Konsole
Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
22.11.2013
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Xbox One: Gerüchte zum Gebrauchtspiel-Konzept

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Während Sony sich hinsichtlich der PS4 etwas verklausuliert ausdrückt, ist seit der Vorstellung der Xbox One klar: In der Konsolenwelt gibt es bald auch bei Retail-Spielen Verhältnisse, die man bis dato nur von reinen Download-Kanälen wie Steam, XBLA und PSN kannte. Da Microsoft mit Details geizt, bleibt bis dato nur der Gang zur Gerüchteküche, um die Informationslücken zu füllen.

So will das britische Branchenmagazin MCV erfahren haben, dass grundsätzlich nur autorisierte Händler Software von Spielern ankaufen können. Nur wer den offiziellen Bedingungen des Herstellers zugestimmt hat, hat nämlich Zugang zu dem System, das es gestattet, eine Lizenz wieder vom Account eines Nutzers zu lösen. 

Der Händler könne das Spiel dann zu einem beliebigen Preis weiterverkaufen - ein fester, sicherlich wesentlicher prozentualer Anteil an den Einnahmen geht dann aber an Microsoft. Wo man dann sicherlich noch einen Teil des Geldes an den jeweiligen Publisher abgeben wird.

Die Möglichkeit des Loslösens einer Lizenz von einem Account dürfte auch einer der Gründe dafür sein, warum sich die Konsole mindestens einmal pro Tag, vielleicht aber auch in kürzeren Intervallen - Microsoft hat sich laut eigenen Angaben noch nicht endgültig festgelegt - auf Xbox Live melden muss. Andernfalls könnte der Nutzer ein verkauftes Spiel schließlich weiterhin konsumieren, da die Blu-ray-Disk nach der Installation nicht mehr benötigt wird.

Die Informationen, die ConsoleDeals UK zugespielt bekam, widersprechen einem Teil der MCV-Gerüchte. Dort heißt es, es gebe von Microsoft die Auflage für Händler, Gebrauchtspiele für 35 Pfund (ca. 41 Euro) zu verkaufen. Eine alternative Interpretation der Formulierung in dem Artikel ist aber auch möglich: Microsoft verlangt 35 Pfund für das Freischalten der Lizenz. In dem Fall müsste der Händler das Spiel natürlich noch teurer verkaufen, um selbst daran verdienen zu können. Microsoft schreibt angeblich vor: zehn Prozent unter dem offiziellen empfohlenen Verkaufspreis. Der für Neuware übliche empfohlene Preis liegt in Großbritannien derzeit bei 40 bis 45 Pfund.

Grundsätzlich könnten natürlich auch Anbieter, die keine offiziellen Microsoft-Partner sind, mit Gebraucht-Spielen handeln. Was aber aus Sicht der Nutzer völlig sinnfrei ist: Erwirbt man nämlich ein Spiel, das noch mit einem anderen Account verknüpft ist, muss man noch die Lizenz dafür zum offiziellen XBL-Marktplatzpreis online erwerben. 

Wie der Handel mit Second-Hand-Software tatsächlich gehandhabt wird, wird man vermutlich in zweieinhalb Wochen auf der E3 erfahren. Microsoft selbst hatte angemerkt, man habe bei der Premiere der Xbox One nicht alles preisgeben können, da Teile des Ansatzes noch nicht finalisiert seien. Phil Harrison hatte außerdem angedeutet, dass Spieler wohl auch per Xbox Live handeln (also Lizenzen übertragen) können.

Das einzige bisher von Microsoft bestätigte Nutzerszenario: Man wird ein gekauftes Spiel auch auf der Konsole eines Freundes installieren und ohne weitere Gebühren nutzen können, solange man dort mit dem eigenen Account angemeldet ist. Will jener Freund die installierte Software dann aber mit seinem Account nutzen, muss er sie über den XBL-Marktplatz freischalten.

Update: Einmal mehr muss Larry "Major Nelson" sein Blog bemühen und versucht zu beschwichtigen, einmal mehr wird man allerdings auch auf noch ausstehende Ankündigungen vertröstet.

