Test (Pro und Kontra) zu The Wonderful 101: Remastered (Action-Adventure, PlayStation 4, Nintendo Switch)

 

Test: The Wonderful 101: Remastered (Action-Adventure)

von Matthias Schmid





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

einzigartiges Spielprinzip   Humor zündet nicht immer, etliche plumpe Gags
faire Rücksetzpunkte   Fehler beim Zeichnen nerven
tiefgründiges Kampfsystem   fast schon zu viele Bossfights
interessantes Helden-und-Waffen-System   Second- Screen schlecht integriert
brachiale Bosskämpfe   Aliens- auf- Erde- Setting nicht besonders spannend
bunter Comic-Look und saubere Bildrate   Kameraprobleme in Innenräumen
sehr abwechslungsreiche Actioneinlagen   manchmal ist nicht ersichtlich, welche Verwandlung wo eingesetzt werden soll
viele Geheimnisse und Sammelgegenstände    
super Idee: Zeichnen zum Charakterwechsel    
tolle Kombo-Möglichkeiten    
kluge Umgebungsrätsel    
Schwachstellen der Feinde erfordern kluge Waffennutzung    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 44,99 Euro
Getestete Version deutsche digitale PS4-Version
Sprachen englische/japanische Sprache, deutsche Texte
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges Koop-Mehrspieler für bis zu vier Spieler

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Digital (PSN, Steam, Nintendo eShop), Einzelhandel
Online-Aktivierung Nein
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Nein
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

Rooster schrieb am
Tatsächlich das einzige Platinum Spiel mit dem ich nicht warm geworden bin. Hat für mich auch nach mehreren Anläufen einfach nicht funktioniert. Aber trotzdem schön das der Platinum Backkatalog gepflegt wird. Ist einfach eine tolle Action-Schmiede :-)
Cytasis schrieb am
Bachstail hat geschrieben: ?
15.05.2020 12:34
just_Edu hat geschrieben: ?
15.05.2020 10:07
Kann mir das einer mal plausibel erklären, wo bitte passt persönliche Enttäuschung in das Ganze?
Weil ein großer Konzern wie PG es offenbar nötig hat, Kickstarter zum Finanzieren zu nutzen, obwohl er das Spiel locker auch selbst finanzieren könnte, zumal man sich ja kurz vorher einen Geldgeber mit Tencent geangelt hat.
Des Weiteren war, wenn ich mich recht erinnere, das Goal für den Switch-Port so niedrig, dass man davon ausgehen konnte, dass das Spiel nahezu fertig portiert war und man mit dem Kickstarter nur noch schnell ein wenig was einnehmen wollte, das finde ich persönlich also alles andere als einen feinen Zug und schließe mich der Enttäuschung an.
Persönlich angegriffen fühle ich mich übrigens nicht, ich finde es lediglich schade.
Kann man natürlich annehmen, aber ohne die Hintergründe zu wissen begiebt man sich auf etwas dünnes Eis denke ich. Trotzdem sah für mich der Trailer zumindest so aus, als hätten sie es ein wenig nötig gehabt :D (nix gegen P+).
Das Spiel hat mich damals schon nicht intressiert, freut mich aber für die Leute die es jetzt auf switch zocken können. Auf Pc kann man es dank Emulator aber auch schon lange zocken, weiss jetzt nicht ob die remaster da lohnen würde. Dank der hochskaliuerung sieht das ding sogar noch besser aus als auf der wii-u.
Spiritflare82 schrieb am
Also mehr ein Port als remastered...da hats sichs Platinum wohl einfach gemacht. Hatte das Spiel auf der WiiU, zu lang und das Kampfsystem ist mir zu technisch gewesen, aber witzig ist das Game schon.
Lucfake. schrieb am
Das ist auch eines dieser Spiele, die mir auf der Wii U durch die Lappen gegangen sind. Sehr schön, dass ich das nun auf der Switch nachholen kann. Wobei ich noch einen guten Stapel an Spielen abarbeiten muss. Man, ich wünschte, ich hätte mehr Zeit für die ganzen Spiele...
mariofreak schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?
16.05.2020 12:40
Ich behaupte nicht, dass diese Kickstarter-Kampagne jetzt irgendwie das Schlimmste ist was in der Menschheitsgeschichte geschehen ist. Meine Aussage war lediglich, dass die ganze Aktion in meinen Augen reichlich lächerlich ist. Punkt 1 ist, dass sie einfach (wie andere es vor ihnen auch schon versucht haben) Kickstarter für etwas hergenommen haben, wofür es eigentlich nicht gedacht ist und mein Punkt 2 geht damit einher, dass wir jetzt irgendwie 2 oder 3 Monate nach Auslauf der Kickstarter Kampagne schon den fertigen Port haben und ich mich ernsthaft frage warum man dafür den ganzen Aufriss macht. Sie hätten es einfach tun sollen ohne dieses ganze Gewese und dann wär das mMn auch gut gewesen. Jetzt im Nachhinein find ich es halt einfach hochgradig albern mit leichtem Beigeschmack.
Ich hab bei Platinum übrigens nie von einem Konzern gesprochen. So hoch will ich es nicht aufhängen. Aber Fakt ist auch, dass Platinum lange keine kleine Klitsche mehr ist, auch wenn es sicherlich größere Studios geben mag. Offensichtlich haben sie jetzt für den Zeitraum dieses Projekts 5 (!) interne Mitarbeiter (von wie vielen? 250, 260?) für die Zeit von wenigen Monaten gebunden. Also ich würde mal die steile These aufstellen, dass es meine Firma nicht in den Ruin treiben würde, wenn ich und 4 andere Kollegen ein (gewinnorientiertes) Projekt mit sicherem Ausgang über so einen schmalen Zeitraum starten würden. Das würde auch Platinum verkraften, selbst wenn der Port am Ende scheitern sollte und das Ding nie released wird.
Ich hab es anfangs nicht ganz so problematisch gesehen, weil ich fest davon ausgegangen war, dass der Port irgendwie aufwändiger ausfallen würde und weil es nachgewiesenermaßen auch jetzt kein Megaseller wird. Ich dachte es wäre ein Projekt, das tatsächlich finanziell abgesichert werden müsste. Für mich war klar, dass man da bei Platinum irgendwie ein Jahr dran werkeln muss. Aber davon kann ja nicht mehr wirklich die Rede...
schrieb am