Elite Dangerous: Odyssey: Entwicklung neuer Inhalte für die Konsolen-Version eingestellt

 
von Dominik Zwingmann (freier Redakteur),

Elite Dangerous: Entwicklung neuer Inhalte für die Konsolen-Version eingestellt

Elite Dangerous: Odyssey (Simulation) von Frontier Developments
Elite Dangerous: Odyssey (Simulation) von Frontier Developments - Bildquelle: Frontier Developments
Nachdem die Community von Elite Dangerous im letzten Jahr mit dem Launch der Odyssey-Erweiterung des Sci-Fi-Titels unzufrieden war, versuchte das Team mit einer Reihe von Updates in den letzten Monaten einige Verbesserungen vorzunehmen. Im Gegenzug musste die geplante Konsolen-Version der Erweiterung vorerst pausieren, weil sich das Team voll und ganz auf die Entwicklung am PC fokussieren wollte. Nun haben die Verantwortlichen jedoch einen Schlussstrich gezogen.

In einer Nachricht an die Fans schreibt David Braben (Chef von Frontier Developments) über die Zukunft von Elite Dangerous. Dabei gibt er bekannt, dass es ab sofort keine neuen Inhalte mehr für PlayStation 4 und Xbox One geben wird. Das bedeutet natürlich auch, dass Odyssey nicht mehr für Konsolen erscheinen wird. David Braben bedauert diese Entscheidung. Die Server bleiben aber natürlich weiterhin aktiv und es werde auch (falls nötig) "kritische" Updates für die Konsolen geben. Wie es mit der PC-Version von Elite Dangerous weitergehen wird, möchte das Team dann in naher Zukunft verraten.

Letztes aktuelles Video: Launch Trailer PC

Quelle: Frontier Developments

Kommentare

Pentanicks schrieb am
Hab das Originalspiel vor Jahren auch wieder abgebrochen nach einer Stunde. Und mich seit da generell vom Weltraum ferngehalten. Vielleicht Mal Chrunus...
Mordegar schrieb am
Isegrim74 hat geschrieben: ?14.03.2022 11:28 Komisch, also weder ED noch SC waren je als Arcadespiele angekündigt worden, sondern als HARDCORESIMULATIONEN! D.h. der Raumflug unterliegt einigen, nicht allen, physikalischen Gesetzen. Es gibt keine Sprungtore oder Transwarptunnel, wie in X4, was ja als Handelssimulation im Space beworben wird, wo man eben die Flugmechaniken mit Hilfsmitteln erleichtert. SC und ED haben dafür "nur" die Flugsteuerungskontrolle, die man ja sogar bei Bedarf abschalten kann. Der Handel ist in beiden Spielen ebenfalls als Simulation angebunden! Bei ED spielt mittlerweile sogar die Politik eine Rolle! Das kann gar nicht jedem gefallen! Klar, man könnte bei SC jetzt argumentieren, warum ich nicht wie in ED über den Computer Handel mit einer Station treiben kann, wo ich angedockt habe! Ist auch die richtige Frage, warum ich erst in jeden Bereich fahren/laufen soll! Ist ja bei ED schon einfacher. Aber es ist eben eine Designentscheidung zugunsten der Immersion (hatte man ja hier schon angemerkt)! SC sollte aber diese Entscheidung vielleicht nicht erzwingen, sondern jedem die Wahl lassen, in wie weit er ein Rollenspiel im All treiben will.
ED hat/hatte auch mit den Forschungsexpeditionen einen schönen Pfeil im Köcher, aber auch hier musste man Zeit mitbringen - teils bis zu 12 Stunden und mehr! Das ist für einen Familienmenschen und Feierabendgamer harter Tobak. Und ob das für einige spannend ist, System mit Sternen und anderen Himmelskörper zu scannen und zu kartografieren, steht mal noch auf einem anderen Blatt Papier! Auch hatte ED sich mit den Planetenlandungen nicht mit Ruhm bekleckert - das konnte Elite 2 und Frontiers 2 schon besser, ja selbst ein NMS oder Evochron zeigen das imposanter!
Aber diese Diskussion darüber, ob und wie weit eine als Simualtion für Hardcorefans es treiben sollte, erschließt sich mir nicht! Das ist so als würde man hier eine Diskussion zu DCS und MS Flight Sim führen! DCS ist teils so knochentrocken; das kann nur...
Isegrim74 schrieb am
Komisch, also weder ED noch SC waren je als Arcadespiele angekündigt worden, sondern als HARDCORESIMULATIONEN! D.h. der Raumflug unterliegt einigen, nicht allen, physikalischen Gesetzen. Es gibt keine Sprungtore oder Transwarptunnel, wie in X4, was ja als Handelssimulation im Space beworben wird, wo man eben die Flugmechaniken mit Hilfsmitteln erleichtert. SC und ED haben dafür "nur" die Flugsteuerungskontrolle, die man ja sogar bei Bedarf abschalten kann. Der Handel ist in beiden Spielen ebenfalls als Simulation angebunden! Bei ED spielt mittlerweile sogar die Politik eine Rolle! Das kann gar nicht jedem gefallen! Klar, man könnte bei SC jetzt argumentieren, warum ich nicht wie in ED über den Computer Handel mit einer Station treiben kann, wo ich angedockt habe! Ist auch die richtige Frage, warum ich erst in jeden Bereich fahren/laufen soll! Ist ja bei ED schon einfacher. Aber es ist eben eine Designentscheidung zugunsten der Immersion (hatte man ja hier schon angemerkt)! SC sollte aber diese Entscheidung vielleicht nicht erzwingen, sondern jedem die Wahl lassen, in wie weit er ein Rollenspiel im All treiben will.
ED hat/hatte auch mit den Forschungsexpeditionen einen schönen Pfeil im Köcher, aber auch hier musste man Zeit mitbringen - teils bis zu 12 Stunden und mehr! Das ist für einen Familienmenschen und Feierabendgamer harter Tobak. Und ob das für einige spannend ist, System mit Sternen und anderen Himmelskörper zu scannen und zu kartografieren, steht mal noch auf einem anderen Blatt Papier! Auch hatte ED sich mit den Planetenlandungen nicht mit Ruhm bekleckert - das konnte Elite 2 und Frontiers 2 schon besser, ja selbst ein NMS oder Evochron zeigen das imposanter!
Aber diese Diskussion darüber, ob und wie weit eine als Simualtion für Hardcorefans es treiben sollte, erschließt sich mir nicht! Das ist so als würde man hier eine Diskussion zu DCS und MS Flight Sim führen! DCS ist teils so knochentrocken; das kann nur Enthusiasten gefallen - ja, selbst die...
Mordegar schrieb am
Temeter  hat geschrieben: ?13.03.2022 13:10 Ja, diese ganzen Wartezeiten und solche "Hardcore"-Sachen sind, was mich von Star Citizen abschrecken könnte. Mal schauen wos hingeht. Die Raukämpfe and sich machen jedenfalls ordentlich Laune.
SC an sich scheint aber auch deutlich mehr Substanz zu haben, in Sachen Vielfalt.
Schlimmstenfalls spiele ich halt nur den Singleplayer, wenn er denn mal rauskommt. Allein der sollte schon die Investition wett machen.

