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ActiBlizz: 194 Mio. Dollar Verlust

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Im abgelaufenen Geschäftsquartal konnte Activision Blizzard einen Umsatz von insgesamt 711 Mio. Dollar erwirtschaften und damit die ursprüngliche Prognose von 620 Mio. Dollar deutlich übertreffen. In jenen, von vielen Unternehmen wenig geliebten Sommermonaten musste der Publisher allerdings insgesamt ein operatives Minus von 194 Mio. Dollar verzeichnen.

Auch der große Konkurrent, Electronic Arts, hatte rote Zahlen vermelden müssen - während der Marktfüher aber von hohen ständigen Ausgaben geplagt zu sein scheint, macht Activision Blizzard den Verlust u.a. an diversen Wertberichtigungen, vor allem aber an den Kosten der Fusion von Activision und Vivendi Games fest. Beide Unternehmen hatten ihren Zusammenschluss im Juli vollzogen - ein Unterfangen, das aufgrund des damit verbundenen Aufwandes 78 Mio. Dollar gekostet haben soll, so der Geschäftsbericht. Gar 110 Mio. Dollar habe man für "non-core exit operations" ausgeben müssen - hinter jenem Begriff verbergen sich u.a. Abfindungen für entlassene Angestellte - siehe hier und hier - sowie abgeschriebene Kosten für einige eingestampfte Vivendi-Projekte.

Zu den Umsatzmotoren des vergangenen Quartals gehörten u.a. Guitar Hero: Aerosmith , Call of Duty 4 , Guitar Hero: On Tour sowie die von Activision Blizzard vertriebene LucasArts-Produktion Star Wars: The Force Unleashed . Mit Call of Duty 4 und World of Warcraft (Battle Chest Edition) habe man zudem zwei der fünf bestverkauften PC-Spiele der ersten neun Monate des Jahres im Portfolio.

Für das laufende Quartal gehen die Mannen um Bobby Kotick von einem Umsatz in Höhe von 1,6 Mrd. Dollar sowie einem Verlust von 0,01 Cent pro Anteilsschein aus. Als besonders umsatzträchtig dürften sich u.a. Guitar Hero: World Tour , James Bond 007: Ein Quantum Trost , World of WarCraft: Wrath of the Lich King und Call of Duty: World at War erweisen.

Im im Anschluss an die Bekanntgabe der Bilanz abgehaltenen Conference-Call ging der Geschäftsführer des Publishers, eben jener Bobby Kotick, auf Spiele ein, die Activision Blizzard abgestoßen hatte, ohne allerdings Titel wie The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena , 50 Cent: Blood on the Sand , World in Conflict  oder Ghostbusters genauer zu erwähnen:

"Sie haben nicht das Potenzial, in jedem Jahr auf jeder Plattform ausgenutzt werden zu können, kein Potenzial für Fortsetzungen, kein Potenzial, 100-Millionen-Dollar-Marken zu werden. Ich denke, im Allgemeinen ist es unsere Strategie, uns auf Produkte zu konzentrieren, die diese Attribute und Charakteristika aufweisen, Produkte, von denen wir wissen: Wenn wir sie heute veröffentlichen, dann werden wir auch in zehn Jahren an ihnen arbeiten."

Es sei durchaus wichtig, auch neue Marken zu entwickeln, dabei müsse man aber "sehr selektiv" vorgehen. Die Zahl der in den vergangenen Jahren veröffentlichten erfolgreichen und auf neuen Marken basierenden Spiele würden im einstelligen Prozentbereich liegen, so Kotick.

Das Management kündigte außerdem ein Programm an, das es dem Publisher ermöglicht, eigene Aktien im Wert von bis zu einer Mrd. Dollar zurückzukaufen. So wolle man zeigen, dass man vom langfristigen Wachstum des Unternehmens überzeugt ist. Ganz ohne Hintergedanken dürfte die Maßnahme nicht sein: Die derzeitige Wirtschaftskrise hat naturgemäß auch den Aktienkurs Activision Blizzards beeinflusst - dementsprechend sind die Wertpapiere derzeit etwas preiswerter als sonst.

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

SheepStar schrieb am
TNT hat's ganz gut erfasst:
Spielerisch war WiC so tiefgründig ne Schalplatte.
TNT.Achtung! schrieb am
Wo][rm hat geschrieben:
TNT.Achtung! hat geschrieben:genau, lieber nur mainstream scheisse produzieren, statt sich auch mal was für ein paar nischenspiele übrig zu haben.
ich hoffe jetzt kapieren auch mal welche, daß es noch schlimmere publisher als ea gibt.
Ares101 hat geschrieben:World in Conflict sei nicht profitable und keine Marke die es Wert sei noch in 10 Jahren an ihr zu arbeiten... Ich habs ja nie verstanden. Das Spiel war neben Company of Heroes in seiner taktischen komplexität das Spiel als es erschien und ist es auch noch heute. Bei aller liebe aber dagegen ist spieltechnisch Warcraft ein fliegengewicht.

so wie dein verstand?
also ich will ja weiß gott nicht wc3 verteidigen, aber wer behauptet, daß wic taktisch komplex wäre der...au man ich habe keine ahnung was man dir angetan hat, aber es muss furchtbar gewesen sein! ich bin sicher wir können doch über alles reden! aber bitte sag nicht mehr solche sachen!

Husch husch zurück unter die Brücke :D WiC war göttlich.

wenn man nur auf grafik steht mag das stimmen. es gibt aber auch leute, die interessieren sich eher für spiele. du bist hier im falschen forum.
j-d-s schrieb am
Die hätten noch viel mehr Verlust dafür verdient, dass sie Massive rausgeschmissen haben.
Arkune schrieb am
Traurig was der Kotick so von sich lässt.
Wo][rm schrieb am
TNT.Achtung! hat geschrieben:genau, lieber nur mainstream scheisse produzieren, statt sich auch mal was für ein paar nischenspiele übrig zu haben.
ich hoffe jetzt kapieren auch mal welche, daß es noch schlimmere publisher als ea gibt.
Ares101 hat geschrieben:World in Conflict sei nicht profitable und keine Marke die es Wert sei noch in 10 Jahren an ihr zu arbeiten... Ich habs ja nie verstanden. Das Spiel war neben Company of Heroes in seiner taktischen komplexität das Spiel als es erschien und ist es auch noch heute. Bei aller liebe aber dagegen ist spieltechnisch Warcraft ein fliegengewicht.

so wie dein verstand?
also ich will ja weiß gott nicht wc3 verteidigen, aber wer behauptet, daß wic taktisch komplex wäre der...au man ich habe keine ahnung was man dir angetan hat, aber es muss furchtbar gewesen sein! ich bin sicher wir können doch über alles reden! aber bitte sag nicht mehr solche sachen!

Husch husch zurück unter die Brücke :D WiC war göttlich.
schrieb am

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