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PlayStation 4: Yoshida sinniert über Wertungen, Verschiebungen und das Hardware-Potenzial

PlayStation 4 (Hardware) von Sony
PlayStation 4 (Hardware) von Sony - Bildquelle: Sony
Da die PlayStation 4 morgen in Nordamerika in den Handel kommt, stellte sich Shuhei Yoshida den Fragen der Kollegen von GI.biz. So wird er dabei auf Knack angesprochen, welches nach den ersten US-Rezensionen derzeit bei einem Wertungsschnitt von 59 verharrt.

Über Knack & DriveClub

Es habe kein spezielles Wertungsziel für den Titel gegeben, der von Sony Japan unter der Aufsicht von Mark Cerny entwickelt worden war. Er selbst habe aber mit einem Schnitt im mittleren Bereich der 70er gerechnet. Knack sei eher einfach gestrickt, nutze nur drei Knöpfe des Controllers und sei also nicht die Sorte von Launch-Titel, die sehr hoch bewertet werden. Generell sei Knack als Sekundärspiel eingeplant gewesen - ein Spiel, das sich die Leute noch zusätzlich holen zu einem anderen Spiel wie Call of Duty: Ghosts, Assassin's Creed 4 oder Killzone: Shadow Fall. Man ziele nicht nur auf das Core-Publikum und hohe Wertungen.

Insgesamt sei er etwas enttäuscht angesichts der initialen Wertungen für diverse Spiele, mache sich aber keine Sorgen, dass dies den Erfolg des Systems beeinträchtigen könnte.

Die Verschiebung von DriveClub hatte dem Launch-Aufgebot der PS4 eine empfindliche Delle verpasst. Es sei eben sehr schwierig, ein Spiel pünktlich für den Verkaufsstart einer Konsole abzuliefern, da die Hardware lange Zeit noch nicht final und die Tools für die Entwickler sehr unfertig seien. Das Studio habe sich bei einigen Dingen verkalkuliert, die man zuvor noch nie gemacht hatte - so Yoshida, der damit insbesondere die Konnektivität bzw. die Socal-Funktionalität des Spiels meint.

Das Auflösungsthema

Ein dieser Tage gern und heiß diskutiertes Thema ist die Hardware von Xbox One und PS4 - besonders der Umstand, dass viele Launch-Spiele wie Dead Rising 3, Call of Duty: Ghosts, Battlefield 4, Killer Instinct oder Ryse: Son of Rome mit einer 720p- oder 900p-Auflösung laufen, während das Gros der PS4-Titel von Ausnahmen wie Battlefield 4 abgesehen in 1080p läuft.

Yoshida findet, den Unterschied zwischen 720p und 1080p würden wohl eher Fachleute und Hardware-Nerds wirklich wahrnehmen können, aber gerade im Vergleich zu Spielen der Vorgängergeneration mache sich der Unterschied dann doch bemerkbar. Zudem könne man bei einer höheren Aulösung weiter entfernte Objekte besser erkennen. Auch bei Rennspielen sei es hilfreich, weit entfernte Dinge besser antizipieren zu können.

Als im vergangenen Winter die ersten Hardware-Daten der Konkurrenz durchgesickert waren, habe Sony erahnt, dass die PS4 mehr "raw power" hat. Multiplattform-Spiele seien oft das beste Zeugnis dafür - mit einem Unterschied von 720p vs. 1080p oder 720p vs. 900p wie bei CoD: Ghosts* oder Battlefield 4 habe er aber nicht gerechnet. Das habe er alles auf Digital Foundry erfahren.

Die PS4 habe dank ihrer GPU außerdem noch viel verstecktes Potenzial. Im Laufe der Zeit würden immer mehr Spiele GPGPU verwenden, sich den Grafikchip also auch für allerlei andere Berechnungen zu Nutze machen, die sonst auf der CPU laufen. Die meisten der jetzigen Spiele würden noch nicht so sehr darauf setzen - in zwei oder drei Jahren werde es aber tolle Ergebnisse geben.

Yoshida merkt artig an, Sony stelle den Hardware-Vorsprung öffentlich nicht als Fakt dar - man sage ja immer "Ich glaube..." oder "Wir glauben...".

"Microsofts Cloud-Botschaft verwirrt mich" 

Yoshida wird auch auf das "Cloud"-Thema angesprochen und meint: Sony habe immer recht klar gesagt, was man mit "Cloud-Gaming" meint. Es gehe um einen Dienst, bei dem das Spiel auf dem Server läuft und das Video-Signal dann gestreamt wird - Gaikai eben. 

