Pathfinder: Kingmaker - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Pathfinder: Kingmaker (Rollenspiel) von Deep Silver
Der Weg zum eigenen Königreich
3D-Rollenspiel
Publisher: Deep Silver
Release:
25.09.2018
25.09.2018
25.09.2018
Spielinfo Bilder Videos
Ende September fehlte uns die Zeit, die Fantasywelt des PC-Rollenspiels Pathfinder: Kingmaker von Owlcat, My.com und Deep Silver ausführlich zu erkunden. Inzwischen haben wir die Adaption der Pen-&-Paper-Vorlage jedoch unter die Lupe nehmen können und unsere Eindrücke in einem Test zusammengefasst.

Willkommen in den Raublanden

Als erstes isometrisches Computer-Rollenspiel im Pathfinder-Universum richtet sich Kingmaker neben Freunden der Pen&Paper-Vorlage vor allem an Fans klassischer Rollenspielkost à la Baldur's Gate, Planescape: Torment, Neverwinter Nights oder Arcanum, welche die Entwickler auch explizit als Inspirationsquellen für ihr erfolgreich per Crowdfunding finanziertes Spiel benannt haben.
Nach dem Erhalt des Adelstitels wird man Herr über seine eigene kleine Baronie.
Nach dem Erhalt des Adelstitels wird man Herr über seine eigene kleine Baronie.
Dank über 18.000 Unterstützern auf Kickstarter, die mehr als 900.00 Dollar zugesagt haben, konnten sogar prominente Namen wie Chris Avellone als Narrative Designer und Inon Zur als Komponist rekrutiert werden.

Als Spieler verschlägt es einen in die raue Wildnis der Raublande, wo man einen selbst ernannten König zur Strecke bringen soll, während rivalisierende Gruppen um Einfluss ringen und Intrigen schmieden. Man selbst erhält als Lohn für den Sturz des sogenannten Hirschkönigs eine eigene kleine Baronie, die es trotz aller Konflikte und Bedrohungen auszuweiten und zu verteidigen gilt. Dazu tritt man sowohl als Regent und Bauherr als auch als Führer einer bis zu sechsköpfigen Abenteurergruppe in Erscheinung, die aktiv in unbekanntes Terrain vordringt, Herausforderungen annimmt und Gefahren beseitigt. Letzteres steht dabei eindeutig im Vordergrund.

Die Geburt eines Helden

Zunächst muss man sein Alter-Ego aber erst einmal erschaffen - entweder durch die Wahl eines von fünf vorgefertigten Helden oder von Hand via Editor, wo man aus acht Rassen (Mensch, Elf, Zwerg, Gnom, Halbling, Halbelf, Halbork oder Aasimar) sowie 20 Klassen
Den Protagonisten kann man aus einer Reihe vorgefertigter Helden wählen oder selbst kreieren.
Den Protagonisten kann man aus einer Reihe vorgefertigter Helden wählen oder selbst kreieren.
(Alchemist, Barbar, Barde, Kleriker, Druide, Kämpfer, Inquisitor, Kampfmagus, Mönch, Paladin, Waldläufer, Schurke, Hexenmeister, Magier, Arkaner Betrüger, Standhafter Verteidiger, Mystischer Ritter, Drachenjünger, Mystischer Theurg oder Duellant) seinen ganz persönlichen Favoriten aussuchen und anschließend individuell anpassen kann.

Neben Name, Geschlecht, Geburtstag, Grundgesinnung, Stimme und Aussehen dürfen auch Attributs- und Fertigkeitspunkte vergeben sowie Anfangsfähigkeiten festgelegt werden. Die angenehm vielfältigen und markanten Gefährten, die sich im Lauf des Abenteurers anschließen, sind hingegen vorgegeben. Bei der Weiterentwicklung durch Stufenanstiege kann man allerdings bei allen Charakteren entscheiden, ob die damit verbundenen Werterhöhungen und Fähigkeitszuwächse manuell oder automatisch vonstatten gehen sollen.