"Die Möglichkeit, Spiele zu handeln und wieder zu verkaufen ist Spielern und Xbox wichtig. Die Xbox One ist so konzipiert, dass der Handel mit und Wiederverkauf von Spielen unterstützt wird. Berichte über unsere Richtlinien sind nicht richtig und unvollständig. Wir werden sehr bald weitere Informationen preisgeben."

Update 2: Jetzt mischen auch die Kollegen von Polygon mit und berichten mit Bezug auf eigene Quellen, die Konsole melde sich wie von Harrison angedeutet regelmäßig bei den Servern an. Auf die Häufigkeit habe sich Microsoft noch nicht final festgelegt. Es gebe auch Gedankenspiele für ausgewählte Sondercodes für Leute in sehr speziellen Situationen, z.B. Soldaten in Kriegszonen, bei denen ein regelmäßiger Check-in eher schwierig wäre.

Der Hersteller habe die Reaktion auf die Ankündigungen der Woche intern diskutiert und wolle noch vor der E3 (11. bis 13. Juni) Klarheit schaffen.

Spiele würden bei der Installation automatisch über einen in der Disk integrierten Schlüssel verifiziert. Danach werde das (installierte) Spiel über die regulären Online-Checks authentifiziert. Sollte jemand das Spiel verkaufen oder auf einer anderen Xbox One installieren, wird die Autorisierung auf der ursprünglichen Maschine zurückgenommen. Dort müsse man dann erst wieder die Disk einlegen, um die Software erneut freizuschalten. 

Der simple Verleih an Freunde dürfte dennoch nicht möglich sein: In dem von Microsoft selbst dargelegten Szenario kann man das Spiel problemlos auf einer anderen Konsole spielen - wenn man dort mit dem eigenen Account angemeldet ist. Will der Besitzer des Geräts das Spiel dann hingegen mit seinem Account nutzen, müsse er es über den XBL-Marktplatz freischalten/kaufen.

Laut der Quellen des Magazins habe Microsoft nicht vor, eine Gebühr für den Verkauf oder die Reaktivierung eines Spiels (durch Nutzer) zu erheben.


Letztes aktuelles Video: Xbox One Architektur


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Kommentare

Onekles schrieb am
Erst waren die Ruabmordkopierer jahrelang die Pöhsen. Jetzt sind es auf einmal die unglaublich bösen, ja fast satanisch geneigten, Gebrauchtspielkäufer, die den ganzen Markt kaputt machen. Aber auch ohne Gebrauchtspiele werden die Verkaufszahlen nicht überzeugen können, sie werden eher noch zurückgehen. (Ja, EA, das Budget von Kindern und Jugendlichen ist nun mal begrenzt.)
Wer ist dann eigentlich der nächste Böse, der Schuld am Untergang der Industrie ist? Vielleicht sollte man sich weniger auf das Entwickeln von DRM als viel mehr auf das Entwickeln von guten Spielen konzentrieren.
Man stelle sich vor, gebrauchte Bücher lassen sich nicht öffnen, bis eine Gebühr bezahlt wurde. So einunglaublicher Unfug, es ist der Untergang der Spielekultur und nicht weniger. Wenn Sony was Ähnliches vor hat, dann spiel ich in der nächsten Generation wieder mit Nintendo.
Bambi0815 schrieb am
Es ist ein ständiger kampf gegen den enduser.
Sir Richfield schrieb am
B-oNe-s hat geschrieben:Aber wie man es auch dreht und wendet , ich kann aus Sicht der Hersteller schon verstehen warum der Gebrauchtspielmarkt eine unschöne Sache ist. Vielleicht wär es mal an der Zeit die wahnsinnigen Budgets für Spiele etwas herunter zu fahren ... das ganze gerät ja schon seit längerem zusehend ausser Kontrolle.
Das geht nicht, weil die Marktanalysten sagen, dass die Zielgruppe immer MEHR Awesome braucht/will.
Das ist ja das, was mich so hoffnungsvoll stimmt: Dass die AAACOD Publisher am eigenen Anspruch ersticken werden.
Vernon schrieb am
B-oNe-s hat geschrieben:(...)und wenn mein Kumpel grad mit meinem ACC ne voll fett Runde feinstes CoD spielt ( drücken sie B um mit der Plastiktüte das Hundehäufchen aufzusammeln ) (...)
.
lol
schrieb am

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