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Valve: Kündigt Linux-basiertes SteamOS an

Valve Software (Unternehmen) von Valve Software
Valve Software (Unternehmen) von Valve Software - Bildquelle: Valve Software
Wie versprochen hat Valve heute eine erste von drei Ankündigungen getätigt, mit denen man darlegen will, wie Steam den Weg in das Wohnzimmer finden soll.

Bei SteamOS handelt es sich um eine auf die eigene Download-Plattform abgestimmte Linux-Variante, die demnächst verfügbar gemacht wird. SteamOS ist für das Spielen auf großen Bildschirmen ausgelegt und kann für die Hardware anderer Hersteller kostenfrei lizenziert werden.

So heißt es u.a.: "Mit SteamOS haben wir wesentliche Leistungssteigerungen in der grafischen Verarbeitung erreicht und wir planen dies nun auch für die Audioleistung sowie Verringerungen in der Eingabelatenz auf dem Betriebssystemlevel. Spielentwickler profitieren bereits von diesen Vorteilen und planen mit SteamOS ihre neuen Veröffentlichungen."

Mit SteamOS ist man nicht auf die für Linux verfügbaren Titel beschränkt: Wer einen Windows-PC oder Mac sein Eigen nennt, kann Spiele darüber auf den SteamOS-Rechner streamen. Die Multimedia-Ecke will Valve ebenfalls nicht vernachlässigen und verspricht: "Wir arbeiten bereits mit vielen Ihrer Lieblingsmedien zusammen. Schon bald werden wir damit beginnen, diese online zu bringen, um Ihnen durch Steam und SteamOS Zugang zu Ihrer bevorzugten Musik und Ihren Videos zu ermöglichen."

Der Hersteller erwähnt auch Jugendschutzeinstellungen, mit denen Eltern den Zugriff ihrer Familienangehörigen auf die Inhalte der Software-Bibliothek einschränken können. Natürlich verweist man auch auf die vor Kurzem vorgestellte Family-Sharing-Funktion. SteamOS soll außerdem das volle Funktionsspektrum von Steam wie Freundeslisten, Workshop & Co. bieten.

Eine Überraschung ist die Ankündigun nicht: Valve hatte Linux schon vor einiger Zeit ins Visier genommen. Vor einer Woche bezeichnete Gabe Newell das Betriebssystem gar als die Zukunft der Spielewelt.

Die nächste Ankündigung wird in zwei Tagen folgen. Es ist zu erwarten, dass Valve die heutige Software-Vorstellung mit einer Hardware-Enthüllung begleitet.




Kommentare

Hahle schrieb am
Bin die letzten Tage nicht zum Antworten gekommen. Nochmal Danke für die Tipps.
Die Möglichkeit das Ganze gleich als File-Web-Server aufzusetzen spricht auf jeden Fall für einen Media-PC. Aktuell hab ich da eher weniger Bedarf, aber langfristig ist es wohl die komfortabelste Möglichkeit Filme abzulegen. Na wenn ich mal etwas Zeit über hab, dann muss ich mir wohl doch mal so ein Ding aufsetzen.
Eine Sache hat mich immer gereizt. Ich würde zu gerne TV-Programme einfach per Tastendruck aufnehmen und der Media-PC sollte dann vollkommen selbstständig die Werbung rausschneiden und das Ganze gleich (am besten in Echtzeit) in ein vernünftiges Format konvertieren. So daß ich dann höchstens nur noch Anfang und Ende einer Aufnahme wegschneiden muss. Dann würde sich der Aufwand fürs Einrichten eines Media-PC's für mich wirklich lohnen. Das Schneiden und Konvertieren von TV-Aufnahmen ist doch immer recht zeitaufwändig.
Außerdem nervt dieser Jugendschutz beim Digital-TV ungemein. Wenn ich eine Sendung mit Jugendschutz-Sperre aufzeichne, wird die Sperre mit-aufgezeichnet. Ich kann dann die Aufnahme nur mit meinem Receiver wiedergeben, wenn ich dann halt bei der Wiedergabe (jedes Mal) meine PIN eingebe. Will ich die Datei z.B. auf dem PC abspielen, seh ich nur Blue-Screen. Sehr ärgerlich. Ich hätte also gerne eine Möglichkeit das "entschlüsselte" TV-Signal aufzuzeichnen.
Gibt es für Linux entsprechende Werkzeuge?
Sry, daß ich etwas arg off-topic bin. Soviele Tech-Freaks wie hier findet man aber auch nich so schnell auf einen Haufen. :)
Usul schrieb am
Also ich hatte weder mit PowerDVD noch mit Total Media Theatre (was ich besser fand) Performance-Probleme - aber die Grafikkarte hatte da auch mitgearbeitet.
Bei Mikrorucklern benutzte man zu meiner Zeit ReClock - dürfte immer noch eine Option sein.
Aber wie gesagt: Mir war das dann ebenfalls zu viel Frickelei und hab dann den Plan aufgegeben, alles in einem Gerät haben zu wollen.
manu! schrieb am
Ich habe PowerDVD nur aus irgendeinem Grund laufen da tatsächlich alle Blu-rays asynchron und auch die Performanz vom kompletten HTPC geht in die Knie.Sprich ruckeln, Menü sehr langsam und auch fps Einbrüche und vor allem ganz schlimm Microruckler.Die bekomme ich nur über mkvs weg.Eine Original fühlt sich immer an wie wie das 24p ruckeln.Ich bekomme es nicht weg.Ich hab alles Original, hab auch probiert es selbst zu rippen.Funkioniert irgendwie alles nicht so wie es soll.
Usul schrieb am
manu! hat geschrieben:Noch mal auf das Abspielproblem zurück von Blu-ray übern PC.Hab mir damals extra nen HTPC gekauft samt Blu-ray Brenner ZBox+Samsung Extern.Da läuft ohne öschendwas eigentlich so gar nix an Blu-rays.Mit AnyDVD und VLC gingen dann recht viele, allerdings auch nicht alle mit der richtigen Tonspur... meine ganzen gekauften Blu-rays liefen eigentlich nicht wirklich... Mords geklicke bis dann endlich mal alles lief.Alles nur wegen dem Scheisse DRM.
Das Geheimnis besteht darin, daß du auch die Player-Software kaufen mußt. Freeware bereitet(e) durchaus Problem. Mit PowerDVD z.B. oder Total Media Theatre sollten auch kopiergeschützte, gekaufte BDs problemlos abzuspielen sein.
crewmate schrieb am
tschief hat geschrieben:Wie geil wäre es, wenn nun bei der letzten Ankündigung (Nr. 3) diese Woche rauskommt, das Valve es zusammen mit Microsoft und Sony ermöglicht, PC-Spiele auf die neuen Konsolen zu Streamen :-D
Cross Plattform Multiplayer wie bei Portal 2.
Reicht.
schrieb am

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