THQ: Studioschließungen en masse - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Unternehmen
Entwickler: -
Publisher: -

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

THQ: Studioschließungen en masse

THQ (Unternehmen) von
THQ (Unternehmen) von
Vor ein paar Tagen gab Electronic Arts bekannt, dass insgesamt sechs Prozent der Angestellten ihren Arbeitsplatz räumen müssen; allerdings werden dieser Tage nicht nur beim Marktführer Kündigungsschreiben verschickt. Wie Gamasutra, Gamespot und Kotaku berichten, hat THQ nicht weniger als fünf seiner insgesamt 16 Studios geschlossen, zwei weitere Teams wurden deutlich gestutzt.

Aufgelöst wurde u.a. Paradigm Entertainment, ein Studio, das THQ 2006 von Atari übernommen hatte. Das Team war zuletzt für die Stuntman -Serie zuständig gewesen, Nintendo-Anhängern dürfte aber vor allem ihr Pilotwings 64 in Erinnerung geblieben sein. Die Absatzzahlen von Stuntman: Ignition waren unter den Erwartungen des Publishers geblieben, der daraufhin verkündete, die Reihe nicht mehr fortsetzen zu wollen. Die offizielle Paradigm-Webseite ist derzeit nicht mehr erreichbar.

Auch bei Mass Media muss die Lichter aus: Dort hatte man u.a. die N64-Umsetzung von StarCraft entwickelt und GBA-Versionen von Blizzard-Oldies wie Rock n` Roll Racing produziert. Zudem war man auch für die PS2-Portierung von Full Spectrum Warrior und Full Spectrum Warrior: Ten Hammers zuständig gewesen. Locomotive Games hatte zuletzt an Destroy All Humans! - Big Willy Entfesselt gearbeitet, das ebenfalls vom Sensenmann heimgesuchte Sandbox Games durfte wohl noch Destroy All Humans! - Der Weg des Furons fertigstellen. Der Fünfte im Bunde, Helixe, werkelte an einer DS-Umsetzung von de Blob und hatte zuvor diverse andere Handheld-Produktionen abgeliefert.

Nicht geschlossen, aber dennoch spürbar verkleinert wurden Juice Games (Juiced ), bei denen wohl ein Drittel der Angestellten entlassen wurde, sowie Rainbow Studios, die u.a. an der MX vs. ATV -Reihe arbeiten.

In einer wohl vom THQ-CEO Brian Farrell stammenden E-Mail heißt es, dass das Unternehmen auf die "sich ändernde Dynamik des Marktes" und die allgemein schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren müsse. Dementsprechend gebe es eine "grundlegende Änderung der Produktstrategie und der Pipeline." Man müsse sicherstellen, dass die Ressourcen in die Projekte mit dem größten Potenzial investiert werden. Man habe einige Projekte, die bei externen und internen Studios in der Mache waren, auf Eis gelegt.

Einen ersten Hinweis auf die anstehenden Schließungen hatte es Anfang Oktober gegeben, als der langjährige Vizepräsident der Studiofamilie THQs, Jack Sorensen, das Unternehmen verlassen hatte. Auch das Timing überrascht nicht - am 5. November werden die neuesten Quartalszahlen präsentiert werden. Dass die Bilanz nicht allzu positiv ausfallen wird, dürfte spätestens jetzt klar sein. THQ hatte schon im Januar ein Studio pünktlich zum Quartalsreport dicht gemacht.

Das Unternehmen hatte bereits in den Monaten zuvor die Axt geschwungen: Im Frühjahr waren bereits 200 Mitarbeiter entlassen worden, Anfang des Jahres musste Concrete Games die Segel streichen.

Kommentare

Thunder Of Love schrieb am
Ich mag THQ.
Schade drum, dass es ihnen wirtschafltich eher bescheiden geht.
Mehr als ihre Spiele kaufen geht nich -.-
ssmurf schrieb am
koennte auch n stueck weit daran liegen dass die meisten produktionen vorfinanziert sind. sprich, man muss erst mal geldgeber finden welche ueberhaupt noch kredite in bestimmte projekte stecken wollen. das eigenkapital der spieleschmieden, publisher duerfte noch nie ausgereicht haben saemtliche entwicklungs, werbe und produktionskosten selbst zu tragen.
also trennt man sich logischerweise von "unsicheren" faktoren (bzw, studios bei denen man weiss dass sie nur scheisse bauen)
crewmate schrieb am
naja die andere seite mit Duke Nukem Forever, Alan Wake, Killzone2 (ich lass es mal stehen :wink:) oder Sadness wollen wir ja auch nicht.
Es gibt ja immernoch die Alternative mit Indigames
Aber die sind ja bloß für Rollkragenpulloverträger und Nerds, gell?
TNT.Achtung! schrieb am
jaja ea ist alles schuld. auch das du so missraten bist. voll die schweine.
cod4 und innovativ. wenn ich so eine scheisse schon lesen muss...ich glaube irgendwann laufe ich wirklich mal amok.
:|Nuke|: schrieb am
Der Trend geht leider einfach dahin, mehr Spiele in der selben Zeit regelrecht rauszuhauen. Die Designer und Artists bekommen einfach immer weniger Zeit, so kann also nicht die erwünschte Qualität zustande kommen. Seht euch einmal C&C an! Vor Zwei jahren Tiberium Wars, letztes Jahr Kanes Rache, dieses Jahr Alarmstufe Rot 3... Gut, AR3 und TW wurden eine lange Zeit parallel entwickelt, das merkt man auch, und KR wurde "geoutsourced", aber die Serie wurde immer schlechter. AR3 hat die Qualität wieder sehr gesteigert, aber seht euch z.B. mal Spore an. Von der Fachpresse nicht gerade mit Lorbeeren überhäuft, dafür aber 6 Jahre Entstehungszeit und was war? Ein Verkaufsschlager! Es ist innovativ, deshalb ist es erfolgreich. Heutzutage werden nurnoch Grafikbomben veröffentlicht, seht euch z.B. mal Crysis an. Grafikhammer, aber die Verkaufszahlen ließen zu wünschen übrig. Call Of Duty 4 wurde ziemlich zeitgleich veröffentlicht, und ist sehr lange auf Platz 1 der Verkaufscharts geblieben, was nicht zuletzt an Innovationen lag. Ein neues Setting, der Multiplayermodus, der nicht auf Stats-Server angewiesen ist wie z.B. die Battlefieldserie, ein ziemlich einzigartiges Klassensystem (mir ist zumindest kein ähnliches bekannt, und ich hab in viele Spiele zumindest zeitweise reingeschnuppert) und eine nicht ganz so übertriebene Grafik. Ja, es sieht für mich perfekt aus, von mir aus muss kein Spiel besser aussehen damit ich es klasse finde! Aber es ist eigentlich nur die COD2-Engine die ein bisschen aufgeputscht wurde, und was kommt raus? Ein genügsames und trotztdem relativ gut aussehendes, recht innovatives Spiel mit sehr vielen Spielmodi, was sicher auch ein Erfolgsgarant war. Die Entwicklugnszeit war auch nicht gerade kurz soweit ich weiss. Bei Fallout 3 schauts ähnlich aus, und ich glaube, es wird ähnlich erfolgreich werden, aber warten wir es ab.
Jedenfalls ist die SPieleindustrie lange kein Garant mehr für eine feste Arbeitsstelle, und daran sind...
schrieb am

Facebook

Google+