Test (Wertung) zu Dangerous Driving (Rennspiel, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 4 Pro, Xbox One X)

 

Test: Dangerous Driving (Rennspiel)

von Mathias Oertel



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FAZIT



Dass die Erwartungen an Dangerous Driving recht hoch sind, liegt in der Natur der Dinge. Immerhin kommt der geistige Nachfolger der klassischen Burnout-Rennspiele von Three Fields Entertainment. Und dahinter stehen mit Alex Ward, Fiona Sperry und Paul Ross drei hochrangige Urgesteine von Criterion, den ursprünglichen Entwicklern von Burnout. Und angesichts dieses Stammbaums ist Dangerous Driving eine Enttäuschung. Man findet zwar überall Elemente, die die Hochgeschwindigkeitsrennspiele seinerzeit auszeichneten und die erfolgreich dafür sorgen, dass der Burnout-Wind immer wieder über den Asphalt jagt. Dem stehen jedoch an zu vielen Stellen mechanische oder technische Mankos gegenüber. An die Steuerung, die sich in einen selbst für Arcade-Verhältnisse unbequemen Spagat zwischen beim Drift schwammigem, ansonsten aber zu empfindlichen Fahrverhalten äußert, kann man sich noch gewöhnen. Doch die gemessen am Urahn schwach inszenierten Crash-Sequenzen, die zu frustrierenden Aussetzern neigende Gummiband-KI sowie die magere Akustik, bei der man Musik während der PS-Duelle nur mit einem Premium-Spotify-Konto genießen darf, bremsen die Motivation immer wieder aus. In seinen besten Momenten ist Dangerous Driving eine gelungene Hommage an die Serie, die in der vorletzten Konsolengeneration den Arcade-Racer fast im Alleingang dominierte. Doch diese Augenblicke sind rar. Viel häufiger wirkt das Rennspiel wie ein unfertiges Projekt, dem Geld und Zeit fehlte, um es zu polieren und wirklich zu dem Burnout-Erben werden zu lassen, der es hätte sein können.
Rennspiel
Release:
10.04.2019
10.04.2019
10.04.2019
10.04.2019
10.04.2019
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Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PlayStation 4

„Der Geist der alten Burnout-Serie weht immer wieder über den Asphalt. Doch bevor der Spaß-Turbo zünden kann, wird die Hochgeschwindigkeits-Raserei immer wieder durch spröde Präsentation oder KI-Probleme ausgebremst.”

Wertung: 58%

* getestet auf PlayStation 4 Pro

Xbox One

„Der Geist der alten Burnout-Serie weht immer wieder über den Asphalt. Doch bevor der Spaß-Turbo zünden kann, wird die Hochgeschwindigkeits-Raserei immer wieder durch spröde Präsentation oder KI-Probleme ausgebremst.”

Wertung: 58%

* getestet auf Xbox One X



 

