Spielkultur: Freihandelsabkommen mit den USA: G.A.M.E. mahnt und warnt vor Patentwahn - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Freihandelsabkommen mit den USA: G.A.M.E. mahnt und warnt vor Patentwahn

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA würde natürlich auch Implikationen für die Spielebranche haben. In einer Mitteilung bezieht jetzt auch G.A.M.E. Stellung zur angedachten Freihandelszone und begrüßt die damit einhergehenden Möglichkeiten, warnt allerdings auch vor potenziellen Risiken.

Der hiesige Herstellerbund mahnt, Spiele seien ein Kulturgut und müssten dementsprechend auch genau wie andere Kulturgüter gehandhabt werden. Auch müsse die Förderfähigkeit von Unterhaltungssoftware gewahrt werden, so der Verband, der da wohl ein Szenario fürchtet, in dem vorhandene oder angedachte Fördermodelle in Deutschland aus wettbewerbsrechtlichen Gründen beschnitten oder gar komplett wegfallen müssten. 

Im Gespräch mit der Politik wies der G.A.M.E.-Geschäftsführer Thorsten Unger außerdem auf die Konsequenzen hin, die eine Freihandelszone für das Patentsystem haben könnte. So müsse verhindert werden, dass es eine Ausweitung von Verfahrenspatenten für Spielemechanismen oder Geschäftsmodelle gibt, um den ungesunden Auswüchsen Einhalt zu gebieten und ein potenzielles Minenfeld zu umgehen.

"Beispielshaft sei hier das „Free-to-Play“-Modelle genannt, welches kostenloses Spielen ermögliche und sich über das Erwerben von virtuellen Gütern refinanziere. Diese sei in Europa Allgemeingut, dagegen stünden US-amerikanische Verfahrenspatente, deren Ausweitung auf den europäischen Raum unbedingt zu vermeiden sei."

Der Verband fordert außerdem eine Angleichung beim Jugendschutz bei gleichzeitiger Berücksichtigung regionaler Befindlichkeiten. Zudem dürften Unterschiede bei der Handhabung von Urheberrecht und Datenschutz nicht zum Wettbewerbsnachteil für Länder aus Europa werden.

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

Sir Richfield schrieb am
gracjanski hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Und dann willst Du hierzulande Spiele aus anderen Perspektiven finden? Auf dem freien Markt?

Ja, da habe ich wieder mehr gedacht, als gesagt.
Was ich meinte, bevor ich meine eigene Aussage auch noch widerlege, ist, dass Du auf dem Markt an sich, also dem Teil, der hauptsächlich Geld verdienen will, kaum Spiele finden wirst, die nicht dem Geschmack der "Anwohner" entspricht.
Jetzt mal heftigts herumpauschaliert, der amerikanische Kunde zeigt halt Interesse daran, Orientalen in einer Menge abzuknallen, dass die Nazis anfangen, sich Sorgen um ihre Platzierung zu machen.
Diese Stimmung kommt natürlich nicht von ungefähr, aber bei der Suche nach dem Schuldigen, "dem Ami" oder seiner Regierung wirst Du wahrscheinlich ein Henne-Ei Problem bekommen.
Was "wir Deutschen" uns so denken, weiß der Geier.
In China ist der Einfluss halt nur etwas offensichtlicher...
Welcher freier Markt? Das ist doch meine Kritik. Der Markt ist nicht frei, sondern wird im Hintergrund stark beeinflusst.

Hmm, der Markt beeinflusst sich schon gut selber. Bzw. er beeinflusst die, die so tun dürfen, als würden sie den Markt beeinflussen.
Als Ami hast du es dank vieler Vereinbarungen sehr einfach dein Produkt in Europa zu verticken, als Chinese offensichtlich viel schwerer.

