GameStop: Mitarbeiter in den USA offenbar besorgt über mangelnde Corona-Maßnahmen

 
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Gamestop: Mitarbeiter in den USA offenbar besorgt über mangelnde Corona-Maßnahmen

GameStop (Unternehmen) von
GameStop (Unternehmen) von - Bildquelle: GameStop
Laut Kotaku.com haben einige besorgte Gamestop-Mitarbeiter aus US-Filialen Bedenken über die Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 geäußert. Im Magazin werden u.a. zwei anonyme Quellen zitiert, laut derer z.B. der Nachschub an Desinfizierungsmitteln (und zum Teil auch Tiolettenpapier für mittlerweile geschlossene Gäste-WCs) durch die üblichen Bezugsquellen stocke - und man Restbestände nur noch sehr sparsam in der Filiale teilen könne.

Lokale Manager seien zwar berechtigt, die Reiniger persönlich zu kaufen und als Ausgabe einzureichen, doch auch das sei angesichts der Knappheit oft ein Ding der Unmöglichkeit. Noch besorgter zeigte sich eine anonyme Quelle darüber, dass das Unternehmen noch keine Möglichkeit kommuniziert hätte, die geplanten Mitternachts-Sales von Animal Crossing: New Horizons and Doom Eternal am kommenden Freitag abzusagen. Bei diesen Events gebe es traditionell viel Gedränge, was natürlich mögliche Ansteckungen fördert. Manche Quellen hätten bereits über gestiegene Gamestop-Umsätze aufgrund des Unterhaltungsbedarfs in Zeiten von Corona-Quarantänen berichtet.

Zudem befürchteten einige Mitarbeiter Konsequenzen, wenn sie ohne einen ärztlichen Attest zu Hause blieben, weil das gegen die Unternehmensregeln verstoße.

Im GameStop-Subreddit hätten weitere anonyme Mitarbeiter ein ähnliches Bild der Bedenken gezeichnet - wobei Kotaku die Validität der Quellen nicht habe bestätigen können.

Das Unternehmen selbst hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert, habe laut Kotaku allerdings bereits in der vergangenen Woche eine Kunden-Mail versandt, in der die Unternehmens-Strategien zum Umgang mit dem Virus ausgeführt wurden. Alle 5.700 Filialen würden demnach mit Reinigungsmitteln und Handdesinfektionsmitteln versorgt. Mitarbeiter mit typischen Symptomen würden angewiesen, zu Hause zu bleiben. Kunden sollten möglichst das Online-Angebot nutzen, statt in die Läden zu kommen.

Ein Vorschlag von GameStop-Mitarbeitern an Kunden ist, das unnötige "Herumhängen" in Läden zu vermeiden und möglichst vorm Betreten zu wissen, welche Spiele gekauft werden. Man könne nicht sicher sein, wer vor einem die letzten Hüllen aus dem Regal in der Hand gehabt habe.

Das GameStop Performance Center (eine Art eSports-Lounge) sei übrigens bis zum 23. März geschlossen worden.


Quelle: Kotaku.com, Gamestop-Subreddit

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