Diablo 4 - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One

 

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Diablo 4 (Rollenspiel) von Activision Blizzard
Das höllisch schwere Erbe
Rollenspiel
Entwickler: Blizzard
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
Alias: Diablo IV
Spielinfo Bilder Videos

Error 37, das Echtgeld-Auktionshaus, nutzlose Items und eine bunte Welt - der Launch von Diablo 3 wird lange im Gedächtnis bleiben, bevor es mit Reaper of Souls besser wurde. Dann kam die berüchtigte Ankündigung von Diablo Immortal, obwohl eigentlich auf die Enthüllung von Diablo 4 gehofft wurde. Auf der BlizzCon 2019 wurde der vierte Teil schließlich präsentiert und damit der Versuch, das Beste aus Diablo 2 und Diablo 3 zu vereinen. Wir haben es angespielt.



Die Rückkehr der Finsternis

Bei Diablo 3 beteuerte Blizzard Entertainment noch, dass eine "buntere Farbpalette" dem Spiel nicht schaden würde. Vielen Fan-Beschwerden zum Trotz setzten sie ihre Linie durch (wir berichteten, mehrfach), nur um beim vierten Teil wieder zurückzurudern. In Diablo 4 wird alles wieder düsterer, blutiger und brutaler - auch vor der Verwendung von okkulten Symbolen soll nicht zurückgeschreckt werden.

Diablo trifft Destiny  

Abseits der Düsternis bewegt sich Diablo 4 mit seiner Shared-Open-World stärker in Richtung eines Online-Action-Rollenspiels mit instanziierten Inhalten für Solo-Spieler oder Gruppen - vergleichbar mit Destiny, The Division, Torchlight: Frontiers oder Forza Horizon 4. Eine dauerhafte Internetanbindung ist erforderlich.

Die Dunkelheit wird wieder wichtiger.
Die Dunkelheit wird wieder wichtiger.
Die Spielwelt unterteilt sich in die offene Oberwelt und die eigenständigen Dungeons. Die weitläufige Oberwelt wird aus fünf Regionen mit unterschiedlichen Biomen bestehen. Einigen Gebieten stattet man erstmalig in der Diablo-Reihe einen Besuch ab. Andere Regionen wie Tristram kennt man bereits. Diesen Teil der Spielwelt haben die Entwickler per Hand erstellt und nur dort wird man auf andere (zufällige) Spieler treffen, die nicht mit dem eigenen Charakter in einer Gruppe sind. Die Anzahl der Spieler, die man zu Gesicht bekommt, soll vollständig dynamisch sein und sich je nach Region richten. In Städten sollen mehr Spieler unterwegs sein, als in der finsteren Einöde am Ende der Welt. Es gibt auch Kampagnen-Bereiche in den städtischen Treffpunkten, die nur für den aktuellen Spieler bzw. die Gruppe vorgesehen sind. Die Atmosphäre soll durch die Anwesenheit von anderen Spielern jedenfalls nicht leiden.

In dieser Shared-World-Oberwelt finden Ereignisse, Rettungseinsätze oder gar Bosskämpfe statt, die mit der Anzahl der Teilnehmer skalieren und jedem Spieler eigene Beute als Belohnung versprechen. Ob die Belohnungen in Zusammenhang mit der aktiven Teilnahme (Schaden anrichten etc.) an den Events stehen, ist unklar. Entsprechende Ereignisse werden auf der Weltkarte markiert und können besucht werden, sofern man teilnehmen möchte. Dadurch gewinnt die Spielwelt an Dynamik und Leben.

Ein Weltboss wird von mehreren Spielern in der Shared-World-Oberwelt bekämpft. Trotz der Shared-World-Komponenten beteuern die Entwickler, dass man Diablo 4 auch komplett alleine spielen kann.
Ein Weltboss wird von mehreren Spielern in der Shared-World-Oberwelt bekämpft. Trotz der Shared-World-Komponenten beteuern die Entwickler, dass man Diablo 4 auch komplett alleine spielen kann.


