Destiny 2 - Test, Shooter - 4Players.de

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Destiny 2 (Shooter) von Activision Blizzard
Willkommen zurück!
Science Fiction-Shooter
Entwickler: Bungie
Release:
24.10.2017
06.09.2017
06.09.2017
Spielinfo Bilder Videos

Zwei Wochen lang waren wir im neuen Destiny unterwegs – und obwohl das Spiel ständig wächst, ist es an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Spielt sich der Nachfolger so gut wie das erste Abenteuer? Ist es immer noch motivierend Bosse und Engramme zu jagen? Haben die Entwickler erneut einen spannenden Raid entworfen und wie gut sind die veränderten PvP-Gefechte? Diesen und allen anderen Fragen gehen wir im finalen Test zu Destiny 2 auf den Grund.



Destiny und die Uhr

Eine knappe Stunde war es her, dass Mitspieler T. beschloss ins Bett zu gehen. „Nur noch schnell dorthin“, sagte er deshalb, „Wenn wir schon mal hier sind...“, später und schließlich: „Den Event machen wir noch“. Haben wir natürlich gemacht. Und dann glühte und blitzte es plötzlich, als aus dem Event auch noch ein heroischer wurde und wir von Gegnermassen überrannt wurden – jedenfalls so lange, bis mehrere Leute ihre arkusfunkelnde Super zündeten und die dunkle Höhle in eine aufregende Lightshow verwandelten.

Erinnerungen an die Schmiede in den Verseuchten Landen kamen auf. Oder um den Abschluss des gestrigen Abends auf den Punkt zu bringen: Wer Destiny gespielt hat, wird in Destiny 2 sofort Zuhause sein!

Willkommen Zuhause, Hüter! Eine Farm dient jetzt als Lager.
Willkommen Zuhause, Hüter! Eine Farm dient jetzt als Lager.


Nicht immer ins Schwarze

Tatsächlich erinnert es mich sogar ein wenig zu sehr an den Vorgänger. Klar hat sich das Spiel im Wesentlichen nicht verändert, alles andere wäre absurd. Dass viele komplett neue Schauplätze den auf Mars, Venus und Erde bekannten verblüffend ähnlichsehen, fühlt sich aber durchaus nach verschenkter Chance an – schade.

Zumal die ersten Umgebungen, die man im Nachfolger kennenlernt, nicht meinen Geschmack treffen. Die verfallenen Häuser einer deutschen Kleinstadt empfinde ich z.B. als seltsam niedrig, als wäre die Kulisse im Maßstab 1:1.25 gebaut. Für mein Gefühl passen filigrane Kulissen nicht zu dem Stil, den Bungie in seiner Online-Welt etabliert hat. Ich hatte die prachtvollen Ausblicke auf Venus jedenfalls ebenso vermisst wie den finsteren Mond mit seinen riesigen gähnenden Hallen...

>>Blam-Blam!!<<

... aber meine Herren, was Bungie in den folgenden Missionen und auf später zugänglichen Planeten für umwerfende Panoramen auffährt, ist stellenweise famos. Riesige Mauern strecken sich dort in gewaltige Höhen, gleißendes Licht flutet finstere Keller, schwungvolle Balustraden führen unter die gesprungene Glaskuppel eines verlassenen Utopia. Mehr noch als für seinen Vorgänger gilt für Destiny 2: Kein Spiel erweckt einen derart überwältigenden Eindruck räumlicher Tiefe!

