Forza Motorsport 6: Wetter eingeschränkt, neue Karriere - Dan Greenawalt verrät im Gespräch weitere Details zur Rennsimulation - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Simulation
Entwickler: Turn 10
Publisher: Microsoft
Release:
kein Termin
18.09.2015
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Forza Motorsport 6
89

“Forza Motorsport 6 markiert zum Jubiläum die Krönung innerhalb der Reihe und ist der neue Regen-König unter den Rennsimulationen.”

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Forza Motorsport 6 - Dan Greenawalt verrät im Gespräch weitere Details

Forza Motorsport 6 (Rennspiel) von Microsoft
Forza Motorsport 6 (Rennspiel) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Bereits im Vorfeld der E3 hatten wir die Möglichkeit, mit Dan Greenawalt am Telefon über Forza Motorsport 6 zu plaudern. Der Creative Director von Entwicklerstudio Turn 10 freut sich zum zehnjährigen Jubiläum der Reihe endlich zwei Elemente realisieren zu können, die sich Fans schon seit Jahren wünschen: In Forza Motorsport 6 wird es erstmals Regen- und Nachtrennen geben!

Allerdings mit Einschränkungen, denn wie uns Greenawalt verriet, wird beides nur auf ganz bestimmten Rennstrecken wie dem Nürburgring, Daytona oder Le Mans angeboten – schade. Denn abgesehen von der Beschränkung der Schauplätze werden auch dynamische Wetterwechsel und Zwangsbesuche in der Boxengasse zum Reifenwechsel unter den Tisch fallen. Hier ist man bei Project Cars & Co deutlich weiter. Dafür verspricht Greenawalt die wohl intensivste und realistischste Umsetzung klaustrophobisch geprägter Rennen bei Nacht oder auf den rutschigen Straßen. Bei Nässe steht vor allem das Reifenmodell und die möglichst akkurate Abbildung unterschiedlicher Bodenbeläge im Vordergrund. Regen soll sich hier auch wirklich wie Regen anfühlen, u.a. mit unterschiedlich großen 3D-Pfützen auf dem Asphalt.

Drehten im Vorgänger maximal 16 Fahrzeuge ihre Runden, wird das Starterfeld auf 24 Teilnehmer aufgestockt und auch die Drivatar-Technologie will man weiter verbessern. Das ist angesichts eines Project Cars mit teilweise mehr als 40 Piloten zwar immer noch bescheiden, aber immerhin ein Fortschritt. Zumal die Anzahl nicht nur für die Karriere, sondern auch die Mehrspieler-Duelle auf 24 erhöht wird. Trotzdem soll man keine grafischen Einbußen hinnehmen müssen und weiterhin die gewohnten 60 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 1080p geboten bekommen.

Auch beim Fuhrpark und den Strecken wird aufgestockt: Mit 450 Modellen befinden sich zum Start etwa doppelt so viele Boliden in der Garage wie beim Vorgänger, darunter der brandneue Supersportwagen Ford GT. Und erneut dürfen alle von ihnen im ForzaVista-Modus ganz genau unter die Lupe genommen werden. Die Streckenauswahl wird mit 26 Pisten ebenfalls üppiger ausfallen und begrüßt mit einem Abstecher nach Rio de Janeiro außerdem einen weiteren Neuzugang bei den grafisch meist opulenten Stadtkursen.

Die Karriere soll neu konzipiert werden und sich um Ligen drehen, bei denen auch die Geschichte des Motorsports näher beleuchtet werden soll. Neben den Moderatoren von Top Gear werden auch weitere Persönlichkeiten aus der Fahrzeug- und Racing-Kultur ins Spiel eingebunden, darunter u.a. Tanner Foust, der zusammen mit Ken Block bereits in der Dirt-Reihe von Codemasters Gastauftritte in Rennspielen absolvierte. Die Karriere soll eine Spielzeit von etwa 70 Stunden bieten – klassische Rennwochenenden mit Trainings- und Qualifikationsläufen soll es aber weiterhin nicht geben. Der Rivalenmodus bleibt dagegen genauso Bestandteil wie Zeitfahren, Mehrspieler-Duelle sowie Tuning, Lackierungs- und Setupoptionen.

