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Action
Entwickler: Epic Games
Release:
kein Termin
2018
2018
2018
kein Termin
2017
kein Termin
2017
12.06.2018
2017
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Spielinfo Bilder Videos

Erst Bauen, dann Schießen

Das Tempo der Kämpfe ist trotz der Baumöglichkeiten wesentlich höher als bei PUBG und trotzdem sind die Schusswechsel nicht so intensiv und nicht so spannend. Bei PlayerUnknown's Battlegrounds fiebert man aufgrund des realistischeren Settings eher mit dem eigenen Charakter mit. Bei Fortnite war das nicht so. Klar machten die Gefechte Spaß und waren kurzweilig, aber richtig fesseln wollte es nicht, was zum Beispiel am nervigen Bunny-Hopping liegt, das bei Kämpfen im näheren Umfeld ausbricht und eher lächerlich als spannend ist. Nur zum Ende einer Runde, wenn das Teilnehmerfeld langsam einstellig wird, nimmt die Intensität langsam zu.

Die Baumöglichkeiten machen den Unterschied, da sie zugleich die Geländegegebenheiten egalisieren, schließlich kann man sich aus jedem Tal einen eigenen Weg bahnen und anstatt die Treppe in einem Haus benutzen, baut man selbst von außen eine schiefe Ebene aufs Dach und darüber hinaus. Alles ist wesentlich rasanter als bei PUBG, außer man igelt sich ein, aber dafür gibt es ja Granaten und Raketenwerfer.

Der wöchentliche Unterschied

Trailer: Überblick über den fünften Season Pass.


Dennoch könnte die Karte etwas mehr Interaktivität und Überraschungen bieten, mit den Rissen im Raum- und Zeit-Kontinuum hat Epic Games in Season 5 angedeutet, dass da mehr möglich ist. Mehr Fahrzeuge und weitere Karten wären ebenfalls nicht schlecht.

Dafür profitiert Fortnite: Battle Royale massiv von wöchentlichen Updates, die Spielmodi-Varianten (50-gegen-50; Sandkasten), Saisons, neue Waffen, Sammelzeug etc. umfassen, was das Spiel nicht so statisch wie PUBG wirken lässt. Es fühlt sich so an, als hätten die Entwickler jede Woche etwas Neues auf Lager, obgleich manche Updates nur winzig sind. So wird das Spiel lebendig gehalten, und zwar in einem Tempo, von dem die große Konkurrenz nur träumen kann.

Fortnite: Battle Royale ist kostenlos spielbar, enthält ausschließlich kosmetische Mikrotransaktionen (Skins, Emotes etc.), die keinen Einfluss auf die Stärke der Spielfigur haben. Und dann ist der noch der Battle Pass - eine 100 Stufen umfassende Sammlung aus Mini-Herausforderungen und Aufgaben, mit der stufenweise kosmetische Sachen, XP-Boost und V-Bucks freigeschaltet werden. Dieses stufenweise Abarbeiten von Zielen ist einer der wenigen Motivationsfaktoren, sich weiter in die Battle-Royale-Gefechte zu stürzen. Am Ende einer Saison läuft der Pass aus. Nicht erlangte Belohnungen verfallen. Die normale Battle-Pass-Version kostet knapp 10 Euro. Auch eine kostenlose (silberne) Battle-Pass-Variante mit weniger Belohnungen ist vorhanden.

 

AUSBLICK



Der gewaltige Erfolg von Fortnite: Battle Royale ist nicht unverdient. Die bunt überzeichneten Gefechte sind temporeich, unkompliziert, mit witzigen Ideen versehen und profitieren enorm von den Baumöglichkeiten, die das Spiel von PUBG und Konsorten abhebt. Diese dienen nicht nur zum Verschanzen, sondern auch zur zügigen Fortbewegung. Dennoch nerven exzessives Bunny-Hopping in den Gefechten und die überschaubaren Interaktionsmöglichkeiten. In Sachen Spannung kommt Fortnite: Battle Royale nicht an PUBG heran. Mehr Fahrzeuge und eine weitere Karte würden ebenfalls nicht schaden. Vorbildlich ist hingegen die Versorgung mit zusätzlichen Ereignissen und Spielmodi-Variationen. Das technische Grundgerüst lässt PUBG zudem im Regen stehen. Trotz der kurzweiligen Battle-Royale-Gefechte gefällt mir der kooperative Modus Fortnite: Rette die Welt besser, auch wenn dieser aktuell eine große Baustelle ist. Der kooperative Dreiklang aus Sammeln, Bauen und Kämpfen greift wunderbar ineinander und motiviert dank zahlreicher Fortschrittsysteme - trotz unfertiger Kampagne, zu wenig Abwechslung und einem überladenen Menüdesign. Irgendwie ist es bedauerlich, dass der Battle-Royale-Modus aktuell so sehr im Vordergrund steht, denn das eigentliche Grundspiel, Fortnite: Rette die Welt, finde ich als offensiver Tower-Defense-Sympathisant à la Orcs Must Die wesentlich ansprechender. Ich hoffe daher, dass der enorme Erfolg der royalen Variante sich doch noch positiv auf Rette die Welt auswirkt.

Einschätzung: gut

(Warum kein Test? Sowohl Fortnite: Rette die Welt als auch Fortnite: Battle Royale sind noch im Early Access und werden von uns erst nach dem offiziellen Start bewertet. Anm.d.Red.)

