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Publisher: 4Players
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Gewaltspiele in der Kritik

Killerspiel-Debatte Runde 448573: Einen der Hauptrisikofaktoren für Jugendgewalt wollen Forscher in gewaltlastigen Spielen ausgemacht haben - das berichtet heute.de und bezieht sich dabei auf einen Artikel in der neuesten Ausgabe der GEO Wissen. Die erwähnt nämlich drei Studien, die zu diesem Schluss gekommen sein wollen.

Zwar gebe es auch andere Bedingungen wie familiäre Armut oder ein schlechtes Verhältnis zu den Eltern, die begünstigend wirken könnten - der "Konsum von Mediengewalt" sei aber der stärkste Faktor, so eine Studie des Münchener Schulpsychologen Werner Hopf.

Dort untersuchte man 653 Schüler über einen Zeitraum von zwei Jahren und stellte fest: Die "bedeutsamste Ursache für Delikte wie Prügeln, Vandalismus, Mobbing oder Automatenaufbrüche" seien - noch vor brutalen Filmen oder Fernsehsendungen - PC-Spiele. Auch sei eine Beeinträchtigung der Noten in den Fächern Deutsch und Englisch festgestellt worden.

In einer Studie der Iowa State University erwiesen sich Spiele als zweitgrößter Risikofaktor - nach der Mitgliedschaft in einer Gang. Die Forscher an der Universität Potsdam wollen wiederum in einer Langzeituntersuchung von 200 Kindern herausgefunden haben, dass "ohnehin aggressive Kinder nach der Beschäftigung mit Gewaltspielen noch gewalttätiger werden."

Genauere Informationen zu den verwendeten Methoden bzw. Fragebogen-Items sowie zur Datenauswertung liegen allerdings nicht vor.

Die Ergebnisse stehen im Gegensatz zu einer Studie der Harvard University. Dort hatte man nicht nur keinen kausalen Zusammenhang nachweisen können, sondern auch viele andere Untersuchungen in diesem Bereich als "Müll" bezeichnet und deren Vorgehensweise kritisiert.

*Update* Passenderweise erwähnt heute auch MCV eine derartige Studie der University of Essex. Dort ist man davon überzeugt, dass gewaltlastige Spiele sogar den Aggressionslevel einer Person senken. Die Beweise, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalt und Spielen gebe, seien eher "dünn". Die Wissenschaftler verweisen darauf, dass die Gewaltkriminalität unter Jugendlichen seit Anfang der 90er deutlich zurückgegangen ist - gleichzeitig seien Videospiele aber immens populär geworden.


Kommentare

GehirnZelle schrieb am
Amerika als Vorbild zu nehmen. Ich hoffe du meinst damit nur den Bereich "Virtuelle Welt". Kannst ja sonst gerne mal mit deiner Freundin, sie oben ohne, am Strandt liegen, solltet ihr plätze finden wo kein Schild aufstellt ist mit "trespassing forbidden, und weiter über das Thema philosophieren. Amerika verbinde ich mit allem, nur nicht mit Liberalsismus. So das wars von mir, ich bin dafür das der thread indiziert wird :lol:
TaLLa schrieb am
Ich hab erst nach ein paar Tagen wieder in diesen Threat geschaut und finde es sehr interessant, welche ausmaße die Subjektivität nehmen kann. Dazu kam hier ein seltenes Mal auch ein paar Verkörperungen der Wissenschaft zum Einsatz, was mich sehr erfreute, wobei ich vermute, dass es einige gibt die sich weniger durch die langen topics gekämpft haben. Vielleicht ist weniger manchmal mehr, aber das ist wieder nur meine Subjektivität xD. Naja mal schaun wie sich weitere Ausflüge in dieses Thema erstrecken, wobei ich glaube, dass es sehr viele Parallelen geben wird.^^
langhaariger bombenleger schrieb am
Vielen Dank für die ausführlichen Informationen Und Exkurse, Herr Vicarocha. Reflexion hat eingesetzt.
Vicarocha schrieb am
Da hilft auch dein Seufzen nichts, deine Theorien müssen auch solchen Fragen standhalten, sonst nützen sie nichts (ja, auch Totschlagargumente und Extrembeispiele müssen sie aushalten ). Diskreditieren wollte ich dich damit sicher nicht, nur deine Theorien wollte ich härteren Geschossen aussetzen.
Glücklicherweise bewähren sich meine Argumente ja auch bei >>Totschlagargumenten<<, diese habe ich aber in meinem letzten Beitrag, sowie (z.T. implizit) in meinen Ausführungen zum Terminus >>Killerspiel<< (und verwandten Termini) als unredlich klassifiziert ? dort wird auch ersichtlich, was mich zum Vorwurf der Diskreditierung führte. Es ist u.a. ein rapider Wechsel der Diskursebenen, der dabei zu kritisieren ist (s.o.).
Was ich aufzeigen möchte ist das bei dir methodisch und wissenschaftlich ja alles richtig und korrekt erscheinen mag, aber trotzdem schießt du meilenweit an der Realität vorbei.
Das ganze hochwissenschaftlich (psychologisch) zu betrachten, und dabei allen anderen ein Mitspracherecht abzuerkennen, die sich nicht auf dieser Ebene bewegen, halte ich immer noch für arrogant (auch das es gerade deine Beiträge sind die das Niveau dieser Diskussion anheben). Etwas mehr am Boden zu bleiben würde da vielleicht nicht Schaden, ganz ehrlich. Trotzdem hat mir die Diskussion bisher Spass gemacht, ich hab sogar einiges aus deinen Beiträgen lernen können.

Hier existiert wohl ein Verständnisproblem: Niemandem wird das Recht aberkannt, sich zum Thema zu artikulieren, sofern er dies nicht auf einem gewissen wissenschaftlichen Niveau vermag. Die bisherige Kritik an derartigen Beiträgen bezog sich auf solche Personen, welche sich insgesamt hinsichtlich einer respektvollen, argumentorientierten Diskussion/Debatte ziemlich niveaulos gegen unliebsame Beiträge artikulierten, z.B. gegen entsprechende Forschungsergebnisse (bis hin zu...
GehirnZelle schrieb am
ich sehe das ähnlich, es dürfen einfach keine Anreize, in Form von nicht existierenden rechtlichen Sanktionsmechanismen, gegeben sein. Es könnte sich ja doch ein Markt dafür gewinnen, ist ja nicht so das die Rechte Szene nur noch in Geschichtsbüchern vorkommt. Also auf das Extrembeispiel jetzt bezogen. Genau für solche "Extrembsp." ist Zensur wichtig und ja es ist immer noch eine Gradwanderung, die bei jeder Entscheidung ihren Tribut fordern wird. Ich finde es einfach das kleinere Übel....
gewährte Freiheit und die evtl. negativen Konsequensen gegen Verbote und die genommenen Freiheiten. Ist alles eine subjektive Nettorechnung
schrieb am

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