PlayStation 5: Medienbericht: Begrenzte PS5-Produktion im ersten Jahr, hoher Preis soll die Nachfrage drücken

 
PlayStation 5
Hardware
Entwickler: Sony
Publisher: Sony
Release:
Q4 2020
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PlayStation 5 - Medienbericht: Begrenzte Produktion im ersten Jahr, hoher Preis soll Nachfrage drücken

PlayStation 5 (Hardware) von Sony
PlayStation 5 (Hardware) von Sony - Bildquelle: Let's Go Digital (Devkit-Konzept)
Sony soll (im ersten Jahr) angeblich deutlich weniger Exemplare der PlayStation 5 als bei der Einführung der PlayStation 4 produzieren, meldet Bloomberg basierend auf mit der Sachlage vertraute Quellen. Zugleich erwartet man, dass die Konsole zu einem höheren Preis verkauft wird, weil die technischen Spezifikationen so "ambitioniert" seien (Details). Der hohe Preis soll demnach auf die Nachfrage drücken.

Sony soll den Unternehmen in der Produktionskette mitgeteilt haben, dass fünf bis sechs Millionen PS5-Konsolen bis Ende März 2021 hergestellt werden sollen. Als die PlayStation 4 im November 2013 auf den Markt gebracht wurde, lieferte das Unternehmen in den ersten beiden Quartalen ca. 7,5 Millionen Exemplare aus. Die Massenproduktion der PS5 soll im Juni 2020 beginnen, wobei die Covid-19-Pandemie in den nächsten Wochen und Monaten noch stärkere Einflüsse auf die Produktion haben könnte. Bisher waren die Pandemie-Effekte im Hardware-Bereich zu vernachlässigen. Die Markteinführung der PS5 soll nach Angaben der Mitarbeiter in der Lieferkette weltweit gleichzeitig erfolgen. Mittlerweile hätten die Montagepartner auch ihre Bedenken hinsichtlich der Einhaltung des Zeitplans fallengelassen.

Es wird erwartet, dass das höhere Preisniveau bei der Markteinführung abschreckend wirken könnte. Spiele-Entwickler, die Titel für die PlayStation 5 produzieren, rechnen mit einem Preis in der Größenordnung von 499 Dollar bis 549 Dollar. Matthew Kanterman von Bloomberg Intelligence fügte hinzu, dass die gestiegenen Kosten von bestimmten Komponenten den Preis ohnehin in die Höhe treiben würden, sofern Sony die Gewinnschwelle pro verkaufter Konsole erreichen möchte. Vor einiger Zeit hieß es, dass Sony wegen knapper Komponenten (DRAM- und NAND-Flash-Speicher) mit der Festlegung des Preises kämpfen würde (wir berichteten).

Die aktuelle Strategie von Sony sei es demnach, die PlayStation 4 und die PlayStation 4 Pro als Brücke bzw. Übergangslösung zu nutzen, um neue Nutzer für die Abo- und Netzwerkdienste der PlayStation-Plattform (PlayStation Plus, PlayStation Now) zu gewinnen, während die PS5 in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen wird. Hierzu passte auch die Aussage von Kenichiro Yoshida (Chief Executive Officer von Sony), der sagte, dass das Unternehmen bestrebt sei, die wiederkehrenden Einnahmen zu steigern, anstatt einmalige Hardware-Käufe zu tätigen.

Nichtsdestotrotz wird es als unwahrscheinlich betrachtet, dass Sony die Markteinführung der PS5 verschieben wird, solange Microsoft die Xbox Series X nicht verschiebt. Beide Konsolen werden für das Weihnachtsgeschäft 2020 erwartet. Einige Analysten glauben sogar, dass der intensive Wettbewerb die beiden Unternehmen dazu zwingen könnte, ihre neuen Konsolen mit Verlust zu verkaufen. Damian Thong (Analyst bei Macquarie Capital) ist der Ansicht, dass beide Konsolen den Herstellern Verluste bescheren würden, wenn sie für 450 Dollar verkauft werden.

Die Covid-19-Pandemie soll die Werbestrategie für die neue Sony-Konsole beeinträchtigt haben, aber nicht die Produktionskapazität, erklärten die Quellen weiter. So wurde z.B. die Ankündigung des DualSense-Controllers ziemlich übereilt und überstürzt vorgenommen, weil Sony generell "Leaks" befürchtet hatte, weil der Controller an die Spiele-Entwickler verschickt wurde. Während die Hardware-Produktion allem Anschein nach nicht oder nur wenig von der Covid-19-Pandemie beeinflusst wird, ist der Einfluss auf die Spiele-Entwicklung laut Sony größer, zumal schon The Last of Us Part 2 und Marvel's Iron Man VR verschoben wurden.
Quelle: Bloomberg