Die Spielwelt wird so groß sein, dass Reittiere eine wichtige Rolle spielen werden, mit denen man die Entfernungen schneller zurücklegen kann. Man soll ebenfalls vom Reittier kämpfen können, was die Entwickler erst in Zukunft vertiefen wollen. Auf der Oberwelt dürfen die Charaktere an bestimmten Positionen an Felsen hochklettern und andere Bewegungsaktionen durchführen, was jedoch nur an gekennzeichneten Flächen aus möglich ist. Der Bewegungsspielraum der Figuren wird so unnötig einschränkt. Den heldenhaften Klippenspringer-Barbaren aus Diablo 3 werde ich vermissen.

Das letzte Licht in der Dunkelheit

Betritt man Dungeons, Verliese oder Höhlen, die überall auf der Oberwelt verstreut sind, wird dieser Schauplatz zufällig generiert. Dort trifft man keine anderen Spieler. Nur der Spieler-Charakter bzw. die eigene Gruppe, die aus maximal vier Spielern bestehen darf, schlagen sich durch den Untergrund, der sich über mehrere Ebenen (ohne Ladepausen) erstrecken kann. Außerdem fiel auf, dass das Sichtfeld an den Rändern des Bildschirms wieder düsterer wird. Die Kamera klebt wie gewohnt am eigenen Charakter, der sich in der Mitte des Bildschirms befindet. Im Umkreis der Spielfigur ist alles hell erleuchtet. Diese Helligkeit nimmt mit zunehmendem Abstand von der eigenen Figur ab - eine Kleinigkeit, welche die düstere Atmosphäre zusätzlich stützt.

Größere Entfernungen werden mit Reittieren zurückgelegt.
Größere Entfernungen werden mit Reittieren zurückgelegt.


Praktisch ist, dass man Quests in Dungeons erledigen kann, ohne die Aufgabe vorher in der Stadt angenommen zu haben. In dem Fall hinterlässt z.B. der Endgegner einen Gegenstand, den man zum Questgeber bringen kann. Apropos Quests: Es wird Haupt- und Nebenquests geben, mit denen die Geschichte rund um die Rückkehr der Schöpferin Lilith, zugleich die Tochter des Hasses (Tochter von Mephisto), erzählt wird. In der angespielten Demo ließ sich zur Qualität der Story bisher kaum etwas sagen. Lediglich die Story-Präsentation mit nicht animierten Charakter-Porträts ohne Veränderung der Kameraperspektive war auf das Nötigste beschränkt. Dafür gibt es an Schlüsselstellen deutlich aufwändigere Zwischensequenzen in der Spielgrafik mit dynamischer Kamera.

Kommentare

Bachstail schrieb am
Snowhawk hat geschrieben: ?
06.01.2020 09:34
Man muss halt aber mal auf die Community hören... Das tut Blizzard aber leider zu selten.
Eigentlich hört Blizzard ständig auf die Community.
World of Warcraft ist nur so geworden, wie es heute ist, weil man ständig auf die Community gehört hat (Dungeon Browser, LfR, Fliegen) und bei Diablo 3 tut man derzeit auch vieles, was von der Community gewünscht ist, es ist noch gar nicht so lange her, da hat Blizzard Spieler aus dem offiziellen Diablo 3-Forum aktiv mit in die Patch-Entwicklung eingebunden und vieles von dem Umgesetzt, was die Spieler wollten.
cHL schrieb am
naja. für ein couchcoop mit der freundin wirds reichen.
tiefgang hol ich mir lieber weiter aus nz.
Snowhawk schrieb am
Also mit D3 als Vorlage, hat es eher ein himmlisch leichtes Erbe :D
Wirklich nicht schwer das zu toppen...
Man muss halt aber mal auf die Community hören... Das tut Blizzard aber leider zu selten. Sah man ja auch damals mit Immortal und der entrüsteteten Communitiy. Kein wunder kam jetzt Notfallplan D4 ;)
tendenziell schrieb am
Mir egal . will eigtl nur meinen unmut gegenüber blizzard zum ausdruck bringen und denke persönlich das POE2 das bessere Diablo 4 wird.
Seit WOW treten die (meine meinung) eigtl nur noch auf der Stelle und haben außer Marketing nichts weltbewegendes mehr geliefert.
Denke das die leute in der Firma die kreativ sind und visionen haben einfach nichts zu sagen haben
und irgendwelche seelenlosen Kosten Nutzen Rchner alles wichtige entscheiden.
schrieb am