Kommentare

arvid [I] schrieb am
Bei meinem ersten Durchzocken war ich nach ziemlich genau gemessenen 90 Stunden noch nicht mit der Hälfte des Spiels fertig, sondern am Ende von Kapitel 2 mit Übergang ins Kapitel 3, also noch weit vor dem Midgame.
Also ich zocke Pathfinder Kingmaker seit Release und es läuft stabil. Da das Spiel massig Inhalt hat, waren bei ein paar Quest zu Anfang nicht alle Lösungen funktionabel, aber mich haben die wenigen Fehler gar nicht gestört. Normalerweise nerven mich die massig unfertig auf den Markt gebrachten Spiele vieler Entwickler heutzutage sehr. Bei Pathfinder Kingmaker war das Spielerlebnis nicht gestört.
Besonders gut gefällt mir an Pathfinder Kingmaker, dass das Gefühl einer P&P-Runde beizuwohnen, bei diesem Spiel mit dem Wandern über die Spielkarte und dem Auswürfeln _aller_ Spielereignisse (Dialogherausforderungen, Kämpfe, etc.) extrem gut rüberkommt. Das hatte ich nichtmal bei dem interessanten Schifferei-Piraten-Setting in Pillars of Eternity 2 oder den taktischen Magiekämpfen in Divinity Original Sin 2. Da hat Pathfinder Kingmaker eindeutig die Nase schon bei Release vorne.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Spiel schon fast vollständig als komplettes Spiel released worden war, also alle Hauptinhalte tatsächlich im Spiel enthalten sind, und nur wirklich kleine Nebeninhalte, wie eine weitere Spielrasse, eine kleinere Questkampagne und ein letztes Bonus-DLC noch später released werden. Ich hatte häufig bei anderen PC-Rollenspielen das Gefühl, dass wesentliche Spielorte bewusst ausgeschnitten worden waren und man diese "Lücke" beim Durchspielen merkte, weil bereits Hinweise in Büchern oder Dialogen zu finden waren. Solche Spiel-"Störungen" enthält Pathfinder Kingmaker nicht.
Ich hatte die letzten Jahre (eigentlich seit Fallout 1, Baldurs Gate 1 und der DSA-Nordlandtriologie) nicht mehr soviel Spielspaß wie bei Pathfinder Kingmaker. Das Spiel ist für Old Schooler der Hammer.
Makake schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
12.12.2018 18:34
Als Completionist "nur" 100h ? Dachte mit dem Spiel verbringt man locker 150?
Steam sagt sogar nur 94h... und ich habe jeden Winkel jeder Karte besucht, jede Quest erfüllt und jeden Gegner besiegt. Das Spiel ist ein Monster, aber ein zähmbares :)
Mir fehlt natürlich die Erfahrung mit den anderen Party-Mitgliedern und generell anderen Skills und Klassen, aber dafür bräuchte man einen zweiten Durchgang.
Ryan2k6 schrieb am
Als Completionist "nur" 100h ? Dachte mit dem Spiel verbringt man locker 150?
Makake schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
11.12.2018 15:38
Macht das denn Spaß? Ein und dasselbe Spiel über 9 Monate zu spielen, da würde mir wohl die Lust vergehen, einfach deshalb, weil es immer irgendwo das Gleiche ist. Irgendwann braucht man ja doch mal Abwechslung, oder?
Ist auch der Grund, warum ich mich nicht an D:OS2 oder gar Pathfinder traue. Zu viel Inhalt. Und ich kann auch nicht einfach was weglassen, da bin ich zu sehr Completionist.
Das mit dem Loot ist echt so eine Sache. Bei Pillars(2) war die meistgedrückte Taste mit abstand die Tabulator Taste zum Anzeigen was alles lootbar ist, damit man ja nichts übersieht. War auch irgendwo ziemlich anstrengend und nicht "natürlich". Bei Dragon Quest hat mich das ständige Töpfe und Fässe zerbrechen aber irgendwann auch genervt. Fände es schön, wenn man das mal reduzieren könnte, aber heutzutage wird es ja eher immer mehr. Sammelkram und Loot bis zum wegrennen. Alles was billig ist und Spielzeit generiert.
Also mir hat es großen Spaß gemacht :).
Ich bin generell auch completionist, deshalb habe ich wohl auch so lange gebraucht. Aber weil im Gegensatz zu D:OS nicht nur die Mechanik, sondern auch die Story extrem gut gewesen ist, hat es mich bei der Stange gehalten. Ich beende eigentlich nur die wenigsten Spiele.
Habe glaube ich auch deshalb so lange gebraucht, weil ich bei Spielen wie D:OS 2 gar nicht erst mit dem Spielen anfange, wenn ich weniger als eine volle Stunde habe z.B. Und dann gab es natürlich auch mal Monate, in denen ich nicht dazu gekommen bin.
Neun Monate heißt hier übrigens ca. 100 Stunden.
arvid [I] schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
11.12.2018 15:38
Macht das denn Spaß? Ein und dasselbe Spiel über 9 Monate zu spielen, da würde mir wohl die Lust vergehen, einfach deshalb, weil es immer irgendwo das Gleiche ist. Irgendwann braucht man ja doch mal Abwechslung, oder?
Ist auch der Grund, warum ich mich nicht an D:OS2 oder gar Pathfinder traue. Zu viel Inhalt. Und ich kann auch nicht einfach was weglassen, da bin ich zu sehr Completionist.
Das mit dem Loot ist echt so eine Sache. Bei Pillars(2) war die meistgedrückte Taste mit abstand die Tabulator Taste zum Anzeigen was alles lootbar ist, damit man ja nichts übersieht. War auch irgendwo ziemlich anstrengend und nicht "natürlich". Bei Dragon Quest hat mich das ständige Töpfe und Fässe zerbrechen aber irgendwann auch genervt. Fände es schön, wenn man das mal reduzieren könnte, aber heutzutage wird es ja eher immer mehr. Sammelkram und Loot bis zum wegrennen. Alles was billig ist und Spielzeit generiert.
Also bei Pathfinder Kingmaker finde ich die Funktion sinnvoll, dass man bei Verlassen einer "Region" in einem Fenster nochmal angezeigt bekommt, was man als Loot "übersehen" hat, so dass man entweder einzeln auswählen oder das Ganze ignorieren und weiterreisen kann. Ich habe auch bei Pathfinder Kingmaker nicht das Spielgefühl gehabt, dass man extrem darauf angewiesen ist, wie ein Packesel alles an Waffen und Rüstungen der Gegner mitzunehmen und zu verkaufen. Ich habe meist die für meine Charaktere sinnvollen Gegenstände, oder Questitems mitgenommen, daneben natürlich das GOLD ;)
Von der Spielweise bin ich auch...
schrieb am

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