Kommentare

Usul schrieb am
SmoKinGeniusONE hat geschrieben: ?
20.08.2018 20:00
Aber in hinsicht auf Fortnite und einfache Masse, würde ich sagen ja, was das schießen und allgemeine Fortbewegen usw. angeht ist es echt simpel gehalten und spaßig/einfach ist Fortnite halt auch gedacht. Da sind andere Spiele "der Art" halt irgendwie Intensiver(?) oder so ähnlich.
Daß Fortnite vermutlich "einfacher" in vielen Spielaspekten ist als manch anderes Spiel, ist klar. Aber der Weg von dieser Feststellung zu "einfache Masse" - der ist es, der mich stört. Nur weil jemand in seiner Freizeit simpelste Spiele spielt, ist er nicht "einfach" in diesem Sinne.
SmoKinGeniusONE schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
18.08.2018 00:05

Wie hier etwa:
SmoKinGeniusONE hat geschrieben: ?
16.08.2018 15:02
Ich find intensität auch wichtiger als zugänglichkeit aber so spricht man halt die einfache Masse an und verpasst das Meisterwerk
Ist schon klar... es spielen nur simple Gemüter so etwas und nicht solche Meisterwerke, in denen Realismus an erster Stelle stehen. Na super.
Scheiss auf Realismus ganz ehrlich. Wir reden hier immerhin von Spielen usw. :lol:
Aber in hinsicht auf Fortnite und einfache Masse, würde ich sagen ja, was das schießen und allgemeine Fortbewegen usw. angeht ist es echt simpel gehalten und spaßig/einfach ist Fortnite halt auch gedacht. Da sind andere Spiele "der Art" halt irgendwie Intensiver(?) oder so ähnlich.
Aber was das Bauen angeht in kombi mit dem schießen usw. ist das spiel eig. recht "kompliziert" oder anstrengend (wie ich finde) was das Spiel eig. nicht einfacher macht es sei denn man kommt aus der Minecraft-Generation wo bauen usw. alltäglich ist (Ja lüncht mich oder was weiss ich was).
Finde das andere ECHT geiler und kann damit nichtz anfangen deshalb....
Usul schrieb am
Palace-of-Wisdom hat geschrieben: ?
17.08.2018 13:21
Rockstar/Take2 hat auch den Singleplayer Dlc gestrichen um die Ressourcen für den Multiplayer bei GTA V zu bündeln.
Aber es kam halt GTA5... und es wird RDR2 kommen. Und danach geht es mit Sicherheit weiter. Von daher paßt das hier nicht wirklich, wie ich finde.
Ganz allgemein zu der Kritik am BattleRoyal-Modus:
Die Leute sind nunmal verrückt nach Fortnite in der BattleRoyal-Variante. Ganz egal, ob es da ein Echtgeld-System gibt oder nicht. Warum sollte es dann nicht OK sein, daß auf diesen Modus konzentriert wird? Sie tun genau das, was die meisten Spieler wollen - und damit tun sie sich und den Spielern einen Gefallen. Warum können das diejenigen, die nix damit anfangen können, nicht akzeptieren, ohne irgendwie abwertend über das Verhalten zu reden?
Wie hier etwa:
SmoKinGeniusONE hat geschrieben: ?
16.08.2018 15:02
Ich find intensität auch wichtiger als zugänglichkeit aber so spricht man halt die einfache Masse an und verpasst das Meisterwerk
Ist schon klar... es spielen nur simple Gemüter so etwas und nicht solche Meisterwerke, in denen Realismus an erster Stelle stehen. Na super.
Palace-of-Wisdom schrieb am
LongAlex hat geschrieben: ?
17.08.2018 08:26
Auf einen Artikel von 4pl hab ich immer gewartet und gehofft, dass sie es zerreißen würden, damit Epic endlich mal Druck bekommt.
4Players ist eigentlich gänzlich unrelevant was Reichweite angeht, vor allem International.
Wenn du dir Spielerzahlen, Umsatz, Hype auf YouTube und Twitch etc. anschaust, wird das einzige was den Jungs Druck machen kann, sinkende Einnahmen und Spielerzahlen sein.
Ist wirklich abscheulich was mit dem rettet die Welt Mode passiert, aber solange 160.000 Leute Ninja live zuschauen und 125 Millionen Spieler im Monat beim f2p Mode einloggen, wird das Epic nicht kümmern. Über eine Milliarde Umsatz mit kosmetischem Zeug... das wird über die kritischen Stimmen hinwegtrösten. Rockstar/Take2 hat auch den Singleplayer Dlc gestrichen um die Ressourcen für den Multiplayer bei GTA V zu bündeln. Ich denke bei Epic hätte man den pve mode auch nie so stiefmütterlich behandelt, wenn der Battleroyalmode nicht zu einem der größten Erfolge/ Gesellschaftes Phänomen ausgestiegen wäre.
nawarI schrieb am
Weiß nicht, ob ne Vorschau noch notwendig ist. Jeder, der intererssiert sein könnte, hat es sicher schon ausprobiert, weil es gratis ist und wer bis jetzt noch keine Lust hatte es mal auszuprobieren (so wie ich), wird sicher auch seine Gründe haben.
Ein Test wäre mal interessant - einfach nur um mal ne Prozentzahl am Ende stehen zu haben, aber Fortnite hat ja schon längst die Gefilde des einfachen Spiels verlassen und ist zum Gesellschaftlichen Phänomen aufgestiegen...
schrieb am