Duke Nukem Forever: Details zur Take-Two-Klage *Update* - 4Players.de

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Shooter
Publisher: 2K Games
Release:
10.06.2011
10.06.2011
10.06.2011
Test: Duke Nukem Forever
68

“Was lange währt, wird endlich gut? Nicht ganz. Die Flickenteppich-Action alter Schule zeigt schwankende Qualität sowie veraltete Technik und lebt hauptsächlich von Dukes nostalgischem Charisma.”

Test: Duke Nukem Forever
70

“Inhaltlich ebenso Old-School wie auf den anderen Systemen, macht die bessere Umsetzung der technisch veralteten Kulisse den Unterschied aus.”

Test: Duke Nukem Forever
68

“Coole Bossfights und Trash-Action mit einer Anarcho-Hauptfigur aus dem letzten Jahrtausend: Duke weiß zu unterhalten, bleibt aber technisch und inhaltlich einiges schuldig.”

Leserwertung: 73% [18]

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DNF: Details zur Take-Two-Klage *Update*

Duke Nukem Forever (Shooter) von 2K Games
Duke Nukem Forever (Shooter) von 2K Games - Bildquelle: 2K Games
Anfang Mai hatte 3D Realms die Arbeiten an Duke Nukem Forever eingestellt und fast alle Angestellten der Firma entlassen müssen. Dem Ende des Projekts waren gescheiterte Verhandlungen mit Take-Two über eine weitere Finanzierung der Produktion vorausgegangen, und es war kaum zu erwarten, dass der Publisher die Situation einfach so akzeptieren würde - knapp eine Woche später verklagte das Unternehmen das Studio.

Mittlerweile steht die Klageschrift auch im Netz zur Verfügung und wurde bereits von den Kollegen von Shacknews durchforstet. Demzufolge hatte Take-Two die Rechte erworben, die angekündigten Konsolenumsetzungen des Shooters in Eigeninitiative zu produzieren, hatte aber aushandeln wollen, dass Broussard & Co. sich zumindest auch um die Xbox 360-Version kümmern. Die wiederum wollten im Gegenzug eine volle Bezahlung für das Erreichen von Meilensteinen. Angesichts der Historie des Projekts war der Publisher allerdings nicht erpicht darauf, allzu tief in den Geldbeutel zu greifen, und wollte nur einen Teil des Unterfangens finanzieren; das jedoch wollte und konnte 3DR nicht hinnehmen.

Aus Sicht Take-Twos hat das Team einen Vertragsbruch begangen, habe man doch nicht den Quellcode für die Entwicklung der Konsolenversionen termingerecht zur Verfügung gestellt bekommen. Der Publisher erhebt Anspruch auf jenes Material, um darauf basierend ggf. die Konsolenfassungen selbst weiterentwickeln zu können, und verlangt zudem Schadenersatz für Gewinne, die einem durch die nicht vorhandene PC-Version entgangen sind, sowie eine Rückerstattung der geleisteten Vorauszahlungen samt Zins. Take-Two hatte im vergangenen Jahr eine Zahlung von 2,5 Mio. Dollar bewilligt, welche 3DR laut Vereinbarung allerdings mit einem jährlichen Zinssatz von 7 Prozent zurückzahlen muss, falls das Spiel nicht bis zum 22. Oktober 2012 veröffentlicht wird.

Apogee bzw. 3DR hätten mutmaßlich beträchtlichliche Geldbeträge in Auslandskonten deponiert, so eine Behauptung des Publishers in der Klage. Apogee müsse jene Mittel nutzen, um die ausstehenden Verpflichtungen zu begleichen.

Kurz nach dem Bekanntwerden der Neuigkeiten hatte sich 3DR-Gründer Scott Miller zur Wehr gesetzt und entsprechende Mutmaßungen und Spekulationen als Meinungsmache bezeichnet.

Update: Scott Miller hat sich jetzt kurz bei Shacknews zu Wort gemeldet:

"Verstehen die Leser hier, dass eingereichte Klagen vollkommen einseitige Statements sind, basierend auf knietiefem Bullshit, garniert mit Spin?

3DR war in fast einem Dutzend Gerichtsprozessen (darunter auch gegen Warner und Fox). Wir sind immer unschuldig und wir gewinnen immer. Das hier ist keine Ausnahme. Gebt der Sache ein Jahr Zeit, dann wird die Wahrheit herauskommen."

Kommentare

BetaSword schrieb am
Anilein hat geschrieben:
Man, über 12 Jahre lang, soll das angeblich in der Entwicklung sein, schaukeln die sich 99,9% der Zeit die Eier, oder was?
Eine Grafik-Engine haben die ja schon auf die Beine gebracht, möchte man den letzten Videos Glauben, aber das selbe schaffen andere in wesentlich kürzerer Zeit, und können dann schon auch was vorweisen, wie bei NaturalSelection2, mit dem DynamicInfestation-Video, indem das Level automatisch im Spielverlauf organisch überwuchert wird(sieht eklig und genial zugleich aus).

