Hogwarts Legacy: Producer verlässt nach kontroversen Videos über "Social Justice"-Themen das Unternehmen

 
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Hogwarts Legacy - Producer verlässt nach kontroversen Videos über "Social Justice"-Themen das Unternehmen

Hogwarts Legacy (Rollenspiel) von Warner Bros. Interactive Entertainment
Hogwarts Legacy (Rollenspiel) von Warner Bros. Interactive Entertainment - Bildquelle: Warner Bros. Interactive Entertainment
Die Aufregung um Hogwarts-Legacy-Entwickler Avalanche Software reißt nicht ab: Nach Kommentaren der Harry-Potter-Schöpferin J.K. Rowling, die von Kritikern als transphobisch angesehen wurden, gab es neulich Insider-Informationen von Jason Schreier, laut derer das Team mit dem Einbau möglicher Transgender-Charaktere im Editor ein Statement setzen wolle. Heute sorgte schließlich für Aufsehen, dass Senior-Producer Troy Leavitt auf Twitter seinen Weggang aus dem Unternehmen verkündet hat.

Leavitt wurde u.a. von Liam Robertson (Did You Know Gaming, Nintendo Life) für zahlreiche YouTube-Videos kritisiert, in denen er die Gamergate-Bewegung verteidigt habe und Feminismus sowie "soziale Gerechtigkeit" scharf kritisiert habe (mehr Details dazu hier). Leavitt erläuterte seinen Rücktritt im Tweet folgendermaßen:

"1. Ich habe die Entscheidung getroffen, mich von Avalanche Software zu trennen. Ich habe nur Gutes über das Spiel, das Entwickler-Team und WB Games zu sagen.

2. Ich werde bald ein Youtube-Video darüber auf meinem Kanal veröffentlichen."


In einem weiteren Post führte er aus:

"Um es klarzustellen: Ich fühlte mich absolut sicher in meiner Position. Trotzdem wollte ich zurücktreten, und zwar aus Gründen, die ich im kommenden Video erklären werde. Ich bin in exzellenter Stimmung und sehr zufrieden mit meiner Beziehung mit WB und Avalanche."



Manche Antworten auf Twitter deuteten Robinsons Twitter-Vorstoß als Kritik am kompletten Team, da er die Öffentlichkeit auf Leavitts Aktivitäten hinweisen wollte, "bevor sie sich dafür entscheiden, ob sie dieses Projekt unterstützen wollen" - so Robinsons Wortlaut. Der Rücktritt des Producers könnte also dazu dienen, den öffentlichen Druck vom Rest des Team zu nehmen. Laut Schreier habe dieses schließlich schon mit der Entscheidung für mögliche Transgender-Charaktere ein gegenteiliges Signal zu Rowlings umstrittenen Aussagen senden wollen.

In Bezug auf Robinsons Kritik an Leavitt oder auch an seinem Team führt PCGamer.com Leavitts Youtube-Video mit dem Titel "Bushnell Did Nothing Wrong!" auf. Darin berichtet Leavitt, dass WB Games von seinem "Nebenjob" gewusst habe und damit kein Problem gehabt hätte: "Es ist natürlich nicht so, dass sie irgendeiner Sache davon beigepflichtet hätten, aber sie scheinen sich zumindest mehr darum zu kümmern, gute Spiele zu machen, statt eine Art Social-Justice-Agenda voranzutreiben, es gibt also Hoffnung", so Leavitt in seinem Video aus dem Jahr 2018.

Letztes aktuelles Video: Ankündigung

Quelle: pcgamer.com

Kommentare

LouisLoiselle schrieb am
Ich wünsche man würde genau so viel Leidenschaft ins Gameplay und Design des Spiels stecken, wie in die politische Agenda ums Spiel herum. Dann würde es ein garantierter Hit werden.
D_Sunshine schrieb am
Knarfe1000 hat geschrieben: ?17.03.2021 15:11 Ich hab´ vor zwei Jahren in einer Gaststätte in Bayern einen "Neger" bestellt. War schon etwas verwundert über die Karte. War aber kein Einzelfall, wie ich dann feststellte.
Das allein sollte schon genügen, aber wenn wir noch rauskriegen, dass du dich irgendwo kritisch zu Die letzten Jedi geäußert hast, bist du definitiv geliefert Freundchen!
Knarfe1000 schrieb am
Ich hab´ vor zwei Jahren in einer Gaststätte in Bayern einen "Neger" bestellt. War schon etwas verwundert über die Karte. War aber kein Einzelfall, wie ich dann feststellte.
Usul schrieb am
Zu viel Augenrollen tut nicht gut.
schrieb am