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Von Twitch zu Mixer: Microsoft holt Tyler "Ninja" Blevins

Mixer (Service) von Microsoft
Mixer (Service) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Tyler "Ninja" Blevins ist einer der Streamer mit der größten Reichweite auf Twitch. Er ist vor allem durch Fortnite-Livestreams bekannt geworden. Ninja wird der Plattform Twitch nun den Rücken kehren und ist in Zukunft nur noch auf Mixer, der Streaming-Plattform von Microsoft, zu sehen. Mixer ist im Vergleich zur Amazon-Tochter Twitch eine wesentlich kleinere Social-Videostreaming-Plattform.

Konkrete Gründe für diesen Wechsel, abgesehen von hohlen PR-Phrasen wie "zu den Streaming-Wurzeln zurückkehren", wurden aber nicht genannt. Über etwaiges Geld, das Microsoft für die Mixer-Exklusivität von Ninja bezahlt hat, wurde nicht gesprochen. Kanal-Abos von Ninja auf Mixer werden im ersten Monat kostenlos angeboten.

"Auf Twitch hatte "Ninja" fast 15 Millionen Follower und gut 15.000 dem Kanal regelmäßig Geld bringende Bezahl-Abos. Damit betrieb er dort einen der einflussreichsten und meistbeachteten Live-Kanäle. Zeitweise hatte "Ninja" auf Twitch sogar rund 250.000 zahlende Abonnenten", schreibt der Spiegel.

Tyler "Ninja" Blevins ist auch abseits des Game-Streamings aktiv und sorgte schon bei einer Sylvester-Veranstaltung auf dem Times Square für "Stimmung" (Video). Außerdem wird er demnächst Bücher und Comics veröffentlichen, in denen es darum geht, wie man ein "unaufhaltbarer Gamer" wird.

