Sins of a Solar Empire
USK: 12

Über 500.000 Einheiten verkauft

500.000 - eine Marke, die dieser Tage nicht mehr von allzu vielen PC-Titeln gemeistert wird, besonders im Vollpreissegment. Laut einem Gamasutra-Bericht gehört nun auch Sins of a Solar Empire zur Garde jener Produkte, die mehr als eine halbe Million Mal verkauft werden konnten. 400.000 Einheiten wurden über die herkömmlichen Distributionswege abgesetzt, 100.000 Stück wurden per Impulse (einst Totalgaming.net) an den Mann gebracht.

Brad Wardell macht u.a. die moderaten Systemanforderungen des RTS-Spiels von Iron Clad für den Erfolg verantwortlich, schließlich habe man so sichergestellt, dass möglichst viele Kunden Sins überhaupt spielen können. Beispielsweise würden sich die Abwehrtürme bzw. Kanonen im Spiel nicht bewegen - das spare Rechenzeit und falle auch nur wenigen Spielern auf. Der Titel kommt zudem wie bei Stardock üblich ohne große Kopierschutzmaßnahmen daher.

Wardell hatte bereits vor einiger Zeit die hohen Systemanforderungen vieler Spiele kritisiert.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • tolle nachricht, freue mich echt für die entwickler, aber natürlich auch für uns spieler, die wieder mal ein etwas anderes, teilweise neuartiges spiel bekommen haben und der markt klar gezeigt hat dass es angenommen wird. umso mehr ist es cool, dass es gerade wegen des fehlens von kopierschutz so  [...] tolle nachricht, freue mich echt für die entwickler, aber natürlich auch für uns spieler, die wieder mal ein etwas anderes, teilweise neuartiges spiel bekommen haben und der markt klar gezeigt hat dass es angenommen wird. umso mehr ist es cool, dass es gerade wegen des fehlens von kopierschutz so erfolgreich ist. gute ware wird gekauft und wer sie nicht kauft (sondern kopiert) der ist als kunde so oder so auszuschließen, da er niemals kaufen würde (ok oxymoron, wurscht). noch geiler ist, wenn man natürlich einen kleinen teil zur sache beigetragen hat und einen gewissen persönlichen draht zu den verantwortlichen aus der beta noch hat und auch erkennt, dass das feedback erwünscht war und ist, sich niederschlägt und die typen im grunde genauso gamer sind wie man selber, nur eben die sache zum beruf gemacht haben und etwas entwickeln, was sie immer wollten und nie so existiert hat. nettes erlebnis, sowas mal erlebt zu haben. also fazit: casual, einsteigerfreundlichkeit und schnelle under noch schnellere partien sind bei weitem nicht jedermanns sache und jemand der sich bewusst davon abgrenzt kann einigen erfolg haben. je restriktiver der kopierschutz umso mehr vergrault man sich kunden. für mich persönlich hat sich das auf medienkonzerne allgemein schon ausgeweitet, ich habe einen leidenschaftlichen hass auf die entwickelt. weniger weil sie versuchen ihre produkte zu schützen, was ja im grunde legitim ist, sondern vielmehr auf die art und weise wie sie es tun und wie sie steif und geradezu trotzig an eigentlich völlig überholten geschäftsmodellen festhalten. ich hätte es selbst nicht gedacht, aber digitale distribution kann wirklich erfolgreich sein. ganz ehrlich: bei den dollarkursen die wir die letzten jahre haben ist es viel interessanter das spiel um umgerechnet 25 -30 ? runterzuladen und damit die entwickler direkt auch zu unterstützen (va auch für expansions und nachfolger) als für weit mehr unbedingt eine hard copy zu besorgen. eigentlich ists ja sowieso eine frechheit, dass nichtmal im ansatz entgegen gekommen wird. 50? und 50$ sind einfach nicht dasselbe wert und wenn ich bsp wie rockband denke ... naja, wir kennens ja alle. so denn. freu mich schon auf neue spiele von solch spieler-freundlichen unternehmen und natürlich darauf, was uns die geplanten mini-erweiterungen im detail bringen. sternenbases auch auf ansonsten unbesiedelbaren orten klingt mal nicht übel. mal sehen ...
  • Merandis schrieb:
