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Ubisoft: Mehr Sequels, weniger neue Marken

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft

Im abgelaufenen Quartal konnte Ubisoft Einnahmen in Höhe von 495 Mio. Euro erwirtschaften und lag damit knapp unter dem Vorjahresergebnis von 508 Mio. Euro. Größer - nämlich 22,5% - fällt allerdings die Differenz aus, wenn man die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres zusammen betrachtet: Der Gesamtumsatz betrug 661 Mio. Euro, während im gleichen Zeitraum des Vorjahres 852 Mio. Euro verbucht werden konnten.

Die Geschäftsprognosen hatte der Publisher bereits vor einigen Wochen nach unten korrigiert. Gewinn bzw. Verlust werden bei Ubisoft wie üblich erst etwas später aufgeschlüsselt.

Die Umsatzverteilung im Weihnachtsquartal fiel folgendermaßen aus:

System - Umsatzanteil (Vorjahreswert)

  • Xbox 360 - 30% (24%)
  • PS3 - 30% (22%)
  • Wii - 21% (18%)
  • PS2 - 0% (1%)
  • PC - 2% (7%)
  • NDS - 11% (26%)
  • PSP - 3% (2%)



Man werde weiter auf den neuen Fokus auf "High-End-Titel" setzen und etablierte Marken etwas "regelmäßiger" fortsetzen. Das bedeute aber auch, dass man weniger Ressourcen in "neue Schöpfungen" investieren werde. Mehr Sichtbarkeit und Profitabilität bei einem geringeren Risiko, um den Geldfluss zu beschleunigen, heißt da das Motto.

Den Online-Bereich will Ubisoft stärker ins Visier nehmen und verweist auf Produktionen wie Heroes of Might & Magic Kingdoms , TrackMania 2 sowie den Casual-Titel Imagine Town. Das Uplay-Portal soll weiter ausgebaut werden, und über die vor Kurzem vorgestellte PC-Initiative samt Kopierschutz heißt es:

"Eine Plattform für Online-Dienste für PC-Titel, die Spielern ein tieferes Spielerlebnis bietet und gleichzeitig mit einer innovativen Lösung aufwartet, um PC-Raubkopien zu verringern."

Der Hersteller hatte vor einigen Tagen entsprechende DRM-Maßnahmen geschildert; viele der kommenden PC-Spiele werden sich nur noch bei laufender Internetverbindung spielen lassen - selbst dann, wenn man nur den Einzelspielermodus nutzt.

Auch im Casual-Bereich wolle man weiter umtriebig sein und werde beispielsweise neue Wii-Titel veröffentlichen, die ähnlich erfolgreich werden sollen wie das kürzlich vom Stapel gelaufene Just Dance . Man habe "zahlreiche Projekte" parat für den Launch von Natal und einige Spiele für den PS3-Motion-Controller sowie Facebook.

Für das kommende Geschäftsjahr (1. April 2010 bis 31. März 2011) hat Ubisoft "mindestens sieben Serienableger"  (u.a. Splinter Cell: Conviction , Prince of Persia: Die vergessene Zeit , Ghost Recon: Future Soldier , ein neues Raving Rabbids, Assassin's Creed sowie ein frischer Driver-Titel) sowie zwei neue Marken in der Pipeline. Bei einer davon handelt es sich um R.U.S.E. , der andere Titel harrt noch seiner offiziellen Angekündigung. 


Quelle: Ubisoft IR

Kommentare

GoreFutzy schrieb am
Blue_Ace hat geschrieben:
GoreFutzy hat geschrieben:Also ich freue mich über baldigen Assassinen-Nachschub.
Sind schon ein paar überhebliche Meinungen hier zu finden.
Böse Franzosen, ihr macht keine Spiele die mir gefallen, sondern nur den anderen. Böses, böses Ubisoft!^^ Echt zum Fremdschämen. :oops:

Ist auch kein Wunder wenn man die letzten 2-3 Jahre von Ubisoft ansieht. Spiele wurden wegen dem Causalspieler stark vereinfacht (Prince of Persia, Assasines Creed) und boten trotz ordentlicher Qualität kaum Herausforderung.
DRM, Onlinezwang bei Singleplayerspielen, zurück gehaltener DLC für PC bei Prince of Persia, teils Mangelhafte Umsetzungen für einzelne Systeme. Im Vergleich zu den Jahren 2003-2005 in welchen Juwele wie XIII, Beyond Good & Evil oder Splinter Cell veröffentlicht wurden ist die aktuelle Situation einfach nur peinlich.
Bin mal wirklich gespannt wie AC 2 für PC Ende März in den Verkaufslisten rangiert.

Das kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen.
Mag sein, das AC2 herausforderungsarm ist, aber ich fand den ersten Teil wesentlich schlechter. Eher wie eine gute Demo. Imo ist das eine Verbesserung, die man nicht unter den Teppich kehren sollte.
Und um eine Herausforderung meinerseits zu nennen, war da noch Brothers in Arms, welches mich doch einige Nerven kostete.
dcc schrieb am
Da wirkt sich das langfristige Kopierschutzdenken aus :D
Ich bete darum dass der Mainstream wieder vom PC Sektor verschwindet.Computer sind nichts für Pappnasen die nicht damit umgehn können. Und die die es können, die lassen sich nicht so einen Dreck andrehn.
Damals hätte schon das Handbuch die meisten zur Kapitulation bewegt -> Simulationen oder Das Schwarze Auge (gedruckt ~300 Seiten!).
Heute gibts nur popeliges Echtzeitgekloppe wo lediglich die paar stärksten Skills in der Leiste bleiben.
Ich hoffe wirklich dass die mit dem neuem Ubi Kopierschutz auf 0.5% sinken.
Blue_Ace schrieb am
GoreFutzy hat geschrieben:Also ich freue mich über baldigen Assassinen-Nachschub.
Sind schon ein paar überhebliche Meinungen hier zu finden.
Böse Franzosen, ihr macht keine Spiele die mir gefallen, sondern nur den anderen. Böses, böses Ubisoft!^^ Echt zum Fremdschämen. :oops:

Ist auch kein Wunder wenn man die letzten 2-3 Jahre von Ubisoft ansieht. Spiele wurden wegen dem Causalspieler stark vereinfacht (Prince of Persia, Assasines Creed) und boten trotz ordentlicher Qualität kaum Herausforderung.
DRM, Onlinezwang bei Singleplayerspielen, zurück gehaltener DLC für PC bei Prince of Persia, teils Mangelhafte Umsetzungen für einzelne Systeme. Im Vergleich zu den Jahren 2003-2005 in welchen Juwele wie XIII, Beyond Good & Evil oder Splinter Cell veröffentlicht wurden ist die aktuelle Situation einfach nur peinlich.
Bin mal wirklich gespannt wie AC 2 für PC Ende März in den Verkaufslisten rangiert.
Z101 schrieb am
Laut heutiger Meldung von Ubisoft wird Ghost Recon: Future Soldier nicht nur für die Xbox sondern auch für PS3 und Wii erscheinen. Wobei dei Wii Fassung von einem anderen Team gemacht wird, als die PS360-Variante.
johndoe797130 schrieb am
Warum stellen sie die PC-Produktion nicht einfach ein? Sogar EA hat gepeilt, dass mit DRM kein Moos mehr zu machen ist und Ubisoft schraubts gleich noch ne Stufe höher? Was sind das nur für Pappnasen...
schrieb am

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