Möge der Zauberstab mit dir sein!

Video: Das erste Lego Harry Potter-Spiel dreht sich um die ersten vier Jahre - die wichtigsten Szenen aus Buch und Film dürfen gespielt werden.
Das geht damit los, dass man anfangs, in Lego London, als Harry noch gar nichts machen kann, außer herumzulaufen, Purzelbäume zu schlagen und Leuten zuzuwinken (bzw. im Falle der Slytherines: die Zunge rauszustrecken) - für die harte Arbeit ist zunächst Rauschebart Hagrid zuständig. Das bekannte Lego-Prinzip, nach dem man bestehende Gegenstände kaputt haut und aus den herumliegenden Teilen etwas ganz Neues baut, ist auch hier wieder vorhanden, mit zwei kleinen, aber stylischen Neuerungen: Zum einen profitieren die Klötzchen von einer rudimentäre Physik-Engine, so dass man nicht mehr durch die Steine hindurch läuft, sondern sie zur Seite kullern. Zweitens macht sich ein echter Magier nicht die Hände schmutzig, sondern lässt seine Zauberkraft arbeiten: Hat Harry endlich seinen Zauberstab, kann er selbst drauflos hexen - die Objekte werden dann per Magie zusammengesetzt, ähnlich der Macht in Lego Star Wars.
Zauberer und Sammler
Im Laufe des Spiels erlernt man acht Zaubersprüche, von Alohomora bis Wingardium Leviosa, zwischen denen man jederzeit über die Schultertasten wechseln darf. Das Erlernen derselben ist aber keine Sache von Reaktionstests oder Multiple Choice-Fragen, sondern immer ein Level, den man zu meistern hat. Der
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| Neue Zaubersprüche werden durch das Meistern eines speziellen Levels gelernt. Danach darf man sie nach Belieben einsetzen. |
Hin und wieder muss man auch selbst aktiv werden, wenn es z.B. darum geht, eine Treppe oder eine Brücke aus vorhandenen Lego-Steinen zusammenzusetzen, ohne dass die Automatik einem dabei unter die Arme greift. Keine Bange, hier wird keiner zur Lektüre von Architekturbüchern gezwungen - die Bauten sind durchweg simpel, das Spiel richtet sich ja in erster Linie an jüngere Potter-Fans. Und idealerweise auch an Pfadfinder, denn es gibt wahnsinnig viel Krimskrams zu finden und zu sammeln: 50 Mitschüler, denen man aus einer Notlage helfen muss, 170 freispielbare Figuren, 24 Wappen pro Schule und 200 teils sehr schwer zu findende Goldklötze dürften die Spielzeit über den Hauptmodus hinaus wie üblich weit strecken. Außerdem darf man alles auch wieder gemeinsam angehen: Ein zweiter Spieler darf jederzeit ein- und aussteigen, entweder lokal (wobei dann der aus Lego Indy 2 bekannte dynamische Splitscreen in Aktion springt) oder auf 360 und PS3 auch online. Ist man gemeinsam unterwegs, gibt es gelegentlich sogar spezielle Koop-Aufgaben, die nur gemeinsam machbar sind - wer auf all die Harmonie aber keinen Bock hat, kann seinen Kumpel auch ärgern, indem er ihn per Zauberspruch entweder kurzzeitig einfriert oder in einen Frosch verwandelt.




