Hellblade: Senua's Sacrifice - Test, Action, PlayStation 4, PC - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Ninja Theory
Publisher: Ninja Theory
Release:
31.07.2018
31.07.2018
08.08.2017
08.08.2017
11.04.2019
31.07.2018
11.04.2018
Spielinfo Bilder Videos
„Das schafft sie nie!“

Es gibt aber nicht nur spielerische Elemente, über die natürlich eine Beziehung zur Hauptfigur entsteht, es gibt vor allem eine überragende und allgegenwärtige Inszenierung, die Senua eine außergewöhnlich starke Präsenz verleiht. Die junge Frau meldet sich ja nicht nur in kurzen Filmen zu Wort, sondern sehr häufig auch im eigentlichen Spiel – nicht immer als sie selbst, fast durchgehend sind aber die Stimmen zu hören, die sie überallhin begleiten.

Die eine rollt Ereignisse aus ihrer Vergangenheit auf, eine andere beschwört mit unverhohlener Schadenfreude ihr Versagen, eine weitere warnt im Kampf vor Angriffen, die nächste sagt ihr, was sie tun soll. Unberechenbar wechseln sie von links nach rechts nach hinten. Andauernd raunen oder flüstern sie und gelegentlich spricht Senua mit ihnen. Mal schaut sie dabei in den leeren Raum, mal direkt in die Kamera. Sie sind gleichzeitig Erzähler, Hilfestellung und auf diese Art starkes Bindeglied zwischen dem Geschehen auf dem Bildschirm und dem subjektiven Kopfkino. Ihr ständiges Flüstern oder Raunen überträgt die Unsicherheit und Unruhe in Senuas Kopf auf
Wuchtige Duelle mit mächtigen Gegnern muss Senua trotzdem schlagen. Wahlweise passt sich der Schwierigkeitsgrad automatisch an.
Wuchtige Duelle mit mächtigen Gegnern muss Senua trotzdem schlagen. Wahlweise passt sich der Schwierigkeitsgrad automatisch an.
den Spieler.

Nur das Spiel

Der Ton gehört ohnehin zu den Stärken der Inszenierung: Die akustische Gestaltung ist hervorragend und wird von einem ruhigen Soundtrack getragen, mit dem Combichrists Andy LaPlegua eine ebenso geheimnisvolle wie verstörende Atmosphäre erzeugt. Folgt der Empfehlung des Spiels und setzt Kopfhörer auf!

Ähnlich eindrucksvoll gelingen Ninja Theory die Kulissen, in denen aufwändig gearbeitete Details an Gebäuden ebenso beeindrucken wie ein alles überragender Turm in der Ferne; das Ziel der Reise. Häufige Änderungen des Wetters, des Lichts sowie andere Kleinigkeiten spiegeln zudem auf eindringliche Weise Senuas wechselhaften Geisteszustand wider. Schade, dass sie nicht wenigstens hin und wieder ein Objekt anfasst, das nichts mit ihrem Vorankommen zu tun hat, oder einen Gegenstand in die Hand nimmt. Das hätte die Umgebung noch mehr zu einem plastischen Schauplatz werden lassen.
Überragend sind die Nahaufnahmen der Kriegerin: Aus technischer Sicht ist Senua die derzeit fortschrittlichste Videospielfigur.
Überragend sind die Nahaufnahmen der Kriegerin: Aus technischer Sicht ist Senua die derzeit fortschrittlichste Videospielfigur.


Klasse dafür, dass Hellblade bis auf eine einzige frühe Ausnahme komplett auf Einblendungen verzichtet! Jede Information wird durch Animationen, die Stimmen oder Geräusche vermittelt. Man spielt kein Menü, sondern begreift das Abenteuer, indem man sich hineindenkt. Senua und ihre Erlebnisse stehen dadurch noch stärker im Vordergrund.

Wo echte und virtuelle Welt aufeinandertreffen

Dabei ist die Hauptfigur viel näher dran an einer realen Schauspielerin als jeder andere Videospiel-Charakter. Denn tatsächlich ist die junge Frau in manchen Szenen kaum von ihrem Alter Ego Melina Juergens zu unterscheiden, die Senua eine einzigartige physische Präsenz verleiht. Alleine die Intensität ihrer Gesichtszüge, die Ninja Theory so detailgenau in die virtuelle Welt überträgt wie kein anderes Studio, ist phänomenal.

Kommentare

Metfass schrieb am
Das Spiel war herkömmlich schon genial, aber ich habe letztens mal in die VR-Version geschaut. Das hebt alles noch einmal auf einen neuen Level.
adler.Kaos schrieb am
So dank 1? Gamepass Angebot hab ich meinen Sonntag nun komplett mit Hellblade verbracht. Hätte die Zeit nicht besser nutzen können! "Wahnsinns-Spiel"!
ISuckUSuckMore schrieb am
Hab ich gestern durchgespielt und ich muss Ninja Theory großen Respekt zollen. Da hat Microsoft einen guten Schnapper gemacht.
Crossbones schrieb am
Also ich finde das Game.....wie soll ich sagen.....komisch. Jetzt nicht schlecht aber so super toll wie ich vernommen habe finde ich es nun auch nicht, muss das vielleicht noch etwas länger zocken, bin da erst ne Stunde vielleicht 1 1/2 drinnen, die Kampf-Animationen jedenfalls sind schon ein Hingucker, besonders wenn sie nach ihren Gegnern graziös kickt.
Crossbones hat geschrieben: ?
11.06.2018 23:08
Also ich finde das Game.....wie soll ich sagen.....komisch. Jetzt nicht schlecht aber so super toll wie ich vernommen habe finde ich es nun auch nicht, muss das vielleicht noch etwas länger zocken, bin da erst ne Stunde vielleicht 1 1/2 drinnen, die Kampf-Animationen jedenfalls sind schon ein Hingucker, besonders wenn sie nach ihren Gegnern graziös kickt.
..oder ist das wieder einer der Games die nur wegen ihrer Story so hochgelobt wurden ? Ich lese Heute nicht mehr so viele Reviews wie früher darum kann ich jetzt gar nicht genau sagen was so hochgelobt wird, ich weiß eben nur dass es in aller Munde war.
Gaukeleier schrieb am
Da kann ich nur zustimmen. Diese Form der Unterhaltung ist nun mal wirklich eine ganz andere Art und Herangehensweise als der Wunsch, die Masse mit Ballerorgien und XP zu belohnen. Wen interessiert, wie Spieleentwickler außergewöhnliche Wege gehen und das Spiel als Medium nutzen um, wie in diesem Fall z.B., diese als Sprachrohr für psychisch Erkrankte zu nutzen, der sollte sich mal das Interview mit dem Entwickler ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=XWTmpwp_sco&t=117s
Ich muss sagen, dass mich das Spiel wirklich emotional sehr berührt hat, obwohl weder ich selber noch Verwandte oder Freunde direkt mit Schizophrenie zu tun haben. Klar Depressionen kenne ich aus dem Bekanntenkreis und mit Panikattaken hat ein Freund schon mal zu tun gehabt. Aber das Spiel als Medium zu nutzen, ist jedenfalls in meinem Fall ein perfekter Weg, noch mehr mitzufühlen und mal die Birne einzuschalten :)
Bei Life is strange fand ich z.B. auch die Situation krass, als die Freundin plötzlich querschnittsgelähmt war. Wahrscheinlich ist so schwere Kost eher was für eine kleinere Spielerschaft - aber Entwickler sollte ruhig mal mutig sein und mehr solcher Kunstwerke raushauen!
schrieb am

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