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Drogenbeauftragte der Bundesregierung verlangt effektivere Jugendschutzmaßnahmen für Onlinespiele

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Allgemein (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: Brauer-Bund
Marlene Mortler (CSU) fordert als Drogenbeauftragte der Bundesregierung ein stärkeres Einschränken des Zugangs zu Onlinespielen, wie das Nachrichtenmagazin DerWesten berichtet. Unterstützung erhält sie dabei von Hans-Jürgen Rumpf, Suchtforscher und leitender Psychologe der Universät zu Lübeck.

Rumpf erklärt die geforderten Änderungen mit dem bei Jugendlichen stärker ausgeprägten Suchtpotential: "Ein Spiel wie World of Warcraft, das heute für 12-Jährige freigegeben ist, hat ein so hohes Suchtpotenzial, dass es eigentlich erst ab 18 Jahren frei sein dürfte. [...] Erst zwischen 18 und 20 Jahren ist die Fähigkeit zur verantwortlichen Selbstkontrolle überhaupt voll ausgebildet." Selbst wenn Spieler nicht süchtig werden, könne zudem die körperliche, soziale und schulische Entwicklung leiden.

Weil Altersempfehlungen oft ignoriert werden, verlangt Rumpf dabei die Hersteller stärker in die Pflicht zu nehmen: "Es muss für Eltern einfach bedienbare Schutzmechanismen für ihre Kinder in den Programmen geben, etwa Zeitbeschränkungen oder Filtermöglichkeiten." Bei Verstößen sollten Entwicklern bzw. Publishern Sanktionen drohen. Ähnlich wie im Fall der Alkohol- und Zigarettenindustrie denkt Rumpf u.a. an Verkaufsverbote.

Rumpf und Mortler wollen zudem eine zusätzliche Alterseinstufung für Onlinespiele erwirken, denn diese seien für Kleinkinder generell nicht geeignet. "Es gibt keine Onlinespiele, die für Kleinkinder unbedenklich sind“, so Rumpf. "Bei unter Dreijährigen sollte es gar keine Freigabe geben." Sie unterstützen damit eine Empfehlung des nationalen Drogen- und Suchtrats, derzufolge die Einstufung "Ab 0 Jahre" überprüft werden müsse.