Kommentare

dOpesen schrieb am
der umsatz mit konsolen ist hoch, der gewinn doch eher niedrig, um die 50 mio./quartal kommt schon hin.
bedeutet, dass die konsolen verkäufe nur wenig zum deckungsbeitrag beisteuern, sprich amd verkauft an die konsolengersteller nur knapp über selbstkostenpreis.
dennoch ist amd dank der konsolen recht liquide, bis zu 700 mio. pro quartal fließen in amd's kassen.
greetingz
Vandaa schrieb am
bloub hat geschrieben: ?
25.04.2020 15:35
Vandaa hat geschrieben: ?
19.04.2020 19:07
bloub hat geschrieben: ?
19.04.2020 14:00
immer wieder diese unsinnigen vergleiche. pc-hardware hersteller müssen im gegensatz zu konsolenherstellern mit der verkauf geld verdienen, quersubventionieren ist nicht. zudem sollte auch klar sein, wer zum grossteil letztlich die aufgewendeten forschungs/entwicklungskosten zahlt. die konsolenhersteller bzw. deren kunden sind es nicht, soviel ist schon mal klar.
AMD und Co entwickeln die Hardware, das stimmt. Und damit unter anderem AMD auch in Zukunft weiter Geld in die Entwicklung stecken kann müssen die viel verkaufen. Und wenn dann Microsoft und Sony kommen und über Jahre mehrere Millionen an Komponenten einkaufen dann profitiert ganz sicher auch AMD davon.
Verstehe dein Argument nicht so richtig.
weil von den paar mücken, die von den konsolendeals hängen bleiben, amd niemals in der lage wäre, die technik zu entwicklen, die jetzt in die konsolen kommt. um mal eine grössenvorstellung zu vermitteln, amd hat von 2015 bis 2019 etwa 6 milliarden dollar in forschung und entwicklung gesteckt, mit stark steigender tendenz in den letzten jahren. was die konsolendeals an gewinn gebracht haben, hab ich nicht zusammen gezählt, die semi customs sparte hat aber eher selten die 100 millionen dollar gewinn marke im quartal gerissen, war meistens eher um die 50 millionen rum.
Ich weiß jetzt nicht ob man bei 4Players gern Links von anderen Seiten sieht. Aber wenn Google anwirfst, wirst du auch Quellen finden welche verdeutlichen das die Konsolen Deals von AMD durchaus einen bedeutenden Einfluss auf die AMD Geschäftszahlen haben.
Promillus schrieb am
bloub hat geschrieben: ?
25.04.2020 15:35
weil von den paar mücken, die von den konsolendeals hängen bleiben, amd niemals in der lage wäre, die technik zu entwicklen, die jetzt in die konsolen kommt. um mal eine grössenvorstellung zu vermitteln, amd hat von 2015 bis 2019 etwa 6 milliarden dollar in forschung und entwicklung gesteckt, mit stark steigender tendenz in den letzten jahren. was die konsolendeals an gewinn gebracht haben, hab ich nicht zusammen gezählt, die semi customs sparte hat aber eher selten die 100 millionen dollar gewinn marke im quartal gerissen, war meistens eher um die 50 millionen rum.
Ich glaube, du unterschätzt die Konsolendeals trotzdem beträchtlich. In der letzten Generation wurden um die 160 Millionen Einheiten abgesetzt. In mind. der gleichen Größenordnung können wir auch bei der neuen Generation rechnen.
Wenn wir bestenfalls von einem Nullsummenspiel für MS und Sony ausgehen, kosten die neuen SoCs mindestens 150-180 Ocken. Die werden zwar im Laufe der Generation günstiger werden, da bleiben dann im Schnitt aber immer noch 120-130 Mücken pro Einheit übrig.
Wenn da nur 5% bei AMD hängen bleiben, sind wir schon bei ca. einer Milliarde Gewinn.
Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass AMD für eine Gewinnerwartung von 50-100 Millionen jahrelang für Sony und MS entwickelt und Forschungsarbeit leistet.
bloub schrieb am
Vandaa hat geschrieben: ?
19.04.2020 19:07
bloub hat geschrieben: ?
19.04.2020 14:00
immer wieder diese unsinnigen vergleiche. pc-hardware hersteller müssen im gegensatz zu konsolenherstellern mit der verkauf geld verdienen, quersubventionieren ist nicht. zudem sollte auch klar sein, wer zum grossteil letztlich die aufgewendeten forschungs/entwicklungskosten zahlt. die konsolenhersteller bzw. deren kunden sind es nicht, soviel ist schon mal klar.
AMD und Co entwickeln die Hardware, das stimmt. Und damit unter anderem AMD auch in Zukunft weiter Geld in die Entwicklung stecken kann müssen die viel verkaufen. Und wenn dann Microsoft und Sony kommen und über Jahre mehrere Millionen an Komponenten einkaufen dann profitiert ganz sicher auch AMD davon.
Verstehe dein Argument nicht so richtig.
weil von den paar mücken, die von den konsolendeals hängen bleiben, amd niemals in der lage wäre, die technik zu entwicklen, die jetzt in die konsolen kommt. um mal eine grössenvorstellung zu vermitteln, amd hat von 2015 bis 2019 etwa 6 milliarden dollar in forschung und entwicklung gesteckt, mit stark steigender tendenz in den letzten jahren. was die konsolendeals an gewinn gebracht haben, hab ich nicht zusammen gezählt, die semi customs sparte hat aber eher selten die 100 millionen dollar gewinn marke im quartal gerissen, war meistens eher um die 50 millionen rum.
;sabienchen.unchained schrieb am
Efraim Långstrump hat geschrieben: ?
25.04.2020 13:06
sabienchen hat geschrieben: ?
25.04.2020 12:42
Ick freu mir. PS5 ReleaseHype. :heart_eyes:
PS5 Releasekauf! :ballot_box_with_check:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nach locker 30x mittlerweile angekommen ist. ;)
Was soll man sagen.. "The Hype is real!" ...^.^''
schrieb am