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10.11.2010
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Kinect: Steel Battalion & Co.

Kinect (Hardware) von Microsoft Game Studios
Kinect (Hardware) von Microsoft Game Studios - Bildquelle: Microsoft Game Studios
Bei Microsoft setzt man weiter auf die Kreativität japanischer Entwickler - das zumindest verkündete der Hersteller auf seiner TGS 2010-Keynote und enthüllte ein paar frische Produkte für Kinect. Mit denen wollten Phil Spencer & Co. wohl zeigen, dass Kinect auch Software bieten wird, die sich nicht ausschließlich an Gelegenheitsspieler richtet.

So werkelt Masaya Matsuura (Vib Ribbon , Parappa the Rapper ) derzeit an einem Gruselspiel namens Haunt , in dem man (vermutlich auf vorgegebenen Pfaden) ein verspuktes Haus erkunden muss.

Bei Grounding Inc. (Phantom Dust ) entwickelt man dieser Tage Project Draco , bei dem es sich wohl um eine Art Drachen-Shooter handelt. Die Expertise ist durchaus vorhanden: Grounding-Gründer Yukio Futatsugi hatte schon an Panzer Dragoon mitgewirkt. Mittels Kinect müsse man seine Drachen auch pflegen und lernen, mit ihnen zu kommunizieren, heißt es weiter. Project Draco soll im nächsten Jahr veröffentlicht werden.

Dann soll auch Codename D erscheinen. So heißt zumindest derzeit ein neues Projekt aus dem Hause Grasshopper Manufacture. Das Studio, das gestern bereits Shadows of the Damned enthüllt hatte, produziert nämlich noch ein Action-Spiel für Kinect.

Er habe schon lange mal mit Microsoft zusammenarbeiten wollen, so Goichi Suda. Der Hersteller sei nun an ihn herangetreten und habe ihn gebeten, einen Kinect-Titel zu entwerfen, der grundsätzlich in die 'Core'-Schublade eingeordnet werden kann, gleichzeitig aber auch noch zugänglich genug ist, um weniger gewiefte Nutzer anzusprechen. In einem Trailer war dann zusehen, wie der mit einem Baseball-Schläger bewaffnete Hauptprotagonist sich ein paar maskierte Unholde zur Brust nimmt. Schwerter und Knarren werde es aber wohl nicht geben. Laut Pressemitteilung geht es darum, in einem düsteren Freizeitpark um sein Überleben zu kämpfen und dabei allerlei abgedrehte und gruselige Kreaturen zu erledigen.

Mit Rise of Nightmares hat auch Sega einen exklusiven Kinect-Titel im Programm. Allzu viel gab es nicht zu sehen von dem Horror-Adventure, bei dem man sich wohl auch auf festen Pfaden durch die Spielwelt bewegt.

Als kleine Schlussüberraschung tauchte dann Capcoms Keiji Inafune auf der Bühne auf, um seinerseits ein Spiel anzukündigen, das sich Kinect zu Nutze machen wird. Der Hersteller hat nämlich From Software verpflichtet und lässt derzeit Steel Battalion: Heavy Armor produzieren. Dessen Vorgänger dürften Xbox-Nutzern noch besonders wegen des massiven (und massiv teuren) Spezial-Controllers in Erinnerung geblieben sein. Der wird wohl beim neuen Titel nicht vorausgesetzt - dank Kinect habe sich die Schnittstelle eben weiterentwickelt, so Inafune. Details zur Steuerung liegen nicht vor - wir vermuten an dieser Stelle mal, dass man den Standard-360-Controller in der Hand hält, und Kinect für darüber hinausgehende Funktionen genutzt wird.

Die Story ist im Jahr 2082 angesiedelt - in einer Welt, in der es keine Computer und fast keine moderne Technologie mehr gibt. Das hält natürlich die dann noch existierenden Nationen nicht davon ab, sich um die Weltherrschaft zu balgen und die Vertical Tanks ins Gefecht zu werfen.

Kommentare

DarthSmeagol schrieb am
bin ja mal gespannt ob das was wird? weil die Entwickler sich ja dann doch auf das Risiko einlassen Gamepadonly player vor den kopf zu stossen.
Sollten sie es aber schaffen ohne haptisches feedback ein spannendes/spielbares szenario aufzubauen wäre das schon der Hammer.
Fin27 schrieb am
das hört sich alles total billig an!
Frontschwein91 schrieb am
project draco und shadows hört sich interesant an
aber besonder auf project draco bin ich gespannt
OrdenChimplay schrieb am
Ich denk dass mit Haunted wird nicht ganz so gut ,weil wenn ich ein Horror spiel spiele mach ich das Licht aus ,damit auch die nötige Atmo aufkommt. Jedoch wird das mit der Kinect Kamera schwierig.
Bei den anderen Games lass ich mich überraschen ^^
Balmung schrieb am
der Hoschi hat geschrieben:
...der grundsätzlich in die 'Core'-Schublade eingeordnet werden kann, gleichzeitig aber auch noch zugänglich genug ist...
Was haben die nur alle mit der Zugänglichkeit, ich kann´s nicht mehr hören/lesen/ertragen... Kann man nicht einfach ein Spiel entwickeln, das auf leicht jeder (mit den simpelsten Methoden) schafft, aber auf normal dann anzieht und so nur für Leute schaffbar wird, die sich wirklich in das Spiel einarbeiten. Man muss sich doch mal fragen, für wen man Spiele entwickelt. Für Leute die Spaß dran haben, auch mal gefordert zu werden, oder nur noch für Leute die damit überfordert wären und eigentlich nur die Zwischensequenzen samt Abspann sehen möchten. Dafür gab´s mal cheats, wenn einem ein Spiel zu schwer war...
Einerseits hast du recht, andererseits wäre es ideal, wenn es einfach beides parallel geben würde, doch leider geht der Trend doch zu sehr in eine Richtung anstatt beide zu bedienen.
schrieb am

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