Aufbau, Ballern, Dogfights
Wer schweben will, muss sich neuerdings ein Jetpack bauen...
Mit etwas Glück wird sogar ein Gegner drunter zerquetscht, doch in der Regel benutzt man die „fliegenden Bauten“, um sich schön in seiner Basis einzuigeln. Hier ein automatischer Geschützturm, dort ein großes Energieschild, daneben ein Sniper-Turm und eine Konstruktionsrampe für einen der Starhawk-Kampfrobbis – und schon hat es der Gegner eine ganze Ecke schwerer, an unsere Fahne zu gelangen. Die Modi wie Flaggenklau, Zonen-Eroberung und Team-Deathmatch sind recht klassisch gehalten, doch im Weg zum Ziel offenbaren sich die taktischen Möglichkeiten von Starhawk.
Dezentraler Weltraumkrieg
Eine gute Absprache per Headset ist hier Gold wert, denn die Action spielt sich noch stärker
...bei den neuen Flugrobotern wurde der Hover-Modus dagegen gestrichen. Sie zischen wie ein kleiner Jet über den Planeten oder durch im All schwebende Kometen.
Eine einschneidende Änderung sind die beschnittenen Flugfähigkeiten: Der Schwebe-Modus wurde gestrichen. Neuerdings kann man nur noch wie mit einem Jet durch die Luft düsen, allerdings in drei Geschwindigkeiten. Wer Ziele oder Gegner auf dem Boden effektiv bekämpfen will, kann nicht mehr bequem und blitzschnell in den Hover-Modus umschalten, sondern muss erst einmal landen und seine Widersacher vom Boden aus unter Feuer nehmen – und macht sich so stärker angreifbar. Wer trotzdem schweben möchte, kann sich allerdings ein Jetpack bauen lassen, was übrigens wie jede andere Konstruktion am Konto der begrenzten, aufladbaren Rift-Energie zehrt. Allgemein hat mir das Fliegen bisher nicht so viel Spaß gemacht wie im Vorgänger, in dem sich die Handhabung griffiger anfühlte. Auch am Boden ist die Steuerung noch nicht ideal. Im Vergleich zu Halo: Reach oder anderen Shootern fühlt sich das Zielen auch nach ein wenig Feinjustierung der Empfindlichkeit etwas schwammig an.