Kommentare

Veldrin schrieb am
Ich hab ja am liebsten ne bunte Mischung zwischen Lesen und Dialogen in Skriptsequenzen (die bevorzuge ich vor den Zwischensequenzen) wobei ich Zwischensequenzen zwischen Mission wiederum mag. Aber so zwischendurch finde ich Ingame-Skriptsequenzen deutlich immersiver.
Ich hab mir Destiny 2 geholt und es gibt zwei Dinge die mich schon stören, abseits des PVPs (aber das wäre ein anderes Thema).
Mich stört, dass man die Schadensinfozahlen die aus den Gegner rausfliegen nicht ausblenden kann ? habe da nämlich gerne ein klares Bild und am liebsten so wenig unntötige Informationseinblendungen wie nötig. Und Schadenszahlen sind für mich auch bei Destiny 2 unnötig (in den meisten Fällen). Bei echten MMOs ist das anders, aber bei Shootern, mein Gott man weiß doch immer wo bei einem Shooter da die Schwachstellen bei den Gegnern sind. Zumindest für alle Gegner die keine Bosse sind hätte man ja die Zahleneinblendung weglassen können.
Und zweitens stört mich, dass es komische Waffenkategorien gibt. Nicht die eigentliche Waffenklasse entscheidet darüber in welcher Situation du sie einsetzen solltest ? wie z.B. halt Maschinenpistolen für kurze mittlere Distanz, Sturmgewehre für etwas größere Distanz und Pistolen eben als letzter Ausweg wenn alle Munition verbraucht ist. Nö, so funktioniert Destiny 2 nicht. Du hast da drei Kategorien; Energie, Kinetik und Kraft (Power). Die Powerwaffen sind für die Bosse (aber nicht deren Schilde, außer es geht nicht anders), die Energiewaffen sind für Schilde und zur not für anderes und die Kinetikwaffen für alles irgendwie außer eben für Schilde.
So kann es sein, dass du gerade ne Maschinenpistole (Kinetik) in der Hand hast und zur Pistole wechselst um einem Gegner das Schild wegzuschießen, weil die Pistole energieklassifiziert ist. Die Logik weiß nur Bungee. Aber ich find das System doof. Verschiedene Waffenkategorien und Munitionstypen schön und gut, aber doch bitte mit Sinn und Verstand. Ne Schrotflinte muss immer mehr...
ChrisJumper schrieb am
Nuracus hat geschrieben: ?
14.11.2017 15:18
Musste man alles auf der HOMEPAGE nachlesen. Und deswegen war Destiny 1 ganz und gar nicht wie Souls...
Wie schon geschrieben bei Destiny 2 ist das schon mehr im Spiel. Ich bleib auch oft stehen und schau mir die Umgebung genauer an, auch sind manche Quests wirklich toll. Wer seit Teil 1 dabei ist hat da wie in jedem MMO aber auch mehr über die Quests mit bekommen.
Das es damals so Stark in den blöden Karten auf der Homepage oder der App war ist wirklich übel. Ich kann mir das nur so erklären das halt jugendlich die das Game wirklich mögen, das halt dann gelesen haben und ihre Freunde darüber aufklärt. Denn den Effekt gibt es in Story-MMOs ja eigentlich auch, selbst wenn man nur chattet. Bei anderen MMOs habe ich zum Beispiel auch noch einige tolle Details über die Wiki-Seite entdeckt oder verknüpfen können.
Das ist so ein bisschen Fan-Service. Bei D1 wirkt das mit den Karten aber etwas kaputt geplant und zu gewollt umgesetzt. Dazu kam noch das der erste Teil hat zu wenig Story hatte, für diese großen Trailer die er angesetzt hat. Dazu waren die Karten noch schlechter und man hatte sie in 3 Stunde schon komplett durchlaufen und jeden Winkel gesehen.
Ich denke aber da kommt bei Teil 2, auch neben den Addons. Noch einiges auf uns Zu eben weil die Entwickler gelernt haben wie man das macht. Super gut gelöst ist es halt nicht, weil man wohl darauf setzt das sich die Fans so austauschen das man alles erfährt.. aber dafür bin ich einfach zu alt. Bin noch die Generation die lieber liest statt ein Video sieht. (Gerne Ingame NPC-Text! Aber ich glaube das geht 2017 nicht mehr). Ist aber ein Umstand den ich bei Pray, Deus Ex...
MaxDetroit schrieb am
Nuracus hat geschrieben: ?
14.11.2017 15:18
Das Problem bei Destiny war nie der Mangel an Lore, sondern die Art und Weise, wie sie ins Spiel integriert war - nämlich gar nicht (Teil 1).
Musste man alles auf der HOMEPAGE nachlesen. Und deswegen war Destiny 1 ganz und gar nicht wie Souls, denn dort steckt die Lore quasi komplett, wenn auch teilweise unheimlich gut versteckt, im Spiel. Veränderungen der Umgebung, Itembeschreibungen, Dialoge ...
Und das hat sich jetzt halt bei Destiny 2 geändert.
Nuracus schrieb am
Das Problem bei Destiny war nie der Mangel an Lore, sondern die Art und Weise, wie sie ins Spiel integriert war - nämlich gar nicht (Teil 1).
Musste man alles auf der HOMEPAGE nachlesen. Und deswegen war Destiny 1 ganz und gar nicht wie Souls, denn dort steckt die Lore quasi komplett, wenn auch teilweise unheimlich gut versteckt, im Spiel. Veränderungen der Umgebung, Itembeschreibungen, Dialoge ...
MaxDetroit schrieb am
Na ja, vielleicht bin ich auch einfacher glücklich zu machen und zu bespassen als andere. Ich bleibe immer noch ab und zu stehen um mir einfach die großartigen Environments reinzuziehen, auch in den Strikes. Ich finde die Welt die dort erschaffen wurde absolut umwerfend schön und kann mich nicht sattsehen daran.
Zwotens, ich bin zum Teil auch an der Lore intressiert, die man durchaus entdecken kann, wenn man möchte. Ich finde die Lore ist in Destiny ähnlich versteckt wie in Dark Souls (und ich liebe die Darks Souls), aber wo es bei der einen Serie als tolles Feature hervorgehoben wird, wird es bei Destiny negativ gemacht wie man die die Hintergründe (z.B. über die Vex) entdecken muss.
Zum Raid:
Es gibt eine Vorquest zum Raid die man Spielen kann, die einige Hintergründe erklärt (?Invitation From The Emperor? auf Nessus). Dann wir einiges klarer. Und wenn man den Endboss besiegt hat gibt einen kleinen Twist der mich sehr überrascht hatte (weil unerwartet) und ich musste schon etwas grinsen nachdem ich den Raid beendet hatte. Als mir danach noch meine Raid-Begleiter die Kanalisation unter dem Raid gezeigt hatten und was es dort zu entdecken gibt, war ich schon wieder echt begeistert von der Tiefe des Spiels, die sicherlich vielen verborgen bleibt.
Das Probleme bei Destiny ist, wenn man nur and er Oberfläche krazt, mag man denken das ist ein Fast-Food Casual Shooter für die Massen, wenn man aber genau hinguckt ist das ein echtes Biest mit viel Tiefgang (auch was Story und Lore angeht).
schrieb am

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