Ja, nein und wieder ja. ;)
Du kannst auch als Chinesische Firma deine Produkte auf dem europäischen Markt verticken, wie es Dir gefällt. Naja, nicht ganz, wie einer unserer Kunden feststellt, aber das ist ein anderes Thema.
In den Augen der Öffentlichkeit fällt China halt besonders mit "günstigen" Nachbauten auf und die solltest Du auch als Amerikaner nicht auf den Markt...
gracjanski schrieb am
ja, aber ich spiele auch shooter ;)
deine lösung wird nie funktionieren. Denn aus der Sicht von Politikern hast du eine weitere Möglichkeit Millionen von Menschen in deinem Sinne zu manipulieren und um diesen Aspekt dreht sich mein Einwand bzw. meine Argumentation, warum ich solche Abkommen scheisse finde. Lieber hätte ich gesehen, dass es solche Abkommen mit Iran gibt oder Lybien oder China oder was auch immer, aber nicht USA
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt schrieb am
Aber wircklich betroffen sind doch zumeißt Shooter. In den anderen Genres ist die gestaltung doch viel freier ausgefallen. Und ich meine du stehst doch auch mehr auf Rollenspiele.
Richfields Einwurf man solle in Zukunft gegen Dämonen oder Aliens kämpfen würrde das gesamte Problem aus der Welt schaffen. Weil selbst wenn man anderorts endlich mit seinen Fantasien an den freien Markt gelangt, wird es auch wieder Fragen geben, die sich nicht aus der Welt schaffen. gibt es jetzt zu viele Pro Russen oder pro Taliban Spiele? Dann würde man auf ein Gleichgewicht bestehen. Oder einer Entschärfung. Die Wahrheit ist, es führt zu nichts. Ich meine, es kann nur schlimmer werden.
gracjanski schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben:Und dann willst Du hierzulande Spiele aus anderen Perspektiven finden? Auf dem freien Markt?
Die Märkte passen sich immer dem politischen Umfeld an. Guck dir mal an, was z.B. in China passiert, wenn in einem Spiel das Wort "Tibet" aufkreuzt.
Deine Beobachtung ist natürlich richtig. In einem Markt voller Amerikanischer Publisher wirst Du InfidelHuhn 2013 natürlich nicht finden. Ich weiß allerdings auch nicht, ob und wie ich das finden soll.

Welcher freier Markt? Das ist doch meine Kritik. Der Markt ist nicht frei, sondern wird im Hintergrund stark beeinflusst. Als Ami hast du es dank vieler Vereinbarungen sehr einfach dein Produkt in Europa zu verticken, als Chinese offensichtlich viel schwerer. DAs ist auch kein Zufall, sondern so gewollt und die Amis werden auch alles tun, damit es so bleibt um sich die Konkurrenz vom Leib zu halten und die US Politik will auch keine andere kulturellen Einflüsse in Europa haben, sondern Europa als ihren Markt behalten, wo sie ihre Propaganda auf den Makrt werfen können. Und das geht mir auf den Sack, ändern kann ich es nicht, aber wenn mir dann ein CoD57399 vorgestellt wird, dann ist es in meinen Augen nicht nur ein Produkt, dass erschaffen wurde um mein Geld aus den Taschen zu ziehen (DLC natürlich auch kaufen bitte *g* ), sondern um mein Weltbild zu verändern. Auch wenn viele erzählen werden, ja ist doch bloss ein Spiel blabla. _Nee ist es nicht, da haben in meinen Augen die Erzkonservativen alten Säcke teilweise Recht: Unser Bewusstsein kann zwar gut erkennen, was Fiktion, was Realität ist, aber unser Unterbewusstsein nicht. Und sieht man in seiner Umgebung immer wieder, dass USA = gut ist und der Rest = böse in all seinen Variationen hat es sicherlich seinen Einfluss auf das eigene Weltbild.
Wäre nun Europa wirklich frei und neutral, würden sie allen Ländern gleiche Chancen einräumen ihre Produkte anzubieten. Aber...
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt schrieb am
Es gibt sowas wie eine Nazi-seele nicht genau so wenig wie der Nazi exestiert. In jedem Land gibt es Menschen die ihre Art mehr wertschätzen als andere oder übermäßig patriotich sind. Aber sie fallen nicht irgendwelchen Bezeichnungen zum Opfer. Der punkt ist es sind Menschen. Man spielt eine Menschengruppe die eine andere erschießt, es ist völlig einerlei welche es von beiden ist und was sie für Hintergründe hat. Und wenn man das nicht möchte, dann möge man als Spieldesigner einfach kriege an weit entfernten Orten erfinden und das Problem ist gelöst.
Und ganz unterm Strich kann ich Menschen als Gegner nicht mehr sehen. Das ist einfach nur LANGWEILIG!
Menschen sind immer gleich! Keine Variation. Scheissegal, ob die Stahlhelm, Fellmütze, Turban, Brille, Oliv oder Flecktarn tragen, alle Menschen sind gleich! Seit dem ersten WWII Shooter sind alle Menschen als Gegner exakt die selben. (Oder vielleicht ist das ja eine versteckte Aussage in den Kriegsshootern???)

Sehe ich auch so. Wird zeit das sie mal abgelöst werden. Ihr Aussehen ist grundlegend ziemlich hässlich, vergleicht man sie mit anderen Lebewesen.
schrieb am

Facebook

Google+