Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout - Test, Rollenspiel, Nintendo Switch - 4Players.de

 

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Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout (Rollenspiel) von Koei Tecmo / Koch Media
Alchemie geht neue Wege
3D-Rollenspiel
Entwickler: Gust
Release:
29.10.2019
01.11.2019
01.11.2019
Alias: Atelier Ryza: Ever Darkness and the Secret Hideout
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ab 53,99€
Spielinfo Bilder Videos
Mit Atelier Ryza: Ever Darkness & The Secret Hideout haben Gust und Koei Tecmo nicht nur einen neuen Handlungsbogen der Rollenspielsaga begonnen, sondern auch einige Spielelemente gründlich überarbeitet. Wie uns das neue Alchemistendasein gefallen hat, verrät der Test.

Bauer sucht Abenteuer

Bauerntochter Ryza bzw. Reisalin Stout, wie sie eigentlich heißt, lebt auf einer kleinen Insel namens Kurken, wo sie ein behütetes Dasein fristet, während sie insgeheim davon träumt, große Abenteuer zu erleben. Und eines Tages greift sie die Gelegenheit beim Schopf, kapert mit ihren Freunden Tao und Lent ein verlassenes Ruderboot und macht sich heimlich auf den Weg Richtung Festland, wo sie eine schicksalhafte Begegnung auf den Pfad der Alchemie bringt.

Finden die Experimente anfangs noch in Ryzas Kinderzimmer statt, zimmern die drei später aus einer verfallenen Behausung im Wald ein eigenes Atelier, wo sie ungestört schalten und walten können. Während Ryza in ihrem Kessel verschiedenste Zutaten vermischt, übersetzt Tao alte Schriften und Lent widmet sich seinem Kampftraining. Darüber hinaus kann man das Atelier dieses Mal auch individuell umgestalten.

Zu den Waffen!

Variabel: Je nach Werkzeug lassen sich z. B. an Bäumen verschiedene Rohstoffe gewinnen.
Variabel: Je nach Werkzeug lassen sich z. B. an Bäumen verschiedene Rohstoffe gewinnen.
Mit Hilfe der Alchemie lassen sich aber natürlich auch wieder allerlei Gebrauchs- und Ausrüstungsgegenstände synthetisieren. Von Schwertern und Rüstungen über Medizin und Bomben bis hin zu magischen Werkzeugen, mit denen man immer weitere Rohstoffe sammeln kann. Wer z. B. mit einer Axt auf einen Baum einschlägt, erhält Holz, während eine Sichel Blätter, ein Stock Früchte und ein Hammer sogar Honigwaben oder Vogeleier herabregnen lassen. Auch herumstreunende Monster können mit diesen Utensilien angegriffen werden, um mit individuellen Initiativeboni in Kämpfe verstrickt zu werden.

Die Auseinandersetzungen laufen dabei neuerdings in Echtzeit ab und wirken mit ihrer Active-Time-Battle-ähnlichen Struktur wesentlich moderner und dynamischer. Dank automatisch agierender Teamgefährten kann man sich allerdings auf einen Akteur konzentrieren und bei Bedarf zu einem der beiden Mitstreiter wechseln. Zudem können Formationen und Rollen angepasst, KI-Ausrichtungen im Nu geändert und Charaktere ausgetauscht werden, während eine Aktionsleiste stets darüber informiert, wer wann am Zug ist.

Taktik und Timing

Flott: Die Kämpfe werden neuerdings mit einem ATB-ähnlichen System in Echtzeit bestritten.
Flott: Die Kämpfe werden neuerdings mit einem ATB-ähnlichen System in Echtzeit bestritten.
Durch normale Angriffe verdient man Aktionspunkte, mit denen man anschließend individuelle Fertigkeiten wie Zauber oder Spezialangriffe vom Stapel lassen kann. Wer seine Punkte spart, kann damit aber auch das Taktik-Level der Gruppe erhöhen und so auf jeder Stufe einen zusätzlichen Angriff ausführen oder immer mächtigere Fertigkeiten einsetzen. Außerdem lassen sich die Punkte auch für gezielte Konter nutzen, ohne dass man an der Reihe wäre, was vor allem dann ratsam ist, wenn Gegner Spezialattacken vorbereiten.