die 12 jahre kamen deswegen da sie öfteren komplett neu begonnen haben da sie mit dem was sie bis dahin entwickelt haben nicht zufrieden waren gibt irgendwo im netz von 3DRealm eine lange erklärung dazu!
und sie konnten sich es auch leisten weil miller das Projekt aus eigener tacshe bezahlt hat mit glaub gut 25-30 (!!) millionnen nur wurds dem iwann auch zu bunt und ist abgesprungen um ein eigenes Projekt unter einem neuen studio aber wieder unter Apogee zu starten!
und angeblich durftes die aktuelle version schon ein paar magazine in amerika anspielen
ich glaube das wird nichts mehr wird einfach so sein das die rechte bzw einzelheiten so verzweigt sind das es nicht mehr kommt (ähnlich wie bei dem Stargate rollenspiel)!
3D Realms haben ja schon angekündigt das sie neue spiele entwickeln werden (darunter 2 Dukes fürs Iphone) und ein großes spiel für Pc und co!
EDIT: okay waren doch 3 Iphone Dukes

Der Duke ist tot? Noch längst nicht!
Im Zuge der Veröffentlichung von Prey Invasion für das iPhone bestätigte 3D Realms' Scott Miller, dass derzeit an drei Duke-Spielen für Apples Plattform gearbeitet wird.
"Mehrere weitere iPhone-Spiele sind bei uns in Arbeit, darunter drei unangekündigte Duke Nukem-Titel", sagt er.
Auch abseits des iPhone ist der Duke noch immer aktiv....
DE_Aracos schrieb am
DerMarkes hat geschrieben:
arvid [I] hat geschrieben:So wie meiner Meinung nach der allseits _beliebte_ :? Publisher

Naja, meistens sind die Publisher an der Sache schuld! Die ignorieren Bugs etc...hauptsache schon auf den Markt werfen! => Siehe ArmA2

Stimmt meistens ;)
Wobei man auch bedenken muss das Entwickler meist Vertragsstrafen drohen wenn sie Milestones nicht richtig erfüllen, somit kann es auch von Entwicklerseite zu Augenwischerei gegenüber dem Publisher kommen.
Somit fällt dann unter Umständen erst ganz zum Schluß auf wo es eigentlich überall hakt.
Hat der Publisher einen schlechten oder sogar gar keinen Producer auf der Entwicklerseite zur Kontrolle eingesetzt (scheint mir bei T2 öfters der Fall zu sein) so ist das kein Wunder das Firmen wie 3DRealms denen den Himmel auf Erden versprechen.
Klar könnte der Publisher hier dann noch die Notbremse ziehen und mehr Entwicklungszeit zur Verfügung stellen aber das würde auch bedeuten das der Publisher selbst Vertragsstrafen riskieren muss z.B. mit den Medien wegen gebuchter Werbung, den Läden für die Regalplätze, den beteiligten Druckerein und Presswerken die dafür schon ihre Auftragsbücher reserviert etc...
Somit wird lieber versucht den Verlust zu minimieren bzw. noch Gewinn rauszuschlagen -> Arma 2
onkel-marcel schrieb am
Also vorerst mal:Ich ärger mich tierisch darüber, dass der Duke nun endgültig tod sein könnte.
ABER:
Was hier erzählt wird, dass jeder andere in der Zeit wohl 5 Spiele hinbekommen hätte und alles voll die Knaller, ist Quatsch.
Auch andere Spiele haben ewigkeiten gedauert, ich erinner mal an PREY (gut das war indirekt auch von 3DR) mit 8 Jahren Enwicklungszeit oder S.T.A.L.K.E.R. mit 7 Jahren Entwicklungszeit.
Ihr tut alle so, als ob das nur ein Einzelfall ist und das hier Take2 in Schutz genommen wird, grenzt an absoluter Dämlichkeit. Die haben 2,5 Mio bezahlt und stellen Forderungen, dass das Game auf den Markt soll obwohl es unfertig war. So ein Scheiß, dem der angeblich im Himmel wohnt sei dank, dass es noch Entwickler gibt die an ihr Spiel und die Qualität denken und nicht nur ans Geld. Naja sonst hätte da wohl auch kein Privatmensch 30Mio reingepumpt.
DerMarkes schrieb am
MSentis hat geschrieben:Prob is aber, das nicht alle BWL-Menschen bei den Publishern so denken.

Sehe ich genauso...
Es gibt immer zwei Seiten einer Münze! Aber die Entwicklungszeit ist doch schon arg lang! Hätten die mal lieber sowas wie Outcast2 machen sollen ;)
MSentis schrieb am
DerMarkes hat geschrieben:
arvid [I] hat geschrieben:So wie meiner Meinung nach der allseits _beliebte_ :? Publisher

Naja, meistens sind die Publisher an der Sache schuld! Die ignorieren Bugs etc...hauptsache schon auf den Markt werfen! => Siehe ArmA2

Naja, in gewisser Weise kann man es ja nachvollziehen, schließlich haben die zum einen keinen unlimitierten Geldvorrat und zum anderen wollen die auch ihr Geld wieder reinbekommen.
Andererseits muss man die Entwickler verstehen: die haben sicher mehr Ahnung von ihrem Produkt als der Geldgeber (was ja logisch ist). Und wenn mir der Chefentwickler sagt, dass man das so nicht aufn Markt bringen kann, dann würde ich persönlich den Teufel tun und dass aufn Markt bringen. Prob is aber, das nicht alle BWL-Menschen bei den Publishern so denken.
schrieb am

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