Jurassic World Evolution: Return to Jurassic Park - Test, Taktik & Strategie, PC, PlayStation 4 PSN, Xbox One XBL

 

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Jurassic World Evolution: Return to Jurassic Park (Taktik & Strategie) von Frontier Developments
Nostalgie-Tour mit Hindernissen
Taktik & Strategie
Release:
10.12.2019
10.12.2019
10.12.2019
Alias: Return to Jurassic Park
Spielinfo Bilder Videos
Return To Jurassic Park, die dritte Erweiterung für Jurassic World Evolution auf PC, PlayStation 4 und Xbox One, möchte mit Jurassic-Park-Nostalgie, Flugsauriern und der klassischen Park-Tour mit Geländewagen punkten. Wir haben uns die fast 20 Euro teure Erweiterung im Test näher angeschaut.

Nostalgie Park

In Jurassic World Evolution: Return To Jurassic Park, der dritten und bisher teuersten Erweiterung für das Dinopark-Aufbauspiel, kehrt man in einem Was-Wäre-Wenn-Szenario wieder in den ersten Jurassic Park aus dem Jahr 1993 zurück. Mit dem Was-Wäre-Wenn-Szenario egalisieren die Entwickler das eigentliche Ende des ersten Films und schicken Dr. Alan Grant, Dr. Ellie Sattler, Dr. Ian Malcolm sowie John Hammond wieder zurück auf die Insel - auch der aus dem Hauptspiel bekannte Cabot Finch taucht in jüngerer Form wieder auf, meist mit gewöhnt dämlichen Sprüchen. Auf zwei Inseln mit insgesamt sieben Missionen darf man den klassischen Park mit kleinen, aber feinen Anpassungen der ohnehin sehr übersichtlichen Spielmechanik aufbauen.

Auf der ersten Insel (Isla Sorna) erschließt man die alte Anlage, baut erste Gebäude an vorgegebenen Plätzen, lernt die praktischen Betäubungspfeile kennen, repariert die alte Raptor-Anlage und erfährt, warum man die Dinos später einfliegen lassen muss. Auf der zweiten Insel (Isla Nublar) baut man dann den klassischen Dinosaurierpark auf. Die größte Neuerung, abgesehen von den "alten" Skins von Dinosauriern und Gebäuden, ist die Park-Tour mit den Ford-Geländewagen, die auf Schienen durch den Park juckeln. Die Besucher laufen nicht wie bisher in Jurassic World Evolution eigenständig auf Wegen durch den Park, sie können die Dinosaurier ausschließlich auf den Park-Touren zu Gesicht bekommen, weswegen man sich bei der Planung der Tour und der Gehege leicht umstellen muss. Das Flair eines Abenteuerparks mit Mini-Safari wird so besser eingefangen. Außerdem kann man in den Fahrzeugen selbst mitfahren und die Dinos aus dem Inneren begutachten.

Park-Tour und Flugsaurier
Das große Pteranodon-Gebäude sieht schick aus, bietet aber kaum spielerischen Mehrwert.
Das große Pteranodon-Gebäude sieht schick aus, bietet aber kaum spielerischen Mehrwert.

Später bekommt man noch Zugriff auf den Compsognathus. Die Minisaurier brauchen übrigens ihren eigenen Mikro-Zaun. Neu ist ebenfalls das Aviarium (gigantische Voliere) für den Pteranodon. Der Flugsaurier tauchte im ersten Film nicht auf, aber im Buch ist der Pteranodon enthalten. Das überaus große Bauwerk sieht nett aus, lässt sich minimal erweitern und bietet außer optischen Vorzügen und der Verbesserung der Parkbewertung praktisch keinen Mehrwert. Okay, ein Sturm kann das Gebäude beschädigen und dann fliegen die Pteranodons einfach weg. Das wars. Die Flugsaurier können die Besucher nicht angreifen. Der große Höhepunkt der Mission ist wiederum der Tyrannosaurus Rex, bevor das Spiel in den Endlosmodus übergeht.

Während mit der Park-Tour ein wirklich gut passendes Element ins Spiel kommt und die beiden Dinosaurier-Frischlinge halbwegs nette Ergänzungen darstellen, darf man beim sonstigen Spielgeschehen eher wenig erwarten. In der ca. vier bis sieben Stunden langen Story-Kampagne (je nach Freischalt-Wahn) darf man Fotos von Dinosauriern machen, gegen Stürme kämpfen, die Geborgenheit von Dinosauriern im Auge behalten, Ausgrabungen auf der schmucklosen Weltkarte tätigen, Forschung betreiben und mit den Rangern durch die Gehege fahren, zumal die Fahrzeuge der Ranger von den Dinosauriern beschädigt werden können, wenn diese von der Ranger-Präsenz genervt sind. Vor allem zu Beginn ist die Story-Kampagne eher langatmig bis langweilig, wenn man auf das Ausbrüten von Dinosauriern oder das Herunterticken von Timern wartet. Erst mit der Park-Tour in der fünften Mission und den fortgeschrittenen Forschungen wird es besser. Allzu hohe Erwartungen abseits des gut eingefangenen Nostalgie-Flairs sollte man aber nicht haben. Die Besucher haben weiterhin keine eigenen Bedürfnisse. Es gibt nur Schwarmbedürfnisse über alle Besucher hinweg, die neuerdings auch mit Toiletten versorgt werden wollen.

Sandbox-Ära und Update 1.12
Bei der Park-Tour kommt es immer wieder zu chaotischen Staus und Park-Problemen. Hier kann man selbst eingreifen oder wartet, ob die KI das Problem lösen kann.
Bei der Park-Tour kommt es immer wieder zu chaotischen Staus und Park-Problemen. Hier kann man selbst eingreifen oder wartet, ob die KI das Problem lösen kann.

Darüber hinaus können Herausforderungen und die Sandbox-Karten in der Ära "Jurassic Park" gestartet werden, was die verfügbaren Gebäude und Dinosaurier deutlich einschränkt. In dieser Ära muss man stets auf die Park-Tour zurückgreifen. Als Belohnungen in diesen Modi winken u.a. Skins bzw. Hautmuster. Eine Park-Mischung aus Jurassic Park und Jurassic World ist nicht möglich.

Für das Hauptspiel ist zusammen mit Return To Jurassic Park das Update 1.12 veröffentlicht worden. Es sorgt dafür, dass gefährliche Dinosaurier die Ranger bzw. ihre Fahrzeuge attackieren können. Jede Dinosaurier-Spezies hat eine eigene Toleranzschwelle in diesem Bereich. Da sich Ranger und Fahrzeuge aber problemlos ersetzen lassen, kämpft man in diesem Bereich nur gegen die Zeit. In Notsituationen können Dinosaurier übrigens mit "Leuchtfeuer" (Flares) abgelenkt werden. Das Toiletten-Bedürfnis haben außerdem alle Besucher, weswegen bestehende Parks nachgerüstet werden müssen.

Kommentare

Black Stone schrieb am
Was mich an dem Game am meisten nervt, ist leider sein Haupt-Gameplay-Element, das Babysitten der Ranger-Teams. Könnte man die automatisieren, wurde ich es deutlich öfter spielen.
Ryo Hazuki schrieb am
Schön das Fahrzeuge so aussehen wie damals. Jeeps und Park Tour und auch die Gebäude. Eine schöne Erweiterung, das neue Design gefällt mir zwar auch aber das alte ist unschlagbar :)
schrieb am