War die Auswahl an Lenkrädern noch auf wenige Modelle von Hersteller Thrustmaster limitiert, wird Forza 6 eine größere Anzahl an Equipment verschiedener Unternehmen unterstützen. Neben dem neuen G920 von Logitech, das im Oktober erscheinen soll, wird man auch die neuen Lenkräder von Fanatec verwenden können. Auf die Unterstützung von Racing-Peripherie aus der vergangenen Generation wird man dagegen weiterhin vergeblich hoffen dürfen.

Letztes aktuelles Video: Ford GT Behind-the-Scenes


Quelle: Turn 10 / Dan Greenawalt

Kommentare

ronny_83 schrieb am
Shevy-C hat geschrieben:Motorsport setzt per Definition keine Boxenstopps voraus. Kleine Rennserien verzichten darauf in Echt ebenso wie Motorrad-Serien. Trotzdem sind sie Motorsport.
In Forza gibt es keine 50+ Runden Events mehr, von daher ist das nicht notwendig.
Da die meisten Konsolen-Entwickler Spieler bei Rennspielen eh wie kleine Kinder behandeln, in denen man ihnen Boxenstopps eh völlig aus der Hand nimmt und als Animation abspielt, ist das Feature eh geschenkt. Selbst die "Ultra-Sim-der-Simulationen" Project CARS lässt Boxenstopps komplett automatisch ablaufen. Das braucht keine Sau. Entweder richtig oder garnicht.
smuke schrieb am
Ich weis nicht... ich mag Forza Motorsport und bin seit dem ersten Teil dabei. Die Fortschritte von Teil zu Teil sind jedoch so minimal, dass ich mir jeden - oder jeden zweiten - Teil nach Forza 1 Monate nach Release zum Low-Budget-Preis geholt habe. Das wird sich wohl auch hier nicht ändern.
Der Hype ist seit Forza 4 sowieso schon verflogen, da denke ich immer nur noch "ach, schon wieder ein neuer Teil - toll". Ich spiele momentan sehr gerne und oft Forza 5, soll ich nun wirklich schon wieder meine komplette Garage aufgeben und schon wieder von vorne anfangen? Ich werde sowieso zu 80-90% die gleichen Autos fahren wie immer und die neuen wohl nur antesten. Der neue Ford GT, Nacht und Regen sind echt schick, aber meiner Meinung nach keine 60? und vor allem keine x Spielstunden wert, um wieder auf dem gleichen Level zu sein wie bei Forza 5...
Wahrscheinlich warte ich auf Forza 7 oder 8 und werde dann mal wieder zuschlagen - dann wird wohl die Wetter- und Tageszeitfunktion auch ausgereift auf allen Strecken funktionieren und vielleicht werden sogar endlich Rennwochenenden dabei sein.
Dr. Fritte schrieb am
Also wenn die Kollisionshäufigkeit in FM6 wirklich drastisch reduziert wird, dürfen die Teile drin bleiben. :lol:
Klar gehört Kontakt dazu, aber wenn man 3 Runden fahren soll und nach der zweiten Kurve das Auto schon komplett kaputt ist, macht das einfach keinen Spaß.
Vor allem, da die Schwierigkeit wohl nur mehr CR anstatt auch mehr XP gibt, habe ich keine Probleme es abzuschalten.
AppleRedX schrieb am
Keine Sorge, für die Drivatar kollisinsgeschädigten wird es in F6 eine Einstellung geben (Drivatar= Pro) die Kollisionen mit diesen minimiert ...
Leon-x schrieb am
Ich habe nicht ganz so viele Schwierigkeiten mit den Drivataren. Kommt wohl auch darauf an auf welchen Schwierigkeitsgrad man fährt. Je erfahrener sie sind desto weniger verbremsen sie sich oder fahren einen rein. Gerade bei Horizon 2 ging es eigentlich. Bisschen Kontakt gehört dazu. Manchmal versucht man dich selber in Lücken rein zu fahren wo der Gegner dann am Einlenken ist wenn man daneben fährt. Ist halt etwas Kontakt normal. Passiert bei Project Cars oder GT genauso.
Gummiband mehr ich nur wenn sie in der letzten Runde etwas nachlassen. Ansonsten setzen sich auch schon mal 1-2 Leute vorne ab.
Perfekt finde ich die Divatare auch nicht. Werden halt Daten von Zockern übernommen und nicht rein von erfahreren Rennfahrern.
Finde es aber immer noch besser als wenn sie wie an der Schnurr gezogen hintereinander fahren.
schrieb am

Facebook

Google+