Kommentare

rainynight schrieb am
Crimson Idol hat geschrieben: ?
12.04.2019 12:52
rainynight hat geschrieben: ?
12.04.2019 12:40
Zum Thema Soundtrack: mehrfach wurde von Spielern im Internet darauf hingewiesen, dass man auch über die Konsole beim Zocken einfach seine Playlist - nicht von Spotify - dazu laufen lassen kann. Hab es noch nicht probiert, aber sollte es gehen, wäre es nichts anderes.
Der Vorteil der direkten Integration des Soundtracks ist ja, dass man dann per Steuerkreuz zwischen den Tracks hin- und herwechseln kann, ohne dass man extra ins Schnellstartmenü bei der PS4 muss, um dort dann die Taste fürs nächstes/vorheriges Lied, Pause oder Fortsetzen drücken zu müssen. Das geht ja auch (musste es so machen bei den ersten beiden Anläufen, da nicht ganz klar welche, wie und über welches Gerät Spotify jetzt gestartet werden soll), aber ist dann halt doch etwas blöde, wenn man mitten im Rennen merkt, dass das aktuelle Lied doch gerade nicht passt. Bei den alten Burnout, den diversen Need for Speed oder einem Forza Horizon ist es dann halt ein Druck auf das Steuerkreuz oder eine andere Taste. Bei Dangerous Driving mit externer Playlist ist es dann Rennen pausieren, Home-Button drücken, Taste für nächstes Lied. Im Singleplayer sicherlich noch machbar, aber wenn man den Online-Multiplayer spielen wollen würde, wäre das doch eher suboptimal. :wink:
Hast du absolut recht.
Ich finde die Lösung ja auch nicht gut und dachte anfangs auch, man müsse komplett ohne Soundtrack auskommen.
Hab auch kein Spotify.
Das Spiel hat auch sicher seine Schwächen.
Aber was der ein oder andere hier oder auch in anderen Foren bemängelt, sind Dinge, die man von einem 60 EUR Spiel erwartet.
Wir reden halt hier von einem Low Budget Spiel, welches innerhalb weniger Monate von 7 Leuten gemacht wurde - und das mit nur einem Bruchteil des Budgets aus eigener Tasche.
Das von EA nochmal ein Burnout kommt, wage ich stark zu bezweifeln, also hat man die Wahl.
Entweder kein Burnout oder dort zugreifen, wo die Burnout DNA ganz...
Scorplian schrieb am
magandi hat geschrieben: ?
11.04.2019 14:10
diese gen gibt es ja nur beschissene arcade racer.
Multiplat
GRIP
Redout
Trackmania Turbo
Wreckfest
Crash Team Racing Nitro Fueled (kommt noch)
Team Sonic Racing (kommt noch)
PS4
Driveclub
Wipeout Omega Collection
XBO
Forza Horizon 3
Forza Horizon 4
Switch
Mario Kart 8 Deluxe
Fast RMX
Ich bin zwar auch der Meinung, dass Arcade-Racer diese Gen viel zu dünn gesäht sind. Aber "nur beschissene arcade racer" ist doch ziemlich übertrieben :ugly:
Crimson Idol schrieb am
rainynight hat geschrieben: ?
12.04.2019 12:40
Zum Thema Soundtrack: mehrfach wurde von Spielern im Internet darauf hingewiesen, dass man auch über die Konsole beim Zocken einfach seine Playlist - nicht von Spotify - dazu laufen lassen kann. Hab es noch nicht probiert, aber sollte es gehen, wäre es nichts anderes.
Der Vorteil der direkten Integration des Soundtracks ist ja, dass man dann per Steuerkreuz zwischen den Tracks hin- und herwechseln kann, ohne dass man extra ins Schnellstartmenü bei der PS4 muss, um dort dann die Taste fürs nächstes/vorheriges Lied, Pause oder Fortsetzen drücken zu müssen. Das geht ja auch (musste es so machen bei den ersten beiden Anläufen, da nicht ganz klar welche, wie und über welches Gerät Spotify jetzt gestartet werden soll), aber ist dann halt doch etwas blöde, wenn man mitten im Rennen merkt, dass das aktuelle Lied doch gerade nicht passt. Bei den alten Burnout, den diversen Need for Speed oder einem Forza Horizon ist es dann halt ein Druck auf das Steuerkreuz oder eine andere Taste. Bei Dangerous Driving mit externer Playlist ist es dann Rennen pausieren, Home-Button drücken, Taste für nächstes Lied. Im Singleplayer sicherlich noch machbar, aber wenn man den Online-Multiplayer spielen wollen würde, wäre das doch eher suboptimal. :wink:
rainynight schrieb am
Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, warum die Wertung bei 4P das Maß aller Dinge ist...?
Ok, die Wertungen sind jetzt alle nicht in einem RDR oder GoW Bereich, aber ich hab auch viele gesehen, die gut waren.
Die meisten betonen auch immer wieder, dass man das Spiel unterstützen sollte, wenn man mehr von Burnout möchte, denn man merkt klar, dass das Ziel ist zu checken, ob Burnout noch angenommen wird und bei einem Erfolg kann man mit mehr finanziellen Mitteln den nächsten Schritt gehen. Aber klar, kann man auch schon im Keim ersticken.
Is halt nicht so toll wie ein EA NfS mit Mikrotransaktionen, die die Spieler ja heutzutage erwarten.
Keine Ahnung, was die Leute bei dem Preis erwarten.
Eine große, erkundbare Open World im Stile eines Forza mit lizensiertem Soundtrack, welches für viel mehr Geld verkauft und produziert wird?
Oder Dinge wie in Burnout 2 oder 3, an dem 100 Leute gearbeitet haben?
Ich meine, dieses Spiel wurde von 7 Leuten seit August letzten Jahres gebaut und es wurde von denen selbst finanziert.
Allesamt hatten sie mit den Burnout Spielen zutun.
Woher ich diese Dinge weiß? Ich hab mich bei denen angemeldet und krieg dadurch Infos zum Studio und Spiel.
Ich für meinen Teil hab es sofort gekauft und freu mich drauf.
Es dürfte das letzte richtig burnout-nahe Spiel sein, was wir kriegen werden, wenn sich das hier nicht lohnt.
Wenn ich nicht mit ner privaten Krise zu kämpfen hätte, wäre ich längst damit beschäftigt, Leute zu "takedownen".
Aber muss natürlich jeder selbst wissen.
Zum Thema Soundtrack: mehrfach wurde von Spielern im Internet darauf hingewiesen, dass man auch über die Konsole beim Zocken einfach seine Playlist - nicht von Spotify - dazu laufen lassen kann. Hab es noch nicht probiert, aber sollte es gehen, wäre es nichts anderes.
Kant ist tot! schrieb am
Soundtrack nur mit Spotify? :roll:
Wahnsinn... Hoffentlich machen das jetzt nicht andere Studios nach.
schrieb am