu tun. Wenn ich die Telekom mit einer Vorladung zwingen möchte den Namen eines Call-Center-Mitarbeiters herauszugeben, der mich am Telefon angepampt hat, klage ich die Telekom nicht an. Wenn die Telekom dieser Anfrage nicht nachkommt und keinen erfolgreichen Widerspruch einlegt, bekommt sie Ärger nicht mit mir, sondern mit dem Gericht. Weil offiziell nicht ich die Telekom zur Herausgabe zwingen will, sondern das Gericht zwecks Beweisaufnahme.
MrLetiso schrieb am
Leute zu verklagen, weil sie Kritik (in welcher Form auch immer) an Software üben, ist auch ein neues Level an Groteskität.
FightingFurball schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
FightingFurball hat geschrieben:Nicht ganz. DH hat Steam ebenfalls verklagt, damit Steam ihnen die Real-Namen, der beleidigenden Nutzer herausgeben muss. Dass ist wohl der eigentliche Grund für das Rausschmeißen des Ladens. :)

DH hat Steam nicht verklagt. Valve hat eine strafbewehrte Aufforderung vom Gericht bekommen, doch bitte die Daten von 100 Usern herauszugeben. "Subpoena" ist da der genau englische Begriff. Valve hat DH aus dem Katalog geschmissen, weil man kein Interesse daran mit Anbietern zusammen zu arbeiten, die Steam-User verklagen.
Wobei das nur der letzte Tropfen ist, der das Faß zum Überlaufen gebracht hat. DH sind schon vorher durch Tarnfirmen und Mehrfacheinstellungen von Spielen negativ aufgefallen, was eigentlich an sich schon en klarer Verstoß gegen der Nutzungsbedingungen von Steam, für Anbieter darstellt.

Naja eine gerichtliche Vorladung ist nicht gerade allzu weit vom eigentlichen Strafverfahren entfernt. Zumindest die Intention von DH ist klar im Verhalten zu Valve.
Kaaruzo schrieb am
Und ich gehe seit Jahren arbeiten, um Geld zu verdienen.
Einfach grottenschlechte Spiele auf Steam veröffentlichen, User die dagegen (berechtigterweise) schlechte Kritiken schreiben, verklagen und dann auch noch Steam und einen großen YT mit verklagen.
Es kann so einfach sein, wenn man nur will :D
schrieb am

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