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Paradox: Über Kopfrasuren & Fan-Nachfrage

Paradox Interactive (Unternehmen) von Paradox Interactive
Paradox Interactive (Unternehmen) von Paradox Interactive - Bildquelle: Paradox Interactive
Vor einiger Zeit hatte Paradox Victoria 2 angekündigt. Kurz darauf teilte der Geschäftsführer des Herstellers, Fredrik Wester, im hauseigenen Forum mit, dass er sich den Kopf rasieren werde, sollte das Spiel jemals einen Gewinn abwerfen. Die Kollegen von Gamasutra hakten bei Wester nach, um in Erfahrung zu bringen, warum die Schweden das Projekt denn überhaupt angegangen sind.

Der Launch des Vorgängers, Victoria - Empire Under the Sun , wäre "furchtbar" gewesen, hatte man doch beispielsweise kurzfristig die Distributoren in drei Märkten ausgewechselt. Erst zwei Jahre nach dem Verkaufsstart wären die Verkäufe langsam etwas angezogen, nachdem man begann, das Spiel auch digital zu vertreiben.

Im vergangenen Jahr habe Paradox von den Fans im Rahmen einer Umfrage schließlich wissen wollen, zu welchem Spiel sie gerne eine Fortsetzung sehen würden - Victoria habe überraschenderweise knapp gewonnen. Intern habe auch Johan Andersson (Lead-Programmierer und Producer) auf das Sequel gepocht - das Team wolle unbedingt Victoria 2 entwickeln. Also bot Wester Andersson an: Falls das Spiel profitabel wird, wird er (Wester) sich den Kopf rasieren. Sollte das Spiel rote Zahlen in der Bilanz hinterlassen, werde er dafür festlegen dürfen, welches Projekt danach folgt.

Als nicht an der Börse notiertes Unternehmen habe Paradox schließlich die Freiheit, derartige Unterfangen zu wagen, so der Geschäftsführer, dem 49 Prozent des Unternehmens gehören. (51 Prozent werden von den restlichen Angestellten gehalten.)

Kommentare

KleinerMrDerb schrieb am
Spunior hat geschrieben:
Das mit nicht an der Börse sein funktioniert aber auch nur bei kleinen Studios dessen Spiele zwar Kreativ sind aber von der teuren Technischen Seite eher um ein Jahrzehnt zurück liegen!
Das musst du mal Epic und Valve erklären. Die sind nämlich beide nicht börsennotiert.
Wie bei so vielem im Leben bestätigen Ausnahmen die Regel aber du darfst nicht vergessen, dass hinter diesen Entwicklern auch oft eine Zusammenarbeit mit einem Publisher steckt und dieser lässt ordentlich Geld springen für das Spiel und ist fast immer Börsenorientiert!
Am Ende schliesst sich der Kreis also wieder!
Spunior schrieb am
Das mit nicht an der Börse sein funktioniert aber auch nur bei kleinen Studios dessen Spiele zwar Kreativ sind aber von der teuren Technischen Seite eher um ein Jahrzehnt zurück liegen!
Das musst du mal Epic und Valve erklären. Die sind nämlich beide nicht börsennotiert.
KleinerMrDerb schrieb am
Ares101 hat geschrieben:Nicht an der Börse zu sein scheint wirklich die Einzige möglichkeit zu sein sich kreativ auszulassen. Man sieht ja immer wieder an Publisher wie Joowood die aus eben dem Grund ihre Studios fertig machen. Bei EA läuft das auch nicht immer gut. Zum Glück lassen letztere wenigstens Bioware weitesgehend freie Hand weil sie wissen das sich es eh rentiert^^
Das mit nicht an der Börse sein funktioniert aber auch nur bei kleinen Studios dessen Spiele zwar Kreativ sind aber von der teuren Technischen Seite eher um ein Jahrzehnt zurück liegen!
Oft sind diese Spiele dann nur 2D, weil in dieser Dimension die Grafik sehr gut aussehen kann ohne große Kosten!
Ich bin ja keine Grafikhure aber einen gewissen stand der Technik setzte ich bei aktuellen Spielen schon voraus!
:|Nuke|: schrieb am
Nur wenn ein Team motiviert und gern an die Arbeit geht, kann ein besonderes Spiel entstehen. Mal sehen, was hier herauskommt!
Ares101 schrieb am
Nicht an der Börse zu sein scheint wirklich die Einzige möglichkeit zu sein sich kreativ auszulassen. Man sieht ja immer wieder an Publisher wie Joowood die aus eben dem Grund ihre Studios fertig machen. Bei EA läuft das auch nicht immer gut. Zum Glück lassen letztere wenigstens Bioware weitesgehend freie Hand weil sie wissen das sich es eh rentiert^^
schrieb am

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