USA im März: Resi-Reigen
Pünktlich zur Monatsmitte hat die NPD Group jetzt die wesentlichen US-Verkaufszahlen aus dem Vormonat veröffentlicht. An der Hardwarefront bot sich das übliche Bild: Nintendo marschiert voran, wenn auch nicht ganz so deutlich wie im gleichen Monat des Vorjahres.
- Wii - 601.000
- NDS - 563.000
- Xbox 360 - 330.000
- PS3 - 218.000
- PSP - 168.000
- PS2 - 112.000

Q1/2008 & Q1/2009:

Etwas interessanter sind dagegen die Software-Charts, die deutlich von Resident Evil 5
mit seinen insgesamt knapp 1,5 Mio. verkauften Einheiten dominiert wurden. Auffällig ist hier ein Titel, der in den Top 10 durch Abwesenheit glänzt: Grand Theft Auto: Chinatown Wars
. Die hoch bewertete und durchaus mit einigem Marketingaufwand veröffentlichte DS-Produktion verkaufte sich wohl ca. 89.000 Mal und blieb damit deutlich unter den Erwartungen, die man angesichts der Bekanntheit der Marke und der Größe der Hardwarebasis gehabt haben könnte.
Take-Two hatte das Spiel seinerzeit als Testballon bezeichnet, mit dem man überprüfen wollte, wie sich Spiele dieser Art auf Nintendo-Systemen verkaufen. Ein Wii-exklusives GTA dürfte damit vorerst in weite Ferne gerückt sein. Auch Segas MadWorld
konnte sich nicht in den oberen Chartpositionen einnisten, ist allerdings auch kein typischer Mainstream-Titel. Ganz im Gegensatz zu Nintendos eigener Pokémon Platinum Edition und den üblichen Dauerbrennern Wii Fit
und Mario Kart
.
- Resident Evil 5
(360) - 938.000 - Pokemon Platinum (NDS) - 805.000
- Halo Wars
(360) - 639.000 - Resident Evil 5
(PS3) - 585.000 - Wii Fit
(Wii) - 541.000 - MLB 09: The Show
(PS3) - 305.000 - Killzone 2
(PS3) - 296.000 - Wii Play
(Wii) - 281.000 - Mario Kart
(Wii) - 278.000 - MLB 2K9
(360) - 205.000
Während die Branche in den Monaten zuvor stets ein Umsatzwachstum verzeichnen konnte, musste man im März zurückstecken: Insgesamt gaben die Kunden im vergangenen Monat 1,43 Mrd. Dollar für Konsolenhardware und-spiele aus - 17 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Im gesamten ersten Quartal wurden insgesamt 4,25 Mrd. Dollar erwirtschaftet (Q1/2008: 4,24 Mrd.). Einer der Gründe für den Umsatzrückgang ist laut NPD Group schlichtweg kalendarischer Natur: Im Gegensatz zum vorherigen Jahr fiel das Osterfest 2009 in den April.