Quelle: Microsoft, Spiegel, PC Gamer

Kommentare

Sir Richfield schrieb am
SethSteiner hat geschrieben: ?
05.08.2019 14:24
Es käme doch auch keiner auf die Idee, bei Robert Downey Jr. anzuklopfen und ihm fünf Euro in die Hand zu drücken, nachdem schon die Kinokarte (oder sogar mehrere) gekauft wurden.
Doch, klar. Aus der gleichen Motivation heraus.
Ersetz zur besseren Vorstellung Robert Downey Jr. mit Keanu Reeves. :)
Wir reden auch ein wenig aneinander vorbei, bzw. finde ich, dass du versuchst, das Argument zu verlagern.
Ich sprehe davon, dass es durchaus normal ist, dass Leute Jemanden Geld geben, obschon sie wissen, dass er diese eine Spende eigentlich nicht notwendig hätte.
Als Argument führe ich an, dass die meisten den Entertainer für die Unterhaltung bezahlen.
Als Analog führe ich an, dass das bei Theater / Kino / Sport nicht wirklich anders ist, die Zuschauer zahlen für die Unterhaltung.
Du führst nun an, dass man damit ja nicht nur den bezahlt, den man sieht.
Dazu führe ich an, dass es den meisten in der Motivation darum nicht geht. Es geht ums Prinzip. "Ich zahl, um Ronaldo auffm Platz zu sehen". "Ich geh' zum Mario Barth ihm sein Auftritt".
Aktuell hälst du daran fest, dass es einen Unterschied zwischen der Kinokarte und der Direktspende an den Streamer gibt.
Das ist technisch korrekt, aber weder mein Punkt noch der Kern der Diskussion, so wie ich sie sehe.
MIR geht es ausschließlich um das vorgebliche Unverständnis, dass man Jemanden für etwas zahlt, nur weil derjenige ein Streamer ist und nicht zufällig Mitglied der "anerkannten" Entertainer.
Dafür habe ich kein Verständnis. ;)
SethSteiner schrieb am
Ja das ist mir bewusst, dass es Personen gibt, die auch noch mit anderen zusammenarbeiten, ich kenne da auch welche aber das ist schon ein ziemlich großer Unterschied zwischen "ich bezahl wen, damit er mir ein Bild malt" und "ich habe hundert Angestellte, die ihren Kühlschrank füllen wollen", ganz zu Schweigen vom erhalt physischer Plätze wie es ein Stadion oder Kino ist. Egal ob Fußball oder Kino, hier sind immer viele Personen beteiligt und sie müssen beteiligt sein, sonst funktioniert es nicht, entweder kann etwas gar nicht erst entstehen oder irgendwann gibt es keine Möglichkeit mehr sich hinzusetzen. Streamer haben nicht zwangsläufig Thumbnail-Maler und brauchen auch keine Thumbnail Maler. Die Möglichkeit zum Streamen eines Videospiels wird nicht dadurch sichergestellt, dass man jeden Monat ein Bild malen lässt.
Wohlbemerkt, ich sage nicht dass das schlecht sei, sage auch nicht, dass man das nicht tun sollte und mir geht es auch nicht um die Abos, sondern rein um das zusätzliche Geld, was man noch obendrauf und direkt einem Milionär in die Hand drückt und dass ich die Motivation und Notwendigkeit nicht sehen kann. Das Thumbnail kannst du auch von den Abos bezahlen. Es käme doch auch keiner auf die Idee, bei Robert Downey Jr. anzuklopfen und ihm fünf Euro in die Hand zu drücken, nachdem schon die Kinokarte (oder sogar mehrere) gekauft wurden.
Sir Richfield schrieb am
SethSteiner hat geschrieben: ?
05.08.2019 13:35
Weil egal ob beim Film oder Fußball bedeutend mehr Menschen involviert sind, ist es auch verständlich dafür Geld zu zahlen. Man bezahlt nicht Ronaldo selber einen 10er, sondern kauft eine Karte für ein Spiel. Das Geld fließt in viele Quellen, zum Beispiel auch in den eigenen Sitz, auf dem man Platz nimmt oder der Müllbeseitigung. Bei der Kinokarte finanziert man sowohl das Kino als auch Kabelträger oder Statisten und nicht nur Scarlet Johanson oder Brad Pitt. Und auch bei Videospielen ist das ja so, da sind ja auch viele Menschen beteiligt. Also in all den Beispielen findet nicht dasselbe statt wie bei Streamern.
Dir ist aber bewußt, dass gerade große Streamer auch Menschen hinter den Kulissen haben?
Sogar kleine Streamer tun das, und wenn es nur das einfache Beispiel ist, dass Northernlion einen Künstler namens DraculaFetus dafür bezahlt, ihm einmal im Monat einen Thunbnail für seine YouTube Uploads der Streams zu erstellen.
Und die Anzahl der Personen tut ja nichts zur Sache, wenn es um das Prinzip geht.
Die Prozentzahlen von Leuten, die an Thumbnailmaler bei Streamern, dem Best Grip in einem Tom Cruise Streifen oder dem Stationkehrer auf Schalke denken, halte ich für ungefähr gleich.
Will sagen, mir ist klar, wie der Preis einer Kinokarte zustande kommt (und dass das Kino an sich davon nix hat), aber du und ich, wir gehen nicht ins Kino um den Pudelfriseur vom Produzenten zu unterstützen, sondern um den aktuellsten Marvel-Kracher in groß, laut und bunt zu sehen.
Und so ballert jemand anderes halt Ninja das Geld ins Konto, weil er Ninja sehen will.
Auf der Ebene ist da kein Unterschied, weshalb ich halt nicht nachvollziehen kann, wieso das hüben voll anerkannt und OK ist und drüben ist man ein Depp, dass man Leute dafür bezahlt, einen zu unterhalten.
SethSteiner schrieb am
Weil egal ob beim Film oder Fußball bedeutend mehr Menschen involviert sind, ist es auch verständlich dafür Geld zu zahlen. Man bezahlt nicht Ronaldo selber einen 10er, sondern kauft eine Karte für ein Spiel. Das Geld fließt in viele Quellen, zum Beispiel auch in den eigenen Sitz, auf dem man Platz nimmt oder der Müllbeseitigung. Bei der Kinokarte finanziert man sowohl das Kino als auch Kabelträger oder Statisten und nicht nur Scarlet Johanson oder Brad Pitt. Und auch bei Videospielen ist das ja so, da sind ja auch viele Menschen beteiligt. Also in all den Beispielen findet nicht dasselbe statt wie bei Streamern.
schrieb am