Quelle: DerWesten

Kommentare

Kajetan schrieb am
Metal King Slime hat geschrieben:Regulierungen von Seiten der Gesetzgeber sehe ich in der heutigen Zeit einfach als falsch, und unrealistisch an; und damit meist als unsinnig. =p
Eine staatliche Regulierung ist nur im Kontext anderer Maßnahmen sinnvoll. Es gibt nicht DIE Maßnahme, mit der man alles erschlägt. Es müssen viele Maßnahmen stattfinden, um eine nachhaltige, langfristige Wirkung zu erzielen. Der schlechte Ruf staatlicher Regulierung basiert in der Regel auf der Faulheit der Politik, diesen Regulierungen nicht die notwendigen begleitenden Maßnahmen folgen zu lassen. Es wird etwas schnell verabschiedet, damit der Wähler zufrieden ist und dann ist die Sache wieder vom Tisch. Die Politik hat "ja was" getan und der Wähler gibt sich damit zufrieden, dass "was" getan wurde. Sprich, man darf nicht erwarten, dass die Politik mehr tut, als nur unmittelbar zum Machterhalt der Pöstcheninhaber beigetragen wird. Der Wähler, also wir, muss STÄNDIG das Maul aufmachen und sich nicht mit halbgaren Pseudobeschlüssen zufriden geben.
ronny_83 schrieb am
Metal King Slime hat geschrieben:Regulierungen von Seiten der Gesetzgeber sehe ich in der heutigen Zeit einfach als falsch, und unrealistisch an; und damit meist als unsinnig. =p
Staatliche Eingriffe muss man nicht gut finden. Ich hab aber weitaus weniger Vertrauen in die Gesellschaft und traue ihr nicht zu, das sie sich beim Konsum jeglicher Güter selbst maßregeln würde.
The Antago-Miez schrieb am
Aber warum dann da aufhören? Achivements sind auch suchterzeugende Mechaniken, wenn die aufploppen wird unser Belohnungszentrum aktiviert. Muß man dann nicht vielleicht so weit gehen und sagen das videospielen allgemein nichts für Jugendliche ist? Wo wir ja bei Glückspiel, als Vergleich sind. Guckt man wieviele Leute den ganzen Tag auf ihr Smartphone starren, bei der arbeit, bei Freunden, etc... davon sind auch schon die meisten abhängig? Aufklären ist der einzige Weg, den Leuten aufzeigen wie sie sich verhalten, wie süchtige, und Eltern warnen.
Exzessives Computerspielen aktiviert vermutlich gleiche Strukturen im Hirn wie stoffliche Drogen." Die Berliner Wissenschaftler hatten mit hirnphysiologischen Untersuchungen erstmalig bewiesen, dass exzessives Computerspielen zu einer Sucht werden kann, die auf vergleichbaren Mechanismen wie Alkohol- oder Cannabis-Abhängigkeit beruht. Weiter kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass jeder 10te Computerspieler die Kriterien für eine Abhängigkeit erfüllt. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen von Cannabisabhängigen, bei denen auch etwa jeder 10te Konsument in die Abhängigkeit gerät.
Der Suchtverlauf ähnelt hierbei dem der oben beschriebenen Spielsucht: Das Belohungssystem wird aktiviert und positive Erfahrungen werden in einer Art Suchtgedächtnis gespeichert. Nach und nach lernt der Körper, z. B. Stresszustände nur noch auf diese Weise zu regulieren.
http://www.spieleratgeber-nrw.de/?siteid=1369
Hier steht explizit allgemeines Computerspielen, also darf die Debatte nicht bei Onlinespielen enden!
Ich bleibe bei Aufklärung, wie sie der Spieleratgeber-NRW auch bietet, aber es müßte noch aggresiver aufgeklärt werden: ZB Mit Anzeigen und TV Werbung. Regulierungen von Seiten der Gesetzgeber sehe ich in der heutigen Zeit einfach als falsch, und unrealistisch an; und damit meist...
Kajetan schrieb am
SethSteiner hat geschrieben:Alles andere ist einfach nur Fantasiererei.
Diese Sucht IST ein gesellschaftlich relevantes Problem und kein obskures medizinisches Phänomen, welches bei 7 Milliarden Menschen vielleicht zwei, dreimal auftaucht. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren ... vor allem nicht, wenn man sich bewusst macht, dass Online-Spiele explizit um suchterzeugende Spielmechaniken herum gebaut werden, Studios sich dafür psychologische Beratung einholen und das ganze Geschäftsmodell darauf basiert, einige wenige "Wale", die man am Haken hat, maximal auszunehmen.
Bei Spielautomaten wird ja auch nicht mehr diskutiert, dass diese reguliert worden sind. Warum jetzt diese Verweigerung und anhaltende Relativierung bei Online-Spielen? Du bist erwachsen, Du darfst Dich (fast) nach Belieben zu Grunde richten. Aber findest Du nicht, dass es sinnvoll wäre Jugendliche ein Stück weit zu schützen, bis sie alt genug sind um selbst entscheiden zu können, in welchem Ausmaß sie sich runieren wollen?
SethSteiner schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Und dazu kommt dann die Verhältnismäßigkeit, denn wenn man Onlinespiele wie Drogen behandelt, müssen die Onlinespiele auch wirken wie Drogen. Das heisst, sie müssen zu schwerwiegenden gesundheitliche Schäden führen, die bspw. dazu führen dass man Gliedmaßen amputieren oder Organe behandeln/entfernen muss oder psychisch derart wirken, dass die Person lang- oder kurzfristig eine Gefahr für die Sicherheit ist.
Ist doch längst gegeben ...
Wir reden hier nicht von Jugendlichen, die mal ne schlechte Klausur schreiben, weil sie wegen eines Online-Spieles nicht genug gelernt haben, sondern von Jugendlichen, ihre Ausbildung deswegen komplett schmeissen, die sitzen bleiben, die ihr Studium aufgeben müssen. Die ihr Leben ruinieren, weil sie fast 24/7 vor einem Online-Spiel sitzen und fast nichts anderes (!) mehr tun. Die so süchtig nach dem Spiel sind, dass sie alles andere schleifen lassen. Da werden die Kreditkarten der Eltern geleert, um weiter im Ingame-Shop einkaufen zu können. Da wird geklaut und betrogen, um weiter ganz oben mithalten zu können. Es wird die Körperhygiene vernachlässigt, es wird nicht mehr richtig gegessen, man lebt in einem Saustall. Sucht in ihrer schlimmsten Form.
Und von denen, die bereits süchtig sind, denen man es aber noch nicht anmerkt, gar nicht erst zu reden.
Bei Jugendlichen ist nicht viel mit Ausbildung und Studium. Nur zur Erinnerung. Mit 5-7 wird man eingeschult. 10 Jahre geht man schon zur Schule. Also sind wir bei 15-17. Bevor man hier ein Studium anfängt, muss man erst mal Abitur machen, wären 17-19 bei Beginn des Studiums. Ausbildung sieht dagegen natürlich etwas besser aus, da kann man schon früher rein und da passt Jugendlich auch noch so einigermaßen aber die meisten dürften Erwachsen sein wenn es los ist und Erwachsen sein, wenn sie eines von beiden abbrechen. Und...
schrieb am

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