Ehrlich gesagt geht mir das ähnlich wie Temeter was die Hardcore Elemente in SC angeht. Ich bin ja auch Backer seit 2012 und hatte komplett andere Vorstellungen vom fertigen SC, wohl ein wenig romantisierend zurückgedacht an Wingcommander und Freelancer mit Hardcore Elementen. Leider wird SC aber mehr und mehr zu einem Second Life in Space, was absolutes Gift für Feierabendzocker sein wird.
Ist halt die Frage, ab wann wird ein Spiel zur Arbeit und wieviel Spass macht das einem dann noch? EvE Online lässt grüßen.
Elite Dangerous hingegen ist auch eine ziemlich grindlastige Hardcore Spacesim, aber die Kernmechaniken sind um einiges zugänglicher gestaltet als in SC. Da liegt der Teufel wiederrum in der Tiefe des riesigen Alls begraben.
Nunja, was bleibt mir also sonst noch außer auf SQ42 zu warten, wobei ich davon ausgehe, das viele Hardcoremechaniken auch dort zu finden sein werden.
Temeter  schrieb am
Halueth hat geschrieben: ?13.03.2022 12:30Ich bin ja SC Spieler, daher demgegenüber positiv eingestellt, aber was ich hier für Negativpunkte zu ED lese ist bei SC noch krasser. Also Stichpunkt Warte-Gameplay.
Bei ED fliegst du in die Station, landest und kannst auf die Stationsleistungen zugreifen (keine Ahnung ob man da seit Odyssey auch auf den Stationen erst noch rumlatschen muss). Bei SC wachst du in einem Bett auf der Station oder Stadt auf, wo du zuletzt warst. Musst aus den Wohnbereich mit Fahrstuhl runter fahren. Auf den Stationen kannst du dann in der Lobby direkt dein Schiff am entsprechenden Terminal spawnen und fährst dann mit dem Fahratuhl zum Hangar/ Landepad (die Fahrstuhle müssen aber auch erst in die Lobby fahren und die Fahrtzeit ist auch nicht grad kurz, je nachdem zu welchem Hangar/Pad man muss). Will man dagegen was kaufen, oder Handeln muss man erst wieder mit einem Fahrstuhl fahren (es gibt verschiedene Decks dafür "Refinery - Cargo - Galleria).
Auf Städten muss man dann auch noch mit den B
Straßenbahnen in das entsprechende Viertel fahren, oder zum Raumhafen.
Das steigert alles die Immersion, aber kostet viel Zeit, wenn man eigentlich nur Handeln will...Und zukünftig wird das noch mehr Zeit kosten, weil gekaufte Ware nicht mehr einfach im Schiff spawned, sondern man sie auch noch händisch wird verladen müssen, dafür sind die Cargo-Decks da.
Dafür ist SC wenigstens von Anfang an auf FPS ausgelegt und es wird nicht wie bei ED einfach angeklatscht.
Ja, diese ganzen Wartezeiten und solche "Hardcore"-Sachen sind, was mich von Star Citizen abschrecken könnte. Mal schauen wos hingeht. Die Raukämpfe and sich machen jedenfalls ordentlich Laune.
SC an sich scheint aber auch deutlich mehr Substanz zu haben, in Sachen Vielfalt.
Schlimmstenfalls spiele ich halt nur den Singleplayer, wenn er denn mal rauskommt. Allein der sollte schon die Investition wett machen.
schrieb am