Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Nintendo Switch, PlayStation 5

 

Test: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy (Rollenspiel)

von Jens Bischoff



Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy (Rollenspiel) von Koei Tecmo / Koch Media
Die Saga geht weiter
Entwickler:
Release:
26.01.2021
29.01.2021
29.01.2021
29.01.2021
Erhältlich: Digital (PSN, Steam, Nintendo eShop), Einzelhandel
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Mit Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout hatten Gust und Koei Tecmo im vorletzten Jahr einige Veränderungen an der alchemistischen Rollenspielsaga vorgenommen. Ob Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy darauf aufbauen kann, verrät der Test.



Vom Land in die große Stadt

Lost Legends & the Secret Fairy spielt drei Jahre nach Ever Darkness & the Secret Hideout. Im Mittelpunkt steht einmal mehr Bauerntochter Reisalin Stout alias Ryza, die es dieses Mal in die königliche Hauptstadt Ashra-am Baird verschlägt, die trotz ihres arabisch klingenden Namens eher das Flair einer südeuropäischen Altstadt versprüht, deren Stadtteile einmal mehr sehr deutschtümlich klingen. Deutsche Bildschirmtexte gibt es aber auch dieses Mal nicht. Die Lokalisierung beschränkt sich erneut auf das Mindeste, d. h. englische Texte zu rein japanischer Sprachausgabe.

Mit dem Feenwesen Fi erhält Ryza einen neuen Begleiter.
Mit dem putzigen Feenwesen Fi erhält Ryza einen mysteriösen Begleiter.
Immerhin sind fast alle wichtigen Ereignisse und Dialoge vertont. In Ashra-am Baird trifft Ryza sowohl auf vertraute als auch neue Gesichter. Zusammen mit Jugendfreund Tao Mongarten, dem mysteriösen Feenwesen Fi und der wohlhabenden Hauptstädterin Patricia Abelheim wollen sie die Geheimnisse der nahegelegenen Ruinen ergründen, während Ryza nebenher alchemistische Aufträge für Patricias Vater erfüllt, um eines seiner Apartments mietfrei als Unterkunft und Atelier nutzen zu dürfen. Wie im Vorgänger darf man sein Zuhause auch wieder individuell dekorieren und umgestalten.

Alchemistische Freiheit

Im Fokus steht aber nach wie vor das alchemistische Produzieren von Ausrüstungs- und Gebrauchsgegenständen für sowohl Kunden als auch den eigenen Bedarf. Aufträge bekommt man übers Schwarze Brett oder direkt von Einwohnern und Freunden. Dank des neuen Fortschrittsbaums hat man beim Freischalten neuer Rezepte, Fertigkeiten und Talente noch mehr Freiheiten, da man selbst festlegen kann, in welche Upgrades man seine  verdienten Skill-Punkte als Erstes investiert. Bestimmte Felder werden aber natürlich trotzdem erst mit entsprechendem Spielfortschritt freigeschaltet.

Dank neuem Fortschrittsbaum lässt einem die alchemistische Entfaltung viele Freiheiten.
Dank neuem Fortschrittsbaum hat man bei der alchemistischen Entfaltung viele Freiheiten.
Das aktuell wabenbasierte Crafting-System, bei dem man über das Platzieren von passenden Zutaten Eigenschaften, Boni oder weitere Modifikationswaben aktivieren kann, wurde gegenüber dem Vorgänger hingegen nur im Detail verändert und bietet gewohnt facettenreiche Möglichkeiten, Objekte mit unterschiedlichsten Merkmalen herzustellen und zu verfeinern. Darunter auch wieder diverse Erkundungs- und Erntegerätschaften, mit denen man z. B. Hindernisse überwinden, angeln oder einfach nur effektiver Rohstoffe sammeln kann. Wer z. B. mit einer Axt auf einen Baum einschlägt, erhält andere Materialien als wenn er mit einem Stock oder einer Sichel hantiert. Manche Rohstoffquellen lassen sich sogar überhaupt erst mit den passenden Utensilien bearbeiten.

Kommentare

4P|Jens schrieb am
@Khorneblume: Durch den neuen Skill-Tree kann man auch das Farming beeinflussen, indem man z. B. die Qualität oder Quantität von gesammelten Items bzw. den generellen Ernterang oder den Ernterang mit bestimmten Tools gezielt erhöht. Ausrüstung wie Waffen kann man außerdem beim Schmied auch nach der Herstellung noch einen individuellen Boost verpassen ;)
@Melcor: Ja, das funktioniert. Auch am TV kann man das Bild entsprechend aufblasen und so die Ränder verschwinden lassen. Die Auflösung bleibt dabei aber in der Regel reduziert. Für alle, die das nicht stört, sind das aber natürlich annehmbare Optionen!
@Cytasis: Einfach weil die angebotene Maus-/Tatstatursteuerung Mängel hat, wie auch auf der Swtich die ebenso optionale, aber umschöne Einschränkungen aufweisende Handheld-Anpassung :Blauesauge:
Cytasis schrieb am
Frag mich warum es auf PC nen Prozent Abwertung gibt, wenn man es doch trotzdem mit Gamepad spiele kann?!
Erschließt sich mir echt nicht.
Melcor schrieb am
auf der PS4 muss man fast wie zu alten PAL- und NTSC-Zeiten sogar mit deutlich verkleinertem Bildausschnitt spielen.

Habt ihr auf eurer PS4 die Display Area Settings kontrolliert (PS4 Settings > Sound and Screen > Display Area Settings)? Koei Titel verschieben hier meistens nicht nur die UI, sondern verkleinern den gesamten Bildschirm. Ryza 1 hatte das selbe Problem, konnte aber mit den korrekten PS4 Einstellungen leicht behoben werden.
Sanctuslight schrieb am
Ich mag das Crafting bei Atelier total, da kann ich den "Fanservice" getrost ignorieren.
Gerade bei den Ultimate Items ist unglaublich viel Knobeln und ausprobieren gefragt um alle gewünschten Werte auf das Item zu transferieren.
Bachstail schrieb am
Ich habe es mir jetzt mal bestellt.
Das wird mein erster Atelier-Titel überhaupt, da ich aber ganz grob weiß, worauf ich mich einlasse und aktuell große Lust auf JRPGs habe, musste das einfach sein.
Ich bin schon sehr gespannt auf das Spiel !
schrieb am