Test (Pro und Kontra) zu Vader Immortal: Eine Star Wars VR-Serie (Action-Adventure, Virtual Reality, PlayStation VR)

 

Test: Vader Immortal: Eine Star Wars VR-Serie (Action-Adventure)

von Michael Krosta





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

nette Mini-Geschichte im Star-Wars-Universum   geringer Umfang im Story- Modus (unter drei Stunden)
Einsatz von Lichtschwert, Macht-Fähigkeiten und Blaster   sehr simple Spielmechaniken
imposante Schauplätze und XL-Gegner   anspruchslose Gefechte (Story- Modus)
diverse Interaktionen mit der Umgebung   Fortbewegung nur per Teleport möglich
großartiges Mittendrin-Gefühl   lediglich einfach gestrickte Umgebungsrätsel
unterhaltsamer Androiden-Sidekick   keine deutsche Lokalisierung
drei Dojos für knackiges Lichtschwert- und Macht-Training   vereinzelte Kalibrierungsprobleme
Begegnungen (und Kämpfe) mit Darth Vader   kurze Tonaussetzer
stimmungsvoller Soundtrack   keine echte 360- Grad- Erfahrung in Dojos
gute (englische) Sprecher   störende Untertitel (falls aktiviert)
Spielen im Stehen und Sitzen möglich    
Geschichte ist Teil des Kanons    
diverse Komfortfunktionen einstellbar    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 26,99 Euro (für Komplettpaket mit allen 3 Episoden)
Getestete Version Digitale Version
Sprachen Englisch (mit deutschen Untertiteln)
Schnitte Nein

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Digital (PSN)
Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

Juna Frey schrieb am
Für jeden Star Wars Van auf jeden Fall ein Muss.
Das eintauchen mit der VR ist einfach unbeschreiblich.
Ich finde allerdings auch, dass die Story und Features zu kurz sind. Also mir fehlt einfach die Tiefe.
Aber ein super Erlebnis.
Tevur schrieb am
Im Sale würde ich bei solchen "VR Experiences" (Nette Ideen, tolles Erlebnis aber zu kurz und zu seicht für ein richtiges Spiel) auf jeden Fall zuschlagen. Vergleichbar mit einem Film im Kino, wo mir das Bild- und Tonerlebnis auch mal mehr als 10? wert sind.
Schade nur, dass vieles von dem guten Kram nur auf den geschlossenen Systemen läuft. Ich hoffe ja, dass Facebook mit seiner Accountverknüpfung Oculus den Todesstoß versetzt hat und die Entwickler zukünftig Hardware-unabhängig für PC-VR entwickeln.
Dass Sony ihr System mit Exklusiv-Titeln füttert, ist man ja gewohnt und sei ihnen gegönnt.
Mimose schrieb am
Wie es sich liest, immer noch kein Kaufgrund für die Kabelverhau-Version der PSVR. Das verhaltene Angebot und eben die besagte Verkabelung, hinterten mich bis heute, diese Hardware noch teuer zur PS4 zuzukaufen.
Astorek86 schrieb am
Ich hatte bei der Oculus Quest-Version irgendwie das Pech, mehrmals in Bugs reinzurennen: Einmal hörte der Controller nicht mehr auf zu vibrieren, ein anderes Mal konnte ich keine Leiter mehr hochklettern, wieder ein anderes Mal konnte ich mein Lichtschwert nicht mehr aus der Gürtelschnalle ziehen.
Als Linkshänder machten mir auch die Lichtschwert-Duelle keinen Spaß, weil alle Mechaniken und Konter für Rechtshänder erklärt wurden. Ich hatte - ohne Scheiß - das Gefühl in den Duellen, dass meine "Gegenschläge" nicht aufgenommen wurden, weil ich eben nicht in flüssigen und ausufernden Bewegungen gekontert habe, sondern eigentlich nur das Lichtschwert entgegenhalten müsste um zu blocken - und trotzdem schlugen die Gegner durch das Schwert durch(!) und trafen mich. Das hat den Spaß an den Kämpfen für mich komplett gekillt.
Dass die Gürtelschnalle nicht anpassbar war (zum Greifen aufs Lichtschwert musste ich mit meiner linken Hand immer blöd auf die andere Hüftseite greifen, weil ich ebenjenes Lichtschwert nicht auf "meiner" Hüftseite haben durfte) war ebenfalls ein Dämpfer.
(Disclaimer: Bei mir waren das Vader Immortal Teil 1 und 2, beide kurz nach Release der Oculus Quest-Version. Vermutlich wurden zumindest die Bugs ausgebessert, aber besonders Teil 2 ging mir damit so auf den Zeiger, dass ich deswegen das Spiel im Store negativ bewertet und einen großen Bogen um Teil 3 gemacht habe...)
Anders formuliert:
Vader Immortal war meine erste Erfahrung in VR, die mich darauf vorbereitete, dass Linkshändersupport selbst bei "großen" Publishern nicht immer gegeben ist und ich bei VR-Umsetzungen zukünftig immer genau darauf achten muss, dass die Spiele einen Linkshändermodus haben. (Kurz OT: Noch schlimmer ist es bei DoomVFR, da hat ein Entwickler auf Reddit sogar versprochen(!), per Patch einen Linkshändersupport per Patch nachzuliefern. Der Beitrag ist über ein Jahr her, der Patch kam nie...).
Und das war mein Linkshänder-VR-Rant für diese Woche^^...
D_Sunshine schrieb am
Gleichzeitig weckt es in mir den Wunsch nach mehr: Mehr Spielzeit, mehr Abwechslung, mehr Tiefgang.
Ich drücke auch mal die Daumen, dass wir hier sowas ähnliches wie bei London Heist und Blood&Truth erleben. Sprich erst ein spielbarer Proof-of-Concept und dann die wirkliche Realisierung mit mehr Umfang und Möglichkeiten.
schrieb am