Kommentare

Mauga schrieb am
Ich musste mich zwischen Atelier Ryza und Death Stranding entscheinden. Habe mich für ersteres entschieden und bin sehr froh darüber.
Es ist mein erstes Atelier. Die Charaktere, die Welt ist wirklich schön. Und damit das kämpfen nicht langweilig wird, lädt das Synthesesystem zum expirimentieren ein.
Wunder mich über die schlechte Bewertung. Für mich hat es mindestens 75% verdient.
Azor002 schrieb am
Hatschii hat geschrieben: ?
08.11.2019 22:18
Bei Switch Games sucht 4players gern das Haar in der Suppe. Die rundum feine GRID Umsetzung wurde zur 50% Gurke verunglimpft bloss wegen der fehlenden anlaogen Schulterbuttons.
Dafür dann 95% für DS mit ödem DHL Gameplay. Muss man nicht verstehen.
Was die Atelier Spiele angeht kann ich leider nicht im vollem Umfang mit reden. Das 4Pl aber extrem Switch kritisch ist kann ich unterschreiben. Das fällt mir auch immer mehr auf. Nicht zuletzt als man hier die Switch Lite richtig runter gemacht hat...... und jetzt hat die Lite sich in 1 1/2 Monaten 2mio mal verkauft! Vielleicht kommt Nintendo so schlecht weg weil 4Pl nur noch aus der subiektiven sicht der Hardcoregamer bewertet. Finde das schade das man mit solchen Scheuklappen als kritisches magazin rum läuft. Nintendo bedient einfach eine leicht andere Zielgruppe. Diese hat allerdings ihre Daseinbereichtigung
Dunnkare schrieb am
Hatschii hat geschrieben: ?
08.11.2019 22:18
Dafür dann 95% für DS mit ödem DHL Gameplay.
Großartig :lol:
Genau mein Gedanke wenn ich Death Stranding sehe. Wenn da nicht Kojima drauf- und Reedus und Kollegen drin stehen würden, wären viele sicherlich sehr viel kritischer gewesen..
Aber dass 4P außergewöhnlich Switch-kritisch ist, könnte ich so nicht unterschreiben.
yopparai schrieb am
Das hat mit Switch in dem Fall wenig zu tun. Das ist Atelier. Das war noch nie modern, auf keiner Plattform. Es geht auch denk ich weniger um die technische Umsetzung an sich, denn Auflösung und Framerate sind völlig ok, es geht um die Inszenierung. Und die ist halt weiterhin Low-Budget. Animationen sind nicht sonderlich detailliert, Zwischensequenzen werden z.B. mit Hilfe von ein paar Standardanimationen durchgenudelt, Sprache auf Japanisch (ein Plus für mich, aber halt für sonst kaum jemanden), die Modelle sind jetzt halt so mittelmäßig detailliert, die Welt ist segmentiert. Im Prinzip nicht viel anders, als man es auf einer PS2 gehabt hätte, vom Produktionsaufwand her, allerdings in HD mit besseren Modellen und Texturen. Und das ist bei der Switch-Fassung genau das gleiche wie bei der PC und PS4-Version.
Davon ab: Ich mag Atelier, aus irgendeinem Grund. Das sind herrlich naiv-doofe Spiele ohne den Stresslevel einiger modernerer RPGs, perfekt für einen Feierabend. Da ist mir das alles auch total egal. Ich hab auch Ryza bereits, und die Inszenierung ist weiterhin so, wie von Atelier halt gewohnt. Aber eines muss ich ihnen lassen: Das erste Switch-Spiel der Reihe, Lydie&Suelle, war auch rein technisch eine absolute Vollkatastrophe. Verschwommen, schlechte Beleuchtung und hat stellenweise extrem geruckelt. Lulua war bereits um Welten besser und Ryza ist rein technisch völlig in Ordnung. Die haben extrem dazugelernt auf der Plattform. Ändert aber halt nix dran, dass Animationen weiter hölzern sind.
Hatschii schrieb am
Hühnermensch hat geschrieben: ?
08.11.2019 14:44
Puh, also deutlich schlechter als der internationale Vergleich, wo gerade die Switch-Version hervorragend wegkommt. Kann ich aufgrund des eigentlich ziemlich positiven Fazits kaum nachvollziehen. Zumal Punkte wie Lokalisierung, Technik und Systemanpassung (sofern sie nicht vollkommen grauenhaft ausfallen) eh nicht so stark ins Gewicht fallen sollten.
Die aktuelle Anzeige zu Death Stranding ist btw das penetranteste, was ich in den vergangenen Jahren an Online-Werbung gesehen habe.
Bei Switch Games sucht 4players gern das Haar in der Suppe. Die rundum feine GRID Umsetzung wurde zur 50% Gurke verunglimpft bloss wegen der fehlenden anlaogen Schulterbuttons.
Dafür dann 95% für DS mit ödem DHL Gameplay. Muss man nicht verstehen.
schrieb am

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