Test (Pro und Kontra) zu XCOM: Enemy Unknown (Taktik & Strategie, Xbox 360, PC, PlayStation 3)

 

Test: XCOM: Enemy Unknown (Taktik & Strategie)

von Benjamin Schmädig





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

ausgesprochen packende Stellungsgefechte   nicht vom Zufall erstellte Karten wiederholen sich gelegentlich
Soldaten haben Gesicht, Namen und oft nur ihnen eigene Fähigkeiten   Übersicht leidet durch kleine Steuerungs- und Kameraprobleme
komplett zerstörbare Umgebungen   Trefferwahrscheinlichkeit nicht immer nachvollziehbar
unterschiedliche Missionstypen (u.a. Eskortierungen und Retten von Zivilisten)   Soldaten schießen (nur optisch) oft durch Wände
viele Möglichkeiten, das Team auf verschiedene Art auszurüsten   meist sehr überschaubare Einsatzgebiete
wichtiger Basisbau als cleveres Anordnungspuzzle   kleine Programmfehler, u.a. bei Berechnung von Sichtlinien
viele schmerzhafte finanzielle und taktische Entscheidungen auf allen Ebenen   kurze Tonaussetzer auf PS3
wahlweise nur ein Spielstand, der Konsequenzen automatisch speichert    
gut ins offene Spiel eingeflochtene, spannende Erzählung    
Mitarbeiter kommentieren Entwicklung, Forschungsergebnisse u.a.    
düstere Musik mit starken Parallelen zu Deus Ex: Human Revolution    
kurze, aber intensive Mehrspielerduelle    
todschicker Querschnitt durch Heimatstation    


Versionen & Multiplayer

Sprachen Deutsch, Englisch u.a.
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges Mehrspielerduelle online oder im LAN, online wahlweise für die weltweite Rangliste

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Digital (Steam), Einzelhandel
Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

Temeter  schrieb am
Brakiri hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:*Viele wahre Worte*
Hast du sehr gut zusammengefasst. Genau das sind die Sachen die mich auch stören.
Ein gutes Spiel, was jedoch viele Probleme hat und wo viel Potenzial nicht genutzt wurde. Das Remake ist relativ weit von 89% entfernt.
Die anderen 3 Spiele fand ich ebenfalls besser.
Daher bin ich nur mässig gespannt auf Teil 2 und das auch nur, weil der Underdog-Ansatz seinen Reiz hat.
Jep, dem kann ich mich auch anschließen. Immer noch ein gutes Spiel, aber das alte XCOM war einfach eleganter umgesetzt, selbst mit dem fummeligen Interface. Die ganze Taktik war wunderbar organisch, war mit ein bischen Übung einfach zu durchschauen, und bot eine Menge an Spieltiefe.
Selbst wenn sich heute viele Spieler nicht mehr mit so vielen Soldaten, 'offener' Bewegung, und Aktionspunkten rumschlagen wollen, hat das Remake einfach Probleme, diese Vereinfachung vernünftig zumzusetzen. Das Spiel kann regelrech frustrierend sein, weil es einem in einigen Situationen kaum Freiraum lässt, und der Zufall eine viel größere Rolle als früher spielt.
Chibiterasu schrieb am
Das ist doch der Original Thread hier - aber im Endeffekt ist es ziemlich egal. Das Addon wird ja nur komplett ins normale Spiel integriert. Da ich das Original nicht komplett gespielt habe weiß ich gar nicht was genau geändert/ergänzt wurde.
Dass die Granaten zu genau geworfen bemängel ich ja gerade. Das ist irgendwie schräg dass das immer trifft.
Der Raketenwerfer auch viel zu oft aber ich hatte da tatsächlich Fälle wo ein Schuss schief gegangen ist...bin mir nur gerade nicht sicher ob es nicht auch sein könnte dass ich mich kurz davor verklickt habe...
Zu den zwei Zügen. Kann man während einer Bewegung pausieren und noch seine Route ändern? Wäre mir nicht bewusst. Wenn sie das in Teil 2 so machen würden, wäre es für mich auf jeden Fall auch ok.
Dennoch finde ich die alte Variante irgendwie komplexer/eleganter. Aber ok, ist ein Modernisierungskompromiss den ich schon eingehen kann.
padi3 schrieb am
- die nur zwei Bewegungszüge stören mich persönlich, weil es schlicht unlogisch ist dass man um die Ecke läuft, einen Haufen schwerer Gegner sieht und dann blindlings in die reinläuft. Klar sollte man das vorher planen aber bei den alten Teilen hat bei Feindkontakt automatisch die Bewegung gestoppt und man konnte mit den restlichen Bewegungspunkten auf die neue Situation reagieren.
Noch dazu kann man die Route die gelaufen wird nicht direkt beeinflussen (immer der kürzeste Weg)
- gibt es Fehlwürfe bei Granaten auf höheren Schwierigkeitsgraden?
warum du die zwei bewegungspunkte in frage stellst, versteh ich hier nicht. da genügt doch eine pausefunktion mit erneuter eingabe, falls noch lauffelder übrig sind.
ich frage mich da eher, warum ich nicht vorher auch schießen und dann eine Bewegung machen kann, dafür erst eine seltene fähigkeit brauch. gerade in dieser Mission, wo man verfolgt wird und abhauen muss, ist zuerst schießen und dann laufen besser als umgekehrt. Und wieso kann ich nicht auch zweimal schießen, wenn ich überhaupt keine Bewegung gemacht habe? das ist unlogisch, denn man hat dann wohl mehr zeit.
Ja, manchmal führt die laufroute durch giftiges gas.
- Granaten werden doch viel zu genau geworfen, was unrealistisch ist. auch der Raketenwerfer trifft immer die exakte stelle. höhere Schwierigkeitsgrade hab ich da nicht ausprobiert. glaube aber nicht, dass sich da etwas ändert.
übrigens sind wir hier bei der erweiterung Enemy Within. du hast den falschen Thread erwischt
Chibiterasu schrieb am
Überrascht hat mich, dass man es über die ganze Zeit geschafft hat halbwegs neue Karten anzubieten.
Da die ja fest vorgefertigt und nicht zufallsgeneriert sind, dachte ich schon dass ich die bald langweilig finde - das ging aber gerade noch.
Cool wären aber mehr Unterschiede im optischen Design je nach Region gewesen. Da hatte ich doch das Gefühl dass alles recht mitteleuropäisch/nordamerikanisch aussah.
Mal sehen ob es bei Teil 2 Änderungen im Geoscape-Teil gibt. Das könnte schon viel für mich bringen.
Brakiri schrieb am
Chibiterasu hat geschrieben:*Viele wahre Worte*
Hast du sehr gut zusammengefasst. Genau das sind die Sachen die mich auch stören.
Ein gutes Spiel, was jedoch viele Probleme hat und wo viel Potenzial nicht genutzt wurde. Das Remake ist relativ weit von 89% entfernt.
Die anderen 3 Spiele fand ich ebenfalls besser.
Daher bin ich nur mässig gespannt auf Teil 2 und das auch nur, weil der Underdog-Ansatz seinen Reiz hat.
schrieb am