    Überhaupt wirken immer mehr Spielkonzepte ausgenudelt, daher kann ich mir durchaus vorstellen, das eine kleine "Back-to-the-roots"-Welle auf uns zukommen wird. Bis auf Shooter, die aufgrund neuer Grafik- und Animations-Technologie immer oben auf sind.
     [...]
    Merandis schrieb:
    Überhaupt wirken immer mehr Spielkonzepte ausgenudelt, daher kann ich mir durchaus vorstellen, das eine kleine "Back-to-the-roots"-Welle auf uns zukommen wird. Bis auf Shooter, die aufgrund neuer Grafik- und Animations-Technologie immer oben auf sind.
    Darauf hoffe ich auch schon eine Weile. Ich verstehe nicht, warum die PC-Spiele-Industrie das noch nicht begriffen hat. Der PC-Markt stirbt nicht...er funktioniert nur nicht so wie der Konsolenmarkt. Casual-Mist verkauft sich hier nicht so bombig, da die meisten PC-Spieler einfach anderes gewohnt sind. Aktuell wird auf Krampf versucht den PC zur Konsole zu machen...nur warum frage ich! Man sollte wieder versuchen den PC als anspruchsvolle Plattform zu etablieren. Schöne Strategie- und Taktikspiele, die eine oder andere Simulation dazu, die auch gebrauch davon macht, dass so ne Tastatur mehr Tasten hat als ein Controller (kann ja trotzdem zugänglich sein durch abschaltbare Automatismen). Die Adventure-Branche hat sich doch auch durch Rückbesinnung auf gute Point & Click Zeiten auf ein relativ gesundes Maß gebracht. Das müsste auch mit anderen Genres funktionieren. Da würden mir noch viele mehr einfallen. Wi-Sims im größeren Stil, ein neues Homeworld, ein neues SimCity nach dem Stil von SC 4, eine neue Hubschrauber-Sim (Hach Comanche :) ), Rollenspiele, die den Namen auch verdienen und vor allem ein neues Privateer... Das sind Konzepte, die auf dem PC gut funktionieren. Die Mehrheit der PC-Spieler will ihre Nieschenspiele zurück Wenn ich Casualkost will, dann kauf ich mir ne Wii und wenn ich Action-Einheitsbrei möchte, dann kann ich zwischen PC, PS3 und X360 wählen...aber Anspruch...ja den findet man heute leider immer seltener Merandis schrieb:
    Zumindest hoffe ich es, dass es irgendwann so kommen wird. Habe die Spiele, die harten, eher etwas komplexeren, mit schickem Handbuch und Pappschachtel geliebt.
    Daran kannst du dich noch erinnern? :) Ich versteh dich da voll... Ich finde auch deshalb den Erfolg von Stardock gut...schon mit GalCiv II und jetzt mit Sins haben sie gezeigt, dass man mit anspruchsvollen, qualitativ hochwertigen Produkten abseits des Mainstreams erfolg haben kann. EVE Online von CCCP ist da eigentlich auch so ein Beispiel. Klar hat es nicht die Menge an Spielern eines WOW,....aber es lebt beständig und wächst in einem gesunden Maß. Der PC Markt stirbt nicht...er ändert und bereinigt sich nur gerade. Ich denke die Trumpfkarte des PC-Marktes der Zukunft muss wieder seine Offenheit sein. Die Möglichkeit auch für kleinere Entwickler mit fester Zielgruppe Erfolg haben zu können. Die Verbindung von Internet-Community und Spiel...das Modding...und vor allem der gehobene Altersschnitt vieler PC-Besitzer Aber gut...ich schweife ab...
  • Scipione schrieb:
    Qualität und Kundenfreundlichkeit zahlt sich aus ] Leider nicht. Es gibt zu viele Beispiele dafür, die zumindest ersteres widerlegen. Es wird so sein, wie hier es schon einige genannt haben: Ein guter ansprechender
     [...]
    Scipione schrieb:
    Qualität und Kundenfreundlichkeit zahlt sich aus ] Leider nicht. Es gibt zu viele Beispiele dafür, die zumindest ersteres widerlegen. Es wird so sein, wie hier es schon einige genannt haben: Ein guter ansprechender Randgruppentitel. Ich wette ähnlichen Erfolg könnte man mit einer guten Flug- oder Panzer-Sim schaffen, wie es in den 90ern so hervorragende gab. Überhaupt wirken immer mehr Spielkonzepte ausgenudelt, daher kann ich mir durchaus vorstellen, das eine kleine "Back-to-the-roots"-Welle auf uns zukommen wird. Bis auf Shooter, die aufgrund neuer Grafik- und Animations-Technologie immer oben auf sind. Zumindest hoffe ich es, dass es irgendwann so kommen wird. Habe die Spiele, die harten, eher etwas komplexeren, mit schickem Handbuch und Pappschachtel geliebt.