4Sceners: Diese Technik kennt man aus 4k- und 64k Intros: Jedes Fitzelchen Grafik im Spiel No Man's Sky wird "prozedural generiert". - 4Players.de

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Procedural GFX: No Man's Sky

4Sceners (Sonstiges) von
4Sceners (Sonstiges) von - Bildquelle: 4Players

No Man's Sky ist der Name eines vielversprechenden Indie-Games vom Entwickler Hello Games (u.a. Joe Danger 2). Das Besondere am Open-World-Spiel: Die wunderschöne Grafik wird komplett in Echtzeit generiert. Das bedeutet, dass jeder Baum, jedes Blatt, jeder Berg, jedes Tier, und alles, was sonst noch auf dem Bildschirm zu sehen ist, nicht als Grafikdatei im BMP-, JPG-, PNG-, oder sonst irgendeinem Format vorliegt. Mithilfe aufwändiger Algorithmen werden alle Visuals in Echtzeit berechnet und dargestellt. Das hält die Dateigröße klein und führt dennoch zu wunderschönen Ergebnissen.

Diese Art der Grafikdarstellung wird in der Demoszene seit langem angewendet. Vor allem bei den kleinen 4k- und 64k-Intros kommt die prozedurale Grafikgenerierung zum Einsatz, wie etwa zuletzt bei den nur 4096 Bytes kleinen Werken Neuron und Wishful Twisting, oder der besten 64k Intro des Jahres 2013, Turtles all the way down. Der bekannteste Vertreter ist hingegen die 4k Intro Elevated von der Gruppe RGBA. Inigo Quilez, der Programmierer dieses Wunderwerks, wurde dafür sogar vom Animationsstudio Pixar angeheuert, wo er für die atemberaubend schönen Landschaften im Film Merida - Legende der Highlands verantwortlich war. Auch hierfür setzte er voll und ganz auf prozedurale Grafikgenerierung.

Begonnen hat der Hype um generierte Grafik (und Musik) im Jahr 2000, als Farbrausch ihre Kult-64k-Intro fr-08: the product veröffentlichten. Satte elf Minuten Laufzeit hat dieses winzige Teil, weist viele unterschiedliche Szenen auf und wirbt am Ende damit, dass hier, dank Generierungstechnik, satte 1.9 Gigabyte an Daten auf gerade einmal 64 Kilobyte komprimiert wurden. Kein Wunder, dass sich einige Zeit danach Sims-Vater Will Wright als Anhänger der Demoszene outete und für seine Lebenssimulation Spore ebenfalls auf die prozedurale Grafikgenerierung setzte.

Nun ist No Man's Sky der zweite, große Titel, der diese Grafiktechnik aufgreift. Wir sind jedenfalls gespannt darauf, wie gut es sich spielen wird. Der erste Trailer macht definitiv Appetit auf mehr. Wie schnell die Arbeiten an No Man's Sky voran schreiten werden bleibt abzuwarten, da die Entwickler kürzlich Opfer einer Sturmflut und ihre Büroräume überschwemmt wurden.




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