Electronic Arts: "Wir haben Epic unterschätzt." - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Electronic Arts: "Wir haben Epic unterschätzt."

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts

William Gordon, oberster Herr der Kreativabteilung und ausführender Vizepräsident bei Electronic Arts, äußerte sich in einem Gespräch mit Gamasutra über Vergangenheit und Zukunft des Konzerns.

Vor einigen Jahren hatte der Publisher Criterion übernommen. Der Entwickler ist in Spielerkreisen vor allem dank der Burnout-Serie bekannt, hatte aber noch ein zweites, nicht weniger wichtiges Standbein: Renderware. EA hoffte darauf, die Middleware, die auch in vergangenen GTA-Spielen zum Einsatz kam, zukünftig als Engine für Produktionen der internen Studios verwenden zu können und durch die Technologie auch weniger abhängig von anderen Anbietern zu sein.

Allerdings, so Gordon, habe man dabei eine Firma wie Epic unter- und die eigenen Kapazitäten überschätzt, als es darum ging, die technologischen Grundlagen für die nun aktuelle Hardwaregeneration zu legen. Mittlerweile gehört auch EA zu den Lizenzpartnern des Unreal Engine-Anbieters.

Über Spore sagte er, dass man von dem Spiel mit Sicherheit mehrere Millionen Stück absetzen muss, damit sich das Projekt rentiert. Sollte Will Wrights Evolutions- und Zivilisationssimulation ähnlich erfolgreich wie Die Sims werden, dürfte sich zukünftig wohl eine eigene Sparte komplett und langfristig um den Ausbau der Marke kümmern - bei EA gibt es schließlich auch eine eigene Division, die nur Sims-Produkte entwickelt.

Auch äußert er sich zu den stets präsenten Übernahmegerüchten bzgl. Ubisoft - 20 Prozent der Anteile am französischen Publisher sind im Besitz von Electronic Arts. Grundsätzlich sei zwar jede Firma käuflich, Sinn mache das allerdings nicht in jedem Fall. Wenn die Marke ohne ihrer Schöpfer keinen Wert habe, und jene Leute nur daran interessiert wären, durch den Verkauf zu Geld zu kommen, dann würde eine Akquise kaum nutzbringend sein.


Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Thema!
schrieb am

Facebook

Google+