Microsofts Ansatz sei hingegen wohl anders und er "verstehe total nicht, was sie eigentlich meinen." Er habe sich etwas bei Digital Foundry belesen. Demnach sind viele einzelne Tasks innerhalb eines Spiels wegen Latenz oder Bandbreite nicht einfach auf den Server auslagerbar: "Es gibt da so viele Daten, die zwischen CPU, Hauptspeicher und GPU innerhalb der Konsole verkehren im Vergleich zum Internet... es gibt viellecht vier oder fünf Aufgaben, die auf dem Server gemacht werden können. Das war sehr informativ. Nach dem Lesen des Artikels war Microsofts Botschaft sogar noch verwirrender für mich."

Letztes aktuelles Video: Features-Trailer

(* Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass Battlefield 4 auf der PS4 bei gleichzeitig höherer Auflösung mit einer leicht höheren Bildrate als das Xbox-One-Gegenstück läuft. Bei CoD: Ghosts ist die Xbox-One-Fassung zwar niedriger aufgelöst, hat aber bisherigen US-Tests zufolge eine etwas stabilere Bildrate. Laut Giantbomb will Infinity Ward aber noch einen Patch veröffentlichen, mit dem an der Performance geschraubt wird.)

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Kommentare

Rooobert schrieb am
Mich nicht. Vom gameplay her erinnert es nich ein bißchen an die lego-Reihe, welche ich jederzeit vorziehen würde.
CryTharsis schrieb am
Hör mal, du solltest in der PR von Sony arbeiten. Mich hast du überzeugt. :biggrin:
JudgeMeByMyJumper schrieb am
Ich habe gestern im Saturn die Knack Demo gespielt und hatte seit Mitte/Ende der 90er nicht mehr so ein bestimmtes Gefühl beim Videospielen. Es war ruhig, eintönig, nicht sehr abwechslungsreich, aber liebevoll, verspielt, mit tollem Design, ansprechender Spielmechanik, einer beinahe beispiellosen Unaufgeregtheit und einem sympathischen Helden, dessen Abenteuer ich nach diesem 15minütigem Ausflug gern auch in voller Länge erleben will.
Es ist kein grafisch extrem ansprechendes Spiel, es ist kein spielerisches Monster, es ist einfach kein Überspiel. Es ist ein tolles Abenteuerspiel, dass im schweren Modus durchaus eine Herausforderung bietet und nicht nur Kindern spaßmachen wird. Warum auch? Immer nur ballern oder Sportspiele, oder was die meisten so machen (siehe Verkaufscharts) kann auch mal Abwechslung vertragen. Warum nicht ein klassisches Spielprinzip zum Konsolenstart ins Haus holen. Ich werde es mir reiflich überlegen und sicherlich noch bis Weihnachten zuschlagen.
vicoSun schrieb am
The_Outlaw hat geschrieben: Ich finde einfach die Wortwahl etwas komisch. Es klingt so, als hätte man da bewusst einen Titel entwickelt, mit dem man gar nicht mehr als durchschnittliche Wertungen anstrebt, was eine ungewöhnliche Haltung wäre, zumindest bei öffentlichen Äußerungen. Gerade, weil ich ihnen NICHT unterstellen würde, bewusst Durchschnitt zu produzieren (ginge es darum, würden sie nicht immer noch an Team ICO festhalten), verwirrt mich die Aussage einfach komplett, aber das liegt vielleicht auch an mir.
Vielleicht haben sie Cerny und seinen Leuten einfach freie Hand gelassen, von wegen "entwickelt was euch gefällt". Für sie mag es gut gelungen, für die "Fach"-presse anscheinend nicht.
But...who fucking cares, Knack wird gut verkauft werden, es wird seine Abnehmer finden und das ist auch gut so.
The_Outlaw schrieb am
ZackeZells hat geschrieben:Evtl. hat er gemerkt das Shooter nicht mehr wirklich so Prall sind und die Zeit reif ist ein andres Genre zu Pushen, nicht immer diesen wiederkehrenden 0815 Ballershit.
Neue Konsolengeneration, neue Ausrichtung.....
Dagegen habe ich per se überhaupt nichts, im Gegenteil. Wenn zB das mit dem Veröffentlichen von Indie-Titeln auf der PS4 so gut läuft, wie es im Vorfeld bisher geklungen hat, könnte sich dort neben dem PC endlich eine Alternative für viiiele kleine Perlen auftun. Da unterstütze ich Sony voll und ganz, die größten Freuden am PC dieses Jahr hatte ich auch deutlich mit Titeln abseits des Mainstream.
Ich finde einfach die Wortwahl etwas komisch. Es klingt so, als hätte man da bewusst einen Titel entwickelt, mit dem man gar nicht mehr als durchschnittliche Wertungen anstrebt, was eine ungewöhnliche Haltung wäre, zumindest bei öffentlichen Äußerungen. Gerade, weil ich ihnen NICHT unterstellen würde, bewusst Durchschnitt zu produzieren (ginge es darum, würden sie nicht immer noch an Team ICO festhalten), verwirrt mich die Aussage einfach komplett, aber das liegt vielleicht auch